White Horse Theatre

Die alljährlichen Aufführungen des White Horse Theatre sind schon fast zu einer Institution an unserer Schule geworden. Vier junge englische Profischauspieler bieten einstündige Stücke in englischer Sprache für die Unter- und Mittelstufe dar. Diese sind mit vielen Soundeffekten, Musik, Akrobatik, Mimik und Gestik unterlegt, so dass auch schwächere SchülerInnen das Gefühl haben, alles verstanden zu haben. Dies ist enorm motivierend und natürlich auch Bestätigung des schon Gelernten.

Für die Klassen 5 und 6 gab es „Silver Jane“ von Peter Griffith. In dieser sehr visuellen Komödie ging es um die Rettung des Universums durch eine Superheldin, ein Mädchen mit silbernen Haaren und übermenschlichen Fähigkeiten. Aber bei allen außerirdischen Tätigkeiten kamen auch sehr menschliche Gefühle nicht zu kurz: die Liebe – zu den Eltern und einem Jungen.

„Light Fingers“ für die Klassen 7 bis 9 war ein unterhaltsames Stück über die Ursachen, Formen und Folgen von Jugendkriminalität. Ohne zu moralisierend Stellung zu beziehen, analysierte es mögliche Ursachen für Jugenddelinquenz, nämlich den Wunsch nach dem neuesten, leistungsfähigsten Hightech-Gerät oder auch die Sehnsucht nach Anerkennung durch Gleichaltrige und nach Liebe.

Die Schauspieler attestierten unseren SchülerInnen große Aufmerksamkeit und Disziplin während der Vorstellungen und  freuten sich über die vielen Fragen in den Aftersessions, die natürlich auf Englisch gestellt und beantwortet wurden. Und während des Abbaus der Bühne nahmen der eine oder andere Schüler oder Schülerin Kontakt mit den Schauspielern auf, was auch für uns als Lehrer schön zu beobachten war. Sie trauen sich, ihr Englisch anzuwenden. So soll es sein.

Helga Bock

Fotoausstellung New York

#meinvisuellestagebuch

Was uns Fotos erzählen

In Zeiten von Instagram, Snapshot und Co. eine Ausstellung von Schwarzweißbildern von New York in den 70er Jahren besuchen?

Mit einer 9.Klasse?

Es hat sich gelohnt. Der Blick der SchülerInnen der Klasse 9b – und mein eigener auch – war am Ende der 90minütigen Darbietung der Museumspädagogin um einiges geschärft, Details und verschiedene Blickwinkel auf den Fotografien viel klarer ersichtlich.

Nach einer etwas trockenen theoretischen Einführung über die Bilder von Jürgen Becker (Jahrgang 1932) war praktische Arbeit angesagt. In Gruppen sollten sich die SchülerInnen ein Bild aussuchen und es live rekonstruieren. Dann wurde  die Szene fotografiert und mit dem Original verglichen. Dabei entwickelten einige TeilnehmerInnen sehr kreative Ideen.

Den Abschluss bildete eine Vorführung der Darstellungen der einzelnen Gruppen, was allen Teilnehmern sichtlich Spaß machte.

Lernorte außerhalb der Schule sind ein wichtiger Teil pädagogischen Wirkens und bleiben den SchülerInnen lange Zeit positiv in Erinnerung.

Helga Bock

Lesewettbewerb im Fach Englisch

Simply the best

3. Englisch-Lesewettbewerb an der JSR

Durch gutes Vorlesen glänzen und das Publikum fesseln? Na klar, das kennt man aus vielen Lesewettbewerben, meistens im Zusammenhang mit dem Deutschunterricht. Aber in Englisch?? Da geht das natürlich auch! Das bewiesen die besten der besten VorleserInnen an unserer Schule auch 2018 ohne jeden Zweifel.

In diesem Schuljahr fand nämlich schon zum dritten Mal der englische Lesewettbewerb für die 7. Jahrgangsstufe statt. Dabei messen sich die drei KlassensiegerInnen aus allen 7. Klassen und versuchen zuerst einen selbst gewählten englischen Text und anschließend einen ihnen noch fremden Text, ebenfalls in englischer Sprache, so richtig, flüssig und lebendig wie möglich vorzulesen.

Aus den vier 7. Klassen traten dieses Mal also insgesamt 12 mutige LeserInnen gegeneinander an, die bereits die Klassenrunden für sich entschieden hatten. Die besten fünf erreichten die zweite Runde und die allerbesten drei erhielten schließlich besonders tolle Preise. Einen Preis und eine Urkunde gab es jedoch für alle TeilnehmerInnen, denn schließlich waren sie ja bereits Gewinner und simply the best.

Deswegen hatte es die Jury, bestehend aus den Englischlehrerinnen/lehrern der 7. Klassen und der gebürtigen Britin Ruth Bär, die uns jedes Jahr wieder tatkräftig unterstützt, auch wirklich nicht einfach. Die Entscheidungen fielen schwer und sehr knapp aus. Dritte wurde Julia Mutter, den zweiten Platz ergatterte Marco Lippert und Siegerin des Wettbewerbs war Francine Pham. Sie alle erweckten in der Finalrunde King Arthur für das Publikum, nämlich ihre Klassenkameradinnen/Kameraden,  wieder zum Leben.

Man darf gespannt sein, welche Figur aus der englischen Literatur im nächsten Schuljahr dank der tollen Leistung unserer besten VorleserInnen durch die Bücherei geistert.

Marita Morgott

The Big Challenge

Good News bei The Big Challenge:

JSR is back!

Nachdem die Teilnehmerzahlen beim Englischwettbewerb The Big Challenge im letzten Jahr sehr zurückgegangen waren, sind wir dieses Mal mit insgesamt 179 SchülerInnen wieder stärker vertreten und steigern somit unsere Chancen, einen der großen Hauptpreise abzuräumen.

Der bundesweit durchgeführte Englischwettbewerb findet überall gleichzeitig an einem bestimmten Tag im Mai statt. Dann können alle SchülerInnen, die Lust haben, einen 45-minütigen Multiple-Choice-Test absolvieren, der sowohl Leseverständnis als auch Grammatik und Vokabeln sowie Textproduktion und Landeskunde abprüft. Es wird nach Jahrgangsstufen gestaffelt, sodass jeder eine echte Chance hat, sein Können unter Beweis zu stellen. Und das Tolle ist: Noten gibt es keine! 🙂

Stattdessen gibt es jede Menge toller Preise und JEDER, der mitmacht, erhält einen! Zusätzlich kann man Extrapreise gewinnen, wenn man auf der Internetseite www.thebigchallenge.com einen Account eröffnet, seine Ergebnisse jedes Jahr abspeichert und sich im Vergleich zu der eigenen Leistung im letzten Test verbessert. Man muss also kein Englisch-Ass sein, um mitzumachen. Darüber hinaus bietet die Seite viele spannende Informationen und lustige Übungen. Sogar fünf kostenlose Apps mit Spielen und Neuigkeiten kann man sich aufs Smartphone laden oder auch direkt am PC ausprobieren. Oder man setzt sich im eigenen Profilbild einen netten Hut auf und teilt es mit Freunden über Facebook oder Instagram. Das große kostenlose Angebot kann natürlich auch genutzt werden, wenn man nicht vorhat, am Wettbewerb teilzunehmen, sondern einfach nur um die eigenen Kenntnisse in der Fremdsprache zu trainieren. So macht Englischüben Spaß!

Dank des Fördervereins sind auch die Startgebühren kein Hindernis. Denn auch in diesem Jahr bekamen die TeilnehmerInnen finanzielle Unterstützung und es blieb für die SchülerInnen trotz Gebührenerhöhung bei den üblichen 2,00 Euro. Noch einmal ein dickes Dankeschön an dieser Stelle!

Die Preise reichen von Fidget Cubes und Powerbanks über englische Schülerkalender bis hin zu Dusch-Lautsprechern, Bluetooth-Kopfhörern u. ä. Pokale, Medaillen und T-Shirts sind auch dabei und coole Poster mit Motiven aus englischsprachigen Ländern sowie Urkunden gibt es ohnehin für jede Teilnehmerin/jeden Teilnehmer. Also haltet euch ran, übt fleißig und macht (auch) im kommenden Schuljahr (wieder) mit. IHR KÖNNT NUR GEWINNEN! Es freuen sich auf eure Teilnahme …

Marita Morgott

(Big Challenge Koordinatorin)

und die gesamte Fachschaft Englisch

 

Marita Morgott