Die Wintersportwoche 2018 – Ein „unvergessliches Erlebnis“

Auch dieses Jahr gab es, wie schon die vielen Jahre vorher, eine Alternativgruppe, die nicht Skifahren war, sondern andere Sportevents ausprobierte.

Nachdem die verschneiten Berge während der vierstündigen Busfahrt immer näher kamen und unsere Herzen höher schlagen ließen, freuten wir uns schon auf die kommenden fünf Tage.

Angekommen in Viehhofen leerten wir mit Hilfe einer langen Schülerkette zuerst die zwei Busse, bevor wir unsere Zimmer bezogen. Am Nachmittag machten wir alle zusammen eine kleine Wanderung im Ort, wo wir auch eine Piste hochkraxelten, um danach auf Rücken, Po oder Bauch auf der anderen Seite wieder hinunterzurutschen. Dabei blieben nicht alle Hosen trocken!

Am zweiten Tag wanderten wir zu einer Alm hoch und genossen dort einen leckeren Kakao, bevor wir über eine hohe Brücke, von dort aus bis zum Baumzipfelpfad pilgerten. Hier bekamen wir alle grüne Zipfelmützen, die für lustige Bilder sorgten.

Am Morgen des dritten Tages fuhren wir mit dem Bus nach Maishofen und liehen uns Langlaufskier aus. Wir bekamen eine kurze Einweisung von Frau Schendzielorz und dann ging es los, natürlich auf vorgegebenen Loipen. Anschließend ging es zum Bogenschießen. Nachdem jeder seine passende Bogenstärke gefunden hatte, zielten wir nacheinander auf Kunststofftiere, die es zu treffen galt. Auch wenn die meisten von uns dies zum ersten Mal ausprobierten, hat es doch viel Spaß gemacht.

Den nächsten Vormittag brachte uns die Gondel auf den Reiterkogel .Von hier aus wanderten wir mit Schneeschuhen, wobei es einige Orientierungsprobleme gab. Wieder im Tal angekommen ging es mit dem Bus weiter zum Eissportzentrum, wo wir uns im Eisstockschießen versuchten. Dabei verloren die Mädels gegen die Jungs.

Die Abende verbrachten wir mit verschiedenen Angeboten wie z.B. Yoga, Tischtennis, Kicker, Gesellschaftsspielen sowie DVD-Schauen. Auch ein Fußballspiel im Fernsehen durfte nicht fehlen.

Am letzten und schönsten Tag unserer Alternativgruppe ging es zum Eislaufen. Während die einen versuchten halbwegs sicher auf dem Eis zu stehen, sah man andere schon filigrane Figuren probieren. Voller Begeisterung gewannen wir dann noch gegen eine andere Schulgruppe ein spontanes Eishockeymatsch. Später durften dann alle Rodelbegeisterten auf einer unendlich langen Piste den Berg hinunter düsen.

Am Spätnachmittag hieß es dann schon wieder Koffer packen.

Etwas traurig, aber voller neu erlernter Freizeitaktivitäten und unvergesslichen Erlebnissen fuhren wir am Samstag nach dem Frühstück wieder nach Hause.

Carolin Ottmann, Klasse 7d

12.02.2018