Someone is watching you

Ein wichtiges Thema im Kunstunterricht der 8. Klasse ist Perspektive. Der Kunstzweig der 8d zeichnete einen Innenraum in Fluchtpunktperspektive mit einem alles sehenden Auge auf der hinteren Rückwand. Ob dieser Blick wohlwollend auf die Bewohner schaut oder einen Schauer den Rücken herunterlaufen lässt, blieb den Schülerinnen und Schülern überlassen.

Nora Lösel

Lars Ertel (8d)
Samara Maurer (8d)
Ghofran Samez (8d)
Mara Kleinert (8d)
Anna Schlüchtermann (8d)
Sophie Lemke (8d)
Jassin Scharfenberg 8d
Mizgin Cimendag 8d
Mizgin Cimendag 8d

Architektur im Kunstunterricht der 9. Klassen

Die 9. Klassen beschäftigten sich dieses Schuljahr intensiv mit Architektur. Vom Grundriss der Schule (Wo landet man eigentlich, wenn man durch den Boden des Lehrerzimmers bricht?) über Modellbau, bis hin zur digitalen Zeichnung war alles dabei.

Nora Lösel

Lilly Petschl, Lea Schmidt (9c)
Leonie Scharrer, Luisa Scholz (9c)
Sebastian Ferstl, Sabin Rusu (9a)
Moritz Näth (9a)
Ferdinand Stief, Moritz Fischer (9c)
David Neubauer (9b)
Deniz Kavak (9b)
Sophia Leissner (9a)
Moritz Haas (9a)

Kunst gegen Eis

Die Klasse 5c bekam Ende April die Möglichkeit, Kunst im Kunstautomaten Hersbruck zu verkaufen. Früher wurden in diesem Automaten Zigaretten verkauft. Mittlerweile ist er künstlerisch umgestaltet und bietet am Unteren Markt Kunstwerke zum kleinen Preis. Die Klasse gestaltete dafür auf Mini-Format farbige Aquarelle, durch Salz und Reis entstanden während des Trocknungsprozesses spannende Formen. Die kleinen Bilder wurden zusammen mit einer Visitenkarte der Klasse in Schachteln verpackt und in den Automatenschacht gelegt.  Die Künstlerin Ute Scharrer, die den Automaten betreut, händigte der Klasse im Anschluss das Geld aus, das natürlich sofort in Eis umgesetzt wurde.  Schaut doch mal vorbei und zieht euch ein Kunstwerk!

Nora Lösel


Ute Scharrer beim Befüllen des Kunstautomatens

Wir sind Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“!

Die Johannes Scharrer Realschule ist seit letztem Schuljahr Mitglied im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Dies feierten wir im Juli 2023 mit einer großen Party in der Aula, bei der Bürgermeister Ilg, Bertram Höfner (der offizielle Vertreter des Kreisjugendrings Mittelfrankens), unsere Patin Iris Lederer und der Schülersprecher Andrei Suciu eindringliche Worte an unsere Schülerinnen und Schüler richtete. „Schule ohne Rassismus“ bietet uns die Möglichkeit, das Klima an unserer Schule aktiv mitzugestalten. Und zwar, indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Das Netzwerk umfasst mittlerweile über 4000 Schulen in ganz Deutschland. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feierlichkeit wurde das Buffet mit verschiedenen Leckereien eröffnet und DJ Melasoul aus Nürnberg legte sehr tanzbare Songs auf, so dass die Party mit Polonaise und einer ausgelassenen Luftballon-Schlacht endete.

Nora Lösel

Auch dieses Schuljahr sollten unsere neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen das Netzwerk kennenlernen. Die AG Schule ohne Rassismus besuchte sie dafür 2 Schulstunden, um die Grundideen zu vermitteln. Die Klassen besprachen im Sitzkreis unterschiedliche Bilder, die stereotypische Darstellungen von Menschen mit verschiedenen Hintergründen und stellten sich die Frage wo klischeehaftes Denken aufhört und Diskriminierung beginnt. Im Anschluss wurde ein Spiel gespielt, das Mobbing und Ausgrenzung deutlich machen soll: Alle Schülerinnen und Schüler schrieben im Geheimen Schimpfwörter auf kleine Zettel, die anschließend zusammengeknüllt wurden. Mit diesen durften dann Schüler und Schülerinnen in der Mitte beworfen werden, die aber von einigen anderen Schülern und Schülerinnen „beschützt“ wurden. Anschließend wurden die verschiedenen Rollen von Täter/in, Opfer, Freund/in besprochen und reflektiert. Das Vorlesen einer einfühlsamen, fantastischen Bildergeschichte erlaubte den Kindern auch auf kreative Weise mit dem Thema Ausgrenzung in Berührung zu kommen. Zum Schluss wurde das Einführungsvideo angeschaut, das die AG im vorigen Jahr gedreht hatte, um die Grundwerte von SOR/SMC zu erläutern. Auch unsere neuen 5. Klässler/innen durften abstimmen, ob sie das Netzwerk unterstützen wollen. Wir hoffen, dass sich auch die zukünftigen Generationen gegen Rassismus und andere Formen von Ausgrenzung engagieren.

Für engagierte Schülerinnen und Schüler richtet der Bezirksjugendring Mittelfranken jedes Jahr ein Netzwerktreffen aus. Einige Jugendliche der JSR und Frau Lösel nahmen an der diesjährigen Veranstaltung unter dem Motto „Let’s talk about… racism!“ teil. Unterschiedliche Themen und Workshops standen zur Wahl, u.a. konfessionslose Gebetsräume, Selbstorganisation an der Schule oder Diversität bei Netflix. Auch über verschiedene Rassismus-Formen wie Antiziganismus oder antimuslimischem Rassismus wurde gesprochen. Einige unserer Schülerinnen und Schüler nahmen an einem Poetry Slam Workshop des Dichters Henrik Sźantó teil und trauten sich am Ende der Veranstaltung, ihre eigenen Texte vorzutragen.

Samara Maurer (8d)

 

 

 

 

 

 

 

Sam Schwarz (8c)

 

 

 

 

 

 

 

Noya Voglmann (9e)

Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen

Der diesjährige Kunstzweig der 10. Klassen hatte sich schon letztes Schuljahr mit dem Thema Layout und Plakatgestaltung auseinandergesetzt und tolle Plakate zum Thema „Antidiskriminierung“ gestaltet. Sie kamen dieses Jahr zum Einsatz, um die Schulgemeinschaft auf die Abstimmung zu „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ einzustimmen. Auch für die „Bunte Party“, mit der wir die Aufnahme in das Netzwerk feiern, waren sie eine passende Gestaltung der Aula.

Nora Lösel

 

Digitale Zeichnung

Dieses Jahr kamen im Kunstunterricht verstärkt Tablets zum Einsatz. Mit der App Sketchbook lassen sich unkompliziert digitale Zeichnungen erstellen, die auf diese Weise auf Papier nicht möglich wären. Schüler:innen der 9. Klassen machten ein Selfie von sich und zeichneten darüber. Da das Foto und die Zeichnung auf verschiedenen Ebenen liegen, kann das Foto weggeklickt werden, so dass nur noch die Zeichnung zu sehen ist.

Nora Lösel

Lilly Heißler, 9c
Ali Al-Saedi, 9c
Kilian Weider, 9d

Kalenderweisheiten der Klasse 10D

Anfang des Schuljahres nahm sich der Kunstzweig der 10. Klasse ein besonderes Projekt vor: jede:r Schüler:in wählte einen weisen Spruch, der illustriert werden sollte. Dies konnte entweder digital mit einer Zeichen-App geschehen oder klassisch auf Papier. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: von Januar 2023 bis zum März 2024 begleitet uns eine liebevoll umgesetzte Zeichnung. Nora Lösel

Anastasia Mosurak
Victoria Kühn
Julia Mutter
Karl Rauh
Anna-Maria Krieger
Hannah Veit

 

Hannes Wagner
Luisa Rießner
Emma Paulus
Lorena Winkelmann
Annalena Höntsch
Lina Knauer

 

Dilara Tantin
Kim-Luisa Munker
Emily Ibler

„Ich wollte unbedingt ein Theaterstück darüber schreiben“

Im März wurden an unsere Schule interaktive Theaterstücke aufgeführt.

Irfan Taufik (Theaterlabor Nürnberg)

Das Theaterlabor Nürnberg spielte verschiedene diskriminierende Situationen, die von unseren Schüler:innen unterbrochen werden durften, um sie dann selbst nicht diskriminierend weiterzuspielen. Wir haben dem Leiter Irfan Taufik ein paar Fragen gestellt.

Könnten Sie sich kurz vorstellen?

Irfan Taufik: Schauspieler, Regisseur, Filmemacher, Autor, Tanzperformer, Theater- und Medienpädagoge
Coach & Dozent

Wie kamen Sie dazu die Theatergruppe zu gründen und sich gegen Mobbing und Diskriminierung an Schulen einzusetzen?

Durch meine theaterpädagogische Arbeit in Schulen beobachte ich seit Jahren diese Problematik. Ich finde es sehr wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und in Schulen zu reflektieren. Deshalb wollte ich unbedingt ein Theaterstück darüber schreiben.

Wie lange machen Sie die Theateraufführungen in Schulen schon? Spielen Sie auch in anderen Institutionen?

Aufführungen in Schulen seit 2016.  Ja z.B. Theater Thevo.

Wie viele Schauspieler:innen sind im Theaterlabor beteiligt? Wie viele Personen arbeiten an der Produktion eines Theaterstücks mit?

Ca. 3 bis 4 Schauspieler:innen.

Haben Sie selbst Erfahrungen mit Rassismus und/oder Diskriminierung gemacht?

Ja im Alltag.

Was waren die schönsten Erfahrungen die Sie durch das Theaterstück machen konnten?

Die schönsten Erfahrungen sind, wenn die Schüler:innen das Thema ernst nehmen und am Ende auf der Bühne aktiv mitspielen. Das macht mir große Freude.

Haben Sie schon mal bei Aufführungen von Theaterstücken rassistische Äußerungen mitbekommen?

Die Frage ist berechtigt. Zum Glück habe ich bei Aufführungen bis jetzt keine rassistischen Äußerungen erlebt oder mitbekommen.

Gibt es auch Workshops bei denen Schüler:innen mitmachen können?

Ja auf jeden Fall.

 

Vielen Dank für das Interview!

Von Andrei Suciu, Sam Schwarz, Nina Kassel, Sophia Kassel

Die 5c Bande

Die Klasse 5c verwandelte sich mit Hilfe von selbstgebauten Masken in eine wilde Bande, die sogar anderen Klassen Streiche spielte. Am Tag der offenen Tür hielt die ganze Gang eine wilde Parade zu Musik ab. Von Nora Lösel

Unterwasser Collagen

Für unsere bunten Collagen wurden zuerst mit bunten Tinten experimentiert. Wenn man vor dem Trocknen Salz oder Reis auf die farbigen Lachen streut, entstehen spannende Strukturen, die schon an Korallen und Schuppen erinnern. Anschließend wurden Tier-und Pflanzenformen ausgeschnitten und auf dem blaulasierten Papier arrangiert. Dabei war es wichtig, dass sich einzelne Elemente auch überschneiden, um eine interessante Bildwirkung zu erzielen. Nora Lösel

Julian Walz 5b
Sebastian Vogel 5b
Laurenz Schölzel 5b