Nicht verloren und dennoch Nichts gewonnen!

Das in Lauf ausgetragene Kreisfinale der Wettkampfklasse II (bis Jahrgang 2002 und jünger) im Fußball verlief für die JSR mehr als unglücklich. Obwohl man kein Spiel verlor und zahlreiche Chancen hatte, reichte es am Ende nicht, um in die nächste Runde einzuziehen. 

Im Turniermodus „Jeder gegen Jeden“ waren bei vier Mannschaften drei Spiele zu absolvieren. 

Im ersten Spiel gegen die OSR Lauf spielten wir 2:2. Zwar ging man durch einen tollen Schuss in den Winkel durch Tim Riedel mit 1:0 in Führung, einige Unaufmerksamkeiten und Nachlässigkeit im Zweikampf zu Beginn der zweiten Halbzeit führten jedoch dazu, dass man gar mit 1:2 ins Hintertreffen geriet. Max Liedel gelang kurz vor dem Ende der Spielzeit der erlösende Treffer zum Ausgleich. Ein glückliches, wenngleich nicht unverdientes Unentschieden. 

Gegen das Gymnasium Lauf spielte man bei mittlerweile sommerlichen Temperaturen eine sehr souveräne Begegnung, die man nach Treffern von Patrick Günther und abermals Max Liedel mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Dieser Sieg hatte zur Folge, dass das Spiel gegen die Realschule Röthenbach so etwas wie ein Finale um den Einzug in die nächste Runde des LASPO Schulwettbewerbs bedeutete. 

Doch im finalen Spiel des Turniers wollte trotz der aussichtsreichen Einschussgelegenheiten für die JSR einfach kein Tor fallen. Der Realschule aus Röthenbach genügte dieses Ergebnis, um den Landkreis Nürnberger Land als Kreissieger in der nächsten Runde zu vertreten. 

Teilnehmende Spieler: 

Noah Schwarz (8b), Bastian Strebel (8b), Max Liedel (9b), Lukas Zigli (9b), Patrick Günther (9b), Tim Riedel (9b), Enrique Georgi (9b), Felix Knobloch (9d), Florian Scharrer (10b), Julian Pickel (10b), Lukas Holzinger (10b), Marco Schreimel (10c). 

Kreisentscheid im Handball an der JSR

Die Handball- Vergleichswettkämpfe auf Kreisebene in den Wettkampfklassen II (bis Jahrgang 2001) und IV (bis Jahrgang 2005) wurden auch in diesem Jahr wieder in Hersbruck ausgetragen.

Bei der Wettkampfklasse II setzte sich, wie bereits im Vorjahr, das Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium in einem kleinen Turnier „Jeder gegen Jeden“ gegen die Realschule Röthenbach sowie unsere Johannes-Scharer-Realschule durch. Zwar konnte die JSR im ersten Spiel gegen die Realschule Röthenbach einen sensationellen 13:0 – Sieg (!!) feiern, doch gegen die körperlich und spielerisch überlegenen Laufer kamen die Mannen um den torgefährlichen Felix Fritsch und den trickreichen Alexander Kiesner nicht über ein 7:13 hinaus. Zu viele Fehlwürfe und Ungenauigkeiten im Aufbau ließen am Ende kein besseres Ergebnis zu. Dennoch konnte man mit der eigenen Leistung zufrieden sein. Da lediglich der gut aufgelegte Torwart Julian Raum aus der Mannschaft ausscheiden wird, besteht die Hoffnung, dass wir uns im nächsten Jahr endlich einmal gegen die Übermacht aus Lauf erfolgreich durchsetzen können.

Spiel 1:   RS Hersbruck  :      RS Röthenbach       13:0

Spiel 2:  Gym. Lauf         :      RS Röthenbach        13:4

Spiel 3:  RS Hersbruck  :      Gym. Lauf                  7:12

Teilnehmende Schüler:

Luca Blohmann (9a), Felix Fritsch (8a), Lulzim Ibrushi (7c), Alexander Kiesner (8c), Leon Schießl (8a) , Maximilian Schlüchtermann (8a), Julian Raum (10d)

Wettkampfklasse II

Die Kreissieger in der Wettkampfklasse IV wurden in nur einem Spiel (JSR Hersbruck gegen CJT-Gymnasium Lauf) ermittelt. Die sehr junge Mannschaft unserer Schule musste sich dabei deutlich mit 10:40 geschlagen geben. Die größtenteils zwei Jahre älteren Spieler des Gymnasiums waren unseren Jungs zu sehr überlegen.

Spiel 1:  RS Hersbruck   :   Gymn. Lauf    10:40

Teilnehmende Spieler:

Tiziano Behr (5a), Maximilian Böller (5a), Finn Hammerbacher (6c), Paul Himmel (5a), Nico Lutterer (6a), Anton Rauh (5c), Karl Rauh (5a) Jakob Rauh (7b), Silas Schwarz (6a)

Wettkampfklasse IV

 

 

Die Wintersportwoche 2018 – Ein „unvergessliches Erlebnis“

Auch dieses Jahr gab es, wie schon die vielen Jahre vorher, eine Alternativgruppe, die nicht Skifahren war, sondern andere Sportevents ausprobierte.

Nachdem die verschneiten Berge während der vierstündigen Busfahrt immer näher kamen und unsere Herzen höher schlagen ließen, freuten wir uns schon auf die kommenden fünf Tage.

Angekommen in Viehhofen leerten wir mit Hilfe einer langen Schülerkette zuerst die zwei Busse, bevor wir unsere Zimmer bezogen. Am Nachmittag machten wir alle zusammen eine kleine Wanderung im Ort, wo wir auch eine Piste hochkraxelten, um danach auf Rücken, Po oder Bauch auf der anderen Seite wieder hinunterzurutschen. Dabei blieben nicht alle Hosen trocken!

Am zweiten Tag wanderten wir zu einer Alm hoch und genossen dort einen leckeren Kakao, bevor wir über eine hohe Brücke, von dort aus bis zum Baumzipfelpfad pilgerten. Hier bekamen wir alle grüne Zipfelmützen, die für lustige Bilder sorgten.

Am Morgen des dritten Tages fuhren wir mit dem Bus nach Maishofen und liehen uns Langlaufskier aus. Wir bekamen eine kurze Einweisung von Frau Schendzielorz und dann ging es los, natürlich auf vorgegebenen Loipen. Anschließend ging es zum Bogenschießen. Nachdem jeder seine passende Bogenstärke gefunden hatte, zielten wir nacheinander auf Kunststofftiere, die es zu treffen galt. Auch wenn die meisten von uns dies zum ersten Mal ausprobierten, hat es doch viel Spaß gemacht.

Den nächsten Vormittag brachte uns die Gondel auf den Reiterkogel .Von hier aus wanderten wir mit Schneeschuhen, wobei es einige Orientierungsprobleme gab. Wieder im Tal angekommen ging es mit dem Bus weiter zum Eissportzentrum, wo wir uns im Eisstockschießen versuchten. Dabei verloren die Mädels gegen die Jungs.

Die Abende verbrachten wir mit verschiedenen Angeboten wie z.B. Yoga, Tischtennis, Kicker, Gesellschaftsspielen sowie DVD-Schauen. Auch ein Fußballspiel im Fernsehen durfte nicht fehlen.

Am letzten und schönsten Tag unserer Alternativgruppe ging es zum Eislaufen. Während die einen versuchten halbwegs sicher auf dem Eis zu stehen, sah man andere schon filigrane Figuren probieren. Voller Begeisterung gewannen wir dann noch gegen eine andere Schulgruppe ein spontanes Eishockeymatsch. Später durften dann alle Rodelbegeisterten auf einer unendlich langen Piste den Berg hinunter düsen.

Am Spätnachmittag hieß es dann schon wieder Koffer packen.

Etwas traurig, aber voller neu erlernter Freizeitaktivitäten und unvergesslichen Erlebnissen fuhren wir am Samstag nach dem Frühstück wieder nach Hause.

Carolin Ottmann, Klasse 7d

12.02.2018