Grüße aus Stralsund – Abschlussfahrt der Klasse 10b

Montag Tag 1- Eine Anreise mit Hindernissen

Am 27.09.21 begab sich die 10 B zusammen mit Frau Kohl und Herrn Mayer auf eine gewagte Expedition in den Norden, doch dass diese einige Hindernisse mit sich bringt, war nicht vorherzusehen.

Schon als wir in Berlin in den 2. ICE stiegen, gab es ein paar aggressiv gestimmte Fahrgäste, die mit unseren Sitzplatzreservierungen nicht ganz einverstanden waren. Doch für die teilweise doppelt reservierten Sitzplätze konnten wir, die 10 B, Natürlich nichts. Als wir nun in Stralsund angekommen waren, wartete bereits die nächste mehr oder weniger schöne Überraschung auf uns: „Nehmen Sie endlich Ihre Maske ab, ich kann Sie nicht verstehen“, so wurde Frau Kohl von unserer neuen lieben Freundin Frau Verbitterkeit begrüßt. Sie war in großer Sorge, dass sie in dem Bus keinen Platz mehr bekäme. Sie müsse unbedingt als erste einsteigen, denn sie warte ja schon viel länger als wir, so ihr Argument. Frau Kohl bejahte ihre Bitte freundlich, doch Sie konnte sich mit einer Erinnerung nicht zufriedengeben, sondern sie teilte uns ihren Wunsch mehrmals mit.

Endlich in der Jugendherberge in Devin angekommen, warteten wir schon hungrig aufs Abendessen. Mit Königsberger Klopsen hat jedoch keiner gerechnet.

Dienstag Tag 2- Für manche eine zu lange Wanderung durch die Stadt

Um 9:00 Uhr begaben wir uns zum Frühstück, welches überraschenderweise sehr gut war. Zu unserer Freude trafen wir wieder unsere Freundin Frau Verbitterkeit, diese war im Gegensatz zu uns nicht ganz so zufrieden mit der Auswahl des Buffets. Sie vermisste wohl Brot und Brotmesser. Sie erfreute das Personal die ganze Woche über mit Ihren speziellen Wünschen.

Gut gestärkt und mit gepacktem Lunchpaket (dieses wurde uns übrigens gleich am ersten Tag von einer anderen Gruppe stibitzt) machten wir uns auf den Weg zum Bus, um zur Stadtführung nach Stralsund zu kommen. Doch schon wartete die nächste Hürde: Wir lernten eine Fahrkartenkontrolleurin kennen (von uns auch liebevoll Tussi genannt) Sie verpasste uns wegen eines 2-fach gestempelten Tickets 60 Euro Strafgeld. Danach konnte es mit der Führung losgehen. Wir besichtigten die Marienkirche, das Henkerhaus inklusive Gefängnis, das Rathaus, den Hafen, sowie den alten und neuen Markt. Nach dem Rundgang durften wir den Nachmittag in der Stadt zum Shoppen und Essen gehen verbringen. Auf dem Nachhauseweg machten einige Mitschüler einen Stopp beim Real und kauften aus Angst, verhungern zu müssen einen Wasserkocher und 18 Packungen Instantnudeln, um eine Suppenküche zu eröffnen. So konnten hungrig gebliebene Münder gestopft werden. Den Abend ließen wir am Strand und später mit Stockbrot und Lagerfeuer ausklingen.

Mittwoch Tag 3-Die einen nannten es Horrortrip, die anderen kostenlose Wildwasserbahnfahrt.

Unser heutiges Ziel war eine Schiffsrundfahrt zu den Kreidefelsen auf Rügen. In Binz angekommen gingen wir aufs Schiff, doch wir ahnten natürlich nicht, welche Wendung diese Rundfahrt noch einschlagen würde. Das Wetter war wechselhaft, die Kälte und der Wind waren aber durchaus auszuhalten. Schnell war klar, dass es starken Wellengang gab, was bei einigen extreme Übelkeit verursachte. Auf dem Weg zu den Kreidefelsen kamen wir noch am Koloss von Prora (8 km langes Gebäude aus den 30er Jahren) vorbei, in dem unsere ursprüngliche Jugendherberge hätte sein sollen. Nach ca. 90 min erreichten wir unser Ziel – die Kreidefelsen. Kaum hatte das Schiff die Rückfahrt angetreten, drehte sich der Wind und das Wetter schlug um. Der Horrortrip begann. Mit stärkerem Wind und Wellengang entfernte sich unser Schiff immer weiter von der Küste und wir spekulierten schon, ob uns das Schiff vielleicht entführen möchte ;). Mittlerweile regnete es und es wurde zunehmend unruhig am Schiff. Einige Mitreisende mussten ihren Mageninhalt neben uns in Tüten und Mülleimer oder auch über Bord entleeren. Als wir völlig durchnässt und teilweise mit wackeligen Beinen vom Schiff stiegen, fiel unsere Freizeit in Binz ins Wasser. So mancher lief im Schnellschritt zurück zum Bahnhof, um sich ins Trockene zu bringen. Die Lehrer und einige Schüler ließen es sich jedoch trotz Regen nicht nehmen, noch ein super leckeres Fischweggla zu kaufen.

Endlich in der Jugendherberge zurück, freuten wir uns schon auf eine warme Dusche zum Aufwärmen. Am Abend waren wir sogar vom Essen überrascht, denn es gab Gegrilltes mit einigen Beilagen. Den Abend verbrachten wir gemeinsam im Clubraum und spielten Werwolf, Poker, Uno und noch andere Spiele.

Donnerstag Tag 3- 007 für uns noch „Keine Zeit zu sterben“

Nun sind wir auch schon bei unserem letzten Ausflugstag angelangt. Wir begaben uns wieder mit dem Bus nach Stralsund. Da auch heute nicht allzu schönes Wetter war, waren wir froh, ins Ozeaneum zu gehen. Wir begutachteten Meerestiere, Skelette von Walen und andere interessante Ausstellungsstücke. Highlight hier waren die lebenden Pinguine auf dem Dach des Ozeaneums. Da es nach dieser Tour immer noch regnete, entschieden wir spontan ins Kino zu gehen. Heute war Start des neuen James Bond Film (007-Keine Zeit zu sterben). Als am Ende des Films James starb, konnten sich manche Schüler ein paar Tränchen nicht verkneifen. Beim Abendessen gab es enttäuschenderweise Würstchen-Gulasch und Nudeln. Unserer Vegetarierin wurde von der Küche allerdings kaltes Gemüse zu den Nudeln serviert. Am Abend begannen wir unsere Koffer zu packen und die mehr oder weniger verwüsteten Zimmer aufzuräumen.

Freitag Tag 4- Eine weitere Fahrt mit Komplikationen

Heute war es an der Zeit die Heimfahrt anzutreten. Hierfür mussten wir etwas mehr unseres Schlafes opfern, denn um 8 Uhr war Zimmerkontrolle. Als wir in den Bus stiegen, war dieser aufgrund der vielen Koffer schon voll. Da aber die vorherigen Busse anscheinend ausgefallen waren, stiegen immer mehr Leute ein. Als der Bus komplett überfüllt war, mussten wir als Streitschlichter agieren und einige Menschen beruhigen.

Am Bahnhof in Stralsund ging es kaum entspannter weiter, denn im Regionalexpress waren laut Schaffnerin acht Schulklassen. Unseren Zwischenstopp in Berlin nutzten viele, um sich für die restliche Heimfahrt zu stärken oder Souvenirs zu kaufen. In Nürnberg angekommen trafen wir dann im Zug nach Hersbruck auf die 10d, so dass schon die ersten Erlebnisse besprochen werden konnten. In Hersbruck begrüßten uns viele Eltern und auch dort entstand ein regelrechtes Verkehrschaos.

Das war also unsere Abschlussfahrt – mit einigen Hindernissen, interessanten Persönlichkeiten, tollen Erlebnissen, uns der 10 B und natürlich Frau Kohl und Herr Mayer, die wir selbstverständlich nicht in den Wahnsinn getrieben haben. Danke für die schöne Zeit. Wir werden Sie nicht vergessen.

Anna Bloß 10b

Wandertag :)

An unserem Wandertag liefen wir den Fuchsau-Rundweg  nach Aspertshofen, der ca. 8km lang war. Wir durften unsere Handys benutzen um Fotos zu machen.

Am Rundweg gab es viele schöne  Attraktionen, bei denen wir viele Sachen ausprobieren konnten. Leider konnten wir manche nicht betreten, weil es dort Eichenprozessionsspinner  gab.

Endlich am Spielplatz angekommen  warteten wir auf unsere Eltern, die zum Grillen kamen. Als dann einige Eltern da waren fing Herr von Frantzky an zu Grillen. In der Wartezeit spielten manche Fußball, einige  schaukelten oder waren auf der Picknickdecke und ruhten sich aus. Dann waren die Würstchen endlich  fertig und wir konnten etwas essen. Nach dieser  Stärkung waren alle wieder fit und konnten weiter dem nachgehen, was sie vorher auch getan hatten. Nach einiger Zeit brachte uns dann jemand noch Eis vorbei das wir dann auch noch genießen konnte. Nach dem alle erfrischt waren , konnte man dann weiter rum toben. Als dann mehr und mehr Eltern kamen um ihre Kinder abzuholen, verabschiedeten sich Herr Scharwies und Frau Großhauser-Habel von uns und dann fuhren  alle nach und nach heim.

Aufgedeckt – 240 Minuten Kaffeepause

Dieses Jahr wurde die Klasse 10d in ihrer praktischen Abschlussprüfung mit Kaffeeduft und einem zur Kaffeepause eingedeckten Platz überrascht – ihr Thema: ein Plakat für ein Kaffeehaus entwerfen. Dabei sollte ein Slogan zu einem selbst arrangieren Stillleben illustriert werden. Zu beachten war nicht nur die Schrift und das Bild, sondern auch die Zusammensetzung der beiden Elemente im Format (Layout).

Die Originale und weitere Bilder der Künstlerinnen und Künstler können ab August im „Landhotel Grüner Baum“ in Kühnhofen bewundert werden. Zum ersten Mal laden wir herzlichst zu einer kleinen Ausstellung ein, den künstlerischen Werdegang einiger Schülerinnen und Schüler der Klasse 10d mitzuverfolgen und die vergangenen Schuljahre Revue passieren zu lassen.

Fredi Spindler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hoch hinaus

Das Wahlfach „Klettern“ im Corona-Jahr

„Hey, von hier oben kann ich unser Klassenzimmer sehen!“. Tatsächlich ermöglicht die Außenkletterwand der Hersbrucker DAV-Kletterwelt ungeahnte Ausblicke auf unser Schulhaus.

Diese Nähe sorgte bei allen Teilnehmern der Kletter-AG für ein vertrautes Gefühl und half dem einen oder anderen schon, wenn er plötzlich fünf Meter höher nur von einem Seil gesichert in der Wand hing. Das Selbstvertrauen wurde darüber hinaus durch das neue Material (Seil, Sicherungsgeräte) sowie das regelmäßige Sicherungstraining gesteigert.

Leider verschaffte uns der Lockdown dann eine größere Trainingspause.

Den Leistungen der Teilnehmer tat das jedoch keinen Abbruch. Geladen vor Motivation konnten diese in den letzten Schulwochen ihre anspruchsvollsten Routen klettern und die aufgebaute Kraft vom seilfreien Bouldern nun auch auf die längeren Routen an der Kletterwand übertragen.

Um einen kleinen Eindruck von dem ungewöhnlichen Kletterschuljahr zu bekommen, wurden den Schülern der Klettergruppe vier Fragen gestellt. Hier sind einige der Antworten…

  1. Was gefällt dir am Klettern?

„Es macht Spaß und stärkt die Muskeln.“

„Mir gefällt am Klettern die körperliche Herausforderung und die abwechslungsreichen Routen.“

„Ich mag am Klettern die Freiheit. Man kann klettern wo und wie man möchte.“

„Mir gefällt alles am Klettern. Man kann sich mal richtig auspowern und man hat gemeinsam mit seinen Freunden Spaß.“

  1. Kletterst du lieber lange Routen oder machen dir kurze Boulder mehr Spaß? Warum?

„Ich mag beides aber mehr lange Routen, da wir mit Seil klettern und es mir mehr das Gefühl von Errungenschaften gibt.“

„Beides hat seinen Reiz, aber ich bouldere lieber, da ich etwas Höhenangst habe.“

„Ich mag lieber lange Routen klettern, weil man stolz sein kann, wenn man diese Route geschafft hat und es zeitintensiver ist als eine kurze Route.“

„Ich bouldere lieber, da ich manchmal Angst habe, so hoch zu klettern und mir so kleine Routen mehr Spaß machen.“

  1. Warum würdest du Klettern als Sport weiterempfehlen?

„Es stärkt den kompletten Körper und macht Spaß!“

„Weil es sehr viel Spaß macht und sehr vielfältig ist.“

„Ich würde Klettern als Sport weiter empfehlen, da es Spaß macht, wenn man eine Route, die man schon seit längerem probiert hat, endlich geschafft hat. Man kann diese Sportart in seinem eigenen Tempo machen.“

„Der Sport macht einfach mega Spaß! Man ist draußen oder drinnen und meistens mit Freunden.“

  1. Wie fandest du das Bouldern mit Maske?

„Nicht angenehm, aber es hat nicht wirklich viel für mich verändert, da ich eh sehr schnell keine Luft bekomme.“

„War ganz OK. Aber ohne Maske fand ich es besser.“

„Mich hat das Bouldern mit Maske nicht unbedingt gestört oder gehindert, aber natürlich ist es ohne Maske angenehmer zu klettern.“

„Das Bouldern mit Maske fand ich nicht schlimm, zwar bisschen anstrengend, aber es hat Spaß gemacht!“

Michael Mürschberger

Die gute Fee der Gruppe
DAS ´Pinke Projekt`
Bouldern ist harte Arbeit
Aufwärmen in Grün
Marco auf I beim Kreuzzug
Luft unter den Sohlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktion StadtRadeln

Wir, die Johannes- Scharrer- Realschule nehmen in diesem Jahr vom 4. Juli bis zum 24. Juli an der Aktion STADTRADELN im Nürnberger Land für die Stadt Hersbruck teil. 

Es handelt sich dabei um eine Aktion, bei der jeder geradelte Kilometer im Aktionszeitraum online eingetragen wird und auf das Konto der Johannes- Scharrer- Realschule und somit der Stadt Hersbruck geht. Es ist dabei egal, ob es der tägliche Fahrweg zur Schule, das sportliche Mountainbiken in der Freizeit oder der Radausflug mit der Familie ist- jeder geradelte Kilometer zählt, auch mit dem E-Bike. 

Am Ende des dreiwöchigen Zeitraums werden die fleißigsten Radelteams im Nürnberger Land geehrt – also sammelt kräftig Kilometer, tut etwas für eure Gesundheit, habt Spaß beim Treten und radelt euer Team weit nach vorne!

LehrerTeam vs. KlassenTeams

Alle zusammen sind wir das Team Johannes- Scharrer- Realschule.

Allerdings wurden für jede Klasse und auch für die Lehrer eigene Unter-Teams angelegt. So könnt ihr als Klasse gegen die anderen Klassen bzw. Lehrer antreten.

Über den folgenden Link gelangt ihr direkt zur Anmeldung.

https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=1&team_preselect=25537

Viel Spaß beim Radeln

FSSJ – das Freiwillige Soziale Schuljahr …

… in Zeiten der Pandemie

Grundsätzlich besteht im Landkreis Nürnberger Land für Jugendliche ab der 8. Klasse die Möglichkeit, sich ehrenamtlich im Rahmen des FSSJ in unterschiedlichen Einsatzgebieten zu engagieren.

Die Jugendlichen erklären sich dabei bereit, 80 Stunden im Schuljahr, das sind im Schnitt 2 Stunden pro Woche, außerhalb des Unterrichts, in einer Einrichtung ihrer Wahl ehrenamtlich mitzuarbeiten. Für Jugendliche einer Ganztagesklasse besteht in Absprache mit der Schule die Möglichkeit, statt eines Betreuungsangebotes in der Schule, den Nachmittag für ein FSSJ zu nutzen.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind u.a. Tätigkeiten in Kindertagesstätten, Sport- oder Musikvereinen, Büchereien, Freiwillige Feuerwehr oder in sozialen  Einrichtungen wie Seniorenheimen, Kirchengemeinden oder Krankenhäusern.

Jedes Jahr nutzen zahlreiche Schüler*innen das FSSJ zur beruflichen Orientierung, zum Sammeln neuer Erfahrungen, um sich in lebenspraktischen Bereichen auszuprobieren, etwas Sinnvolles zu tun oder anderen Menschen zu helfen.

Im Schuljahr 2020/21 engagierten sich folgende Schülerinnen und Schüler im Rahmen des FSSJ:

Vorname Nachname FSSJ – Schulklasse Einsatzstelle
Lukas Bader 9c FFW Hersbruck
Julia Böhm 9c Ev. Jugend Hersbruck
Tom Frauenknecht 9d Tafelausgabe Hersbruck
Finn Hammerbacher 9a Ev. Jugend Hersbruck
Erik Höllerl 9a Ev. Kirche Reichenschwand
Lea Kochta 8c Ev. Jugend Hersbruck
Tom Löffler 9d Ev. Kirche Altensittenbach
Jonathan Pfletscher 9a Ev. Jugend Hersbruck
Franziska Scharrer 9c Ev. Jugend Hersbruck
Diana Schlegel 9b Ev. Kirche Pommelsbrunn
Fabian Sperber 9a 1.FC Reichenschwand
Katharina Stein 9d Ev. Jugend Hersbruck
Elisa Tiedtke 9d Ev. Jugend Hersbruck
Laura Wiench 8d Ev. Jugend Hersbruck

 

Am Schuljahresende erhalten die Jugendlichen als Anerkennung ein Zeugnis über ihr Engagement, das erwiesenermaßen ein wichtiger Baustein in jeder Bewerbung ist, sei es für einen Ausbildungs- oder Studienplatz, ein Auslandsjahr, als Au-Pair oder für ein Stipendium.

Das ist soweit die Theorie, pandemiebedingt sah es im Schuljahr 2020/21 leider anders aus. Hier ein kurzer Bericht eines Freiwilligen aus der 9a:

„Hallo, mein Name ist Fabian Sperber ich bin in der Klasse 9 a. Letztes Jahr habe ich mich entschieden, beim FSSJ (Freiwilliges soziales Schuljahr) teilzunehmen und  meine Wahl fiel auf den 1. FC Reichenschwand.  In diesem Verein spiele ich in der C-Jugend Fußball. Die Vorstandschaft vom Verein und Frau Triebs vom Mehrgenerationenhaus Nürnberger Land haben sich abgesprochen und waren damit einverstanden. Das verlief völlig problemlos. Meine Aufgaben im Verein sollten die Unterstützung der jeweiligen Jugendtrainer und des Platzwartes sein. Bevor ich jedoch mit meiner Arbeit überhaupt beginnen konnte, machte mir die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung, da Mannschaftssport seit Herbst vergangenen Jahres untersagt wurde. Nun ist die Pandemie am abklingen, die Inzidenzzahlen gehen runter und ab Juni 2021 kann ich mich nun im Verein einbringen. Ich freue mich, nun endlich loslegen zu können.“

Die Vermittlung und Begleitung des FSSJ erfolgt über das Mehrgenerationenhaus Nürnberger Land und wird als Maßnahme zur vertieften Berufsorientierung von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg gefördert.

Weitere Infos und Anmeldung über www.caritas-nüernberger-land.de

Für Rückfragen steht Ihnen auch gern Frau Triebs unter 0911 2176950 oder per Mail regina.triebs@mgh-nuernberger-land.de zur Verfügung.

Fabian Sperber, Paul Ondrusek

„Schaut mal, was ich zu Hause gefunden habe!“

EIN EIGENES FUNDSTÜCK UNTERSUCHEN, GESTALTEN UND VORSTELLEN
Quellenarbeit im Geschichtsunterricht der 6. Klasse

Es ist ein regnerischer Freitagabend, als Detektiv Detlef mit seinem Hund Spürnase nach Hause kommt. Der Tag war anstrengend. Eigentlich möchte Detlef nur noch die Füße hochlegen und das Club-Spiel schauen.

Er hat die Tür noch nicht ganz geöffnet, da stürmen ihm seine Kinder entgegen. „Papa, Papa, schau mal, was wir auf dem Dachboden gefunden haben!“, rufen sie und strecken ihm stolz einen ausgeblichenen, zerknitterten Zettel entgegen. Detlef nimmt das Fundstück und faltet es auseinander. „Aha, ein altes Foto“, bemerkt er sofort und will es seinem Sohn zurückgeben, aber der winkt ab. „Nein Papa, du sollst uns helfen!“ „Wobei?“, erwidert Detlef, der noch immer seinen nassen Mantel anhat und langsam eine Pfütze im Flur hinterlässt. Aber die Kinder gönnen ihm keine Pause. „Wer ist das auf dem Foto? Ist das alt? Warum haben die Personen so komische Sachen an? Was machen die da mit dem Wagen? Warum ist das ausgedruckt und nicht digital?“ „Jaja, ist ja schon gut“, Detlef muss fast ein wenig lachen. Schließlich haben sich die Kinder das Suchen und Aufspüren bei ihm abgeschaut. „Also gut, ich helfe euch, etwas über das Foto herauszufinden. Aber dafür müssen wir vorgehen wie ein Detektiv und jedes noch so kleinste Detail gaaanz genau untersuchen“ …

Nach dieser kleinen Geschichte zur Einstimmung waren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a, b und c motiviert, es Detlefs Kindern gleich zu tun und zu Hause ein Fundstück aufzuspüren. Detektiv Detlev stellte den Mädchen und Buben auch eine ausführliche Checkliste zur Verfügung, die dabei half, die gefundenen Schätze zu untersuchen. Wie groß ist meine „Quelle“ zur Familiengeschichte? Aus welchem Jahr stammt sie? Wem hat sie gehört? … Viele Informationen mussten herausgefunden werden und neue Fragen ergaben sich, sodass immer wieder weiter recherchiert und „geforscht“ wurde. Am Ende konnte den Mitschülerinnen und Mitschülern die eine oder andere „Kuriosität“ mit vielen interessanten Hintergrund-Geschichten vorgestellt werden – so kann die Quellenarbeit im Geschichtsunterricht auch einmal ganz persönlich gestaltet werden!

Einen Einblick in die beeindruckende Vielfalt geben folgende Beispiele aus der Klasse 6b:

 

 

 

 

 

 

 

… ein Hobel, der seit vielen Generationen im Familienbesitz ist und in der eigenen Schreinerei zur Herstellung hochwertiger Möbel immer noch verwendet wird

 

 

 

 

 

 

 

 

… eine ebenfalls bereits mehrmals vererbte Form zur Herstellung eines Tauftalers aus Schokolade als Geschenk für den Paten, die in der familieneigenen Konditorei bis heute zum Einsatz kommt

 

 

 

 

 

 

 

 

… der Reservistenkrug des in der bayerischen Armee dienenden Josef Graser aus dem Jahr 1909

… sowie die Petroleumlampe „Feuerhand Sturmkappe“, die die Großeltern als Erinnerung an ihre guten, aber auch schweren Zeiten aufheben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…ein Rechenbuch für die 5. Klasse der Volkshauptschule aus dem Jahr 1930, das dem Vater bei einer Wohnungsauflösung in die Hände fiel und das unter anderem einen Einblick in die damalige Schrift bietet

 

 

 

 

 

 

 

 

…eine Gedenkmünze, die anlässlich der Olympischen Spiele in München 1972 herausgegeben wurde und die sich freiwillige Helfer damals als Erinnerungsstück gekauft haben

 

 

 

 

 

 

 

 

… Briefmarken aus dem Irak aus den 1970er Jahren, die eine Mutter als Erinnerung an ihren Vater im Geldbeutel aufhebt

 

 

 

 

 

 

 

 

… das erste Handy, das eine Mutter 1995 zu Weihnachten bekommen hat – sehr groß und schwer – und man konnte damit nur telefonieren und kurze Textnachrichten verschicken!

 

Heike Hierl

 

 

 

„Ja ist denn schon wieder Fasching?“

Mottowoche der 10. Klassen

Manch einer glaubte, sich in der Jahreszeit getäuscht zu haben, wenn er in den frühen Sommertagen an der Realschule vorbeikam. Schließlich begegneten einem dort äußerst seltsam gekleidete Jugendliche. Nach all den vielen tristen, grauen Coronatagen hatten nämlich unsere Zehntklässler eine Mottowoche organisiert. Angestoßen von der SMV fand die Idee schnell Anklang und innerhalb weniger Wochen waren die Mottos festgelegt und – noch wichtiger – die Outfits besorgt. Folgende Mottotage brachten Farbe und Abwechslung in die JSR:

Montag: Senioren

Dienstag: 80er Jahre

Mittwoch: overdressed

Donnerstag: Hawaii

Freitag: genderswitch

Fast alle Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an dem Spaß und sogar manche Lehrkräfte ließen sich dazu hinreißen, in der Klamottenkiste zu wühlen. Unten folgen zur Veranschaulichung einige Bilder, auf einem davon ist sogar unser Schulleiter zu sehen, jedoch durch Verkleidungstechniken bis zur Unkenntlichkeit entstellt.

Josef Schöberl

Der Kunstzweig – Wenn man die Wahl hat

Spätestens im April stellen sich alle Sechstklässler die Frage: Welchen Zweig wähle ich? Gar keine so leichte Entscheidung.

Hast du Spaß am Malen sowie Zeichnen und bist zu Hause kreativ? Dann findest du dich, sicher schnell im Hauptfach Kunst zurecht. Ab der 7. Klasse hat man dann neben zwei Praxisstunden, auch Werken und eine Stunde Theorie. Darüber hinaus lernen wir ebenso Kunstwerke in Museen oder Architekturen direkt vor Ort kennen. Neben Hausaufgaben in Kunstgeschichte und -theorie, gehören Zeichnen oder Malen zu den regelmäßigen Übungen zu Hause. Die wichtigsten Grundlagen, wie Schraffur und Plastizität durch Hell-Dunkel-Abstufungen, werden zuerst beim Zeichnen mit dem Bleistift gefestigt.

Frederike Spindler

Streichholzschachteln der Klasse 7d:

Sabrina Kratzer, 7d
Efe Tantin, 7d
Avelina Kühlwein, 7d
Jasmin Schaap, 7d

 

Kirche mal anders – Eine virtuelle Exkursion der Klasse 7d in die Lorenzkirche

Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Architektur, Malerei und Skulpturen der Gotik, war ein Ausflug in die Lorenzkirche nach Nürnberg geplant. Jedoch machten uns die diesjährigen Corona-Regeln einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem ließ sich die Klasse 7d diesen Ausflug nicht nehmen:

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir konnten trotz Corona und durch eine Onlineführung viele Einblicke in die Lorenzkirche haben:“ In einem virtuellen Rundgang (www.lorenzkirche.de) konnte die Klasse nicht nur die Größe des Kirchenbaus nachvollziehen, auch das kunstvolle Handwerk der damaligen Zeit wie die Glasmalerei können durch Heranzoomen der Fensterbereiche bestaunt werden. Neben Referaten setzen sich die Schülerinnen und Schüler zeichnerisch mit dem Innen- und Außenbau der Lorenzkirche auseinander. Ein großer Vorteil dabei war, dass man von zu Hause aus gemütlich und in Ruhe alles betrachten konnte. Jedoch ersetzt dies nicht die fühlbare Atmosphäre, die sich nur beim Betreten eines sakralen Gebäudes entwickelt. Beim nächsten Nürnberg-Ausflug wird der Lorenzkirche bestimmt ein kleiner Besuch abgestattet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Katharina Schopf, 7d und Frederike Spindler