Buch- und Hörbuchausleihe trotz Corona

Für die Schülerbücherei war dieses Schuljahr geprägt von stetigen Veränderungen. Zunächst konnte die Bibliothek an drei Wochentagen für alle Schüler geöffnet werden. Allerdings kamen die beliebten Spiele (Schach, Mühle, Mensch-Ärgere-dich-nicht) aufgrund der Coronapandemie nicht zum Einsatz. In den Wintermonaten musste dann zusätzlich noch eine Beschränkung der „Besucherzahl“ vorgenommen werden. Das fleißige Büchereiteam ließ sich davon aber nicht beirren. Die Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern aus der 8. bzw. 10. Jahrgangsstufe übernahmen die Ausleihe und Rücknahme der Bücher sowie das Signieren und Einsortieren neuer Bücher.

Der Bücher- und auch der Hörbücherbestand konnte in diesem Jahr wieder erweitert werden. Zum einen gibt es einen Schuletat für diesen Zweck und zum anderen durften wir viele Spenden entgegennehmen.

Neues Lese- und Hörmaterial wurde gespendet von:
Frau Blessing (Lehrkraft)
Frau Meyer (Lehrkraft)
Frau Wolf (ehemalige Schülerin der JSR)
Aus der Elternschaft
HOBBITAs Buchladen Schnaittach
Buchhandlung Lösch Hersbruck
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für die vielen Spenden bedanken.

Für das neue Schuljahr hoffen wir auf schöne Büchereistunden mit allem was dazugehört:
lesen – hören – entspannen – spielen

Das Büchereiteam:
Aus der Klasse 8 a: Georg Blos, Jannik Böheim, Giulia-Diana Pavel, Magdalena Reif
Aus der Klasse 8 c: Amina Zverotic
Aus der Klasse 10 c: Silja Kreß
Lehrkräfte: Madlen Heider, Martina Hezel, Brigitte Zagel

Bewegte Pause

In diesem Schuljahr konnte die Bewegte Pause an unserer Schule wieder voll durchstarten. Unsere mobilen „Bewegte Pause Kisten“, die kleinere Spielgeräte für die Klassenzimmer enthielten, durften ins Lager zurück und die inzwischen angestaubten Schläger und Bälle warteten auf ihren Einsatz an der frischen Luft.

Schnell fand sich auch wieder ein Team, das nach einer kurzen Einarbeitungsphase die Ausleihe in den Pausen übernahm und sich um Ordnung im Häuschen kümmerte. Vielen Dank an dieser Stelle für euren zuverlässigen Einsatz!

Das Bewegte – Pause – Team 2021/22:

Klasse 7d:

Jannik Gottschalk, Aaron Jaster, Johanna Decher, Marie Bavendiek, Ella Gailus, Vanessa Kupper, Mila Stark, Andi Lorenz, Alina Dumhard

Klasse 8a:

Guila Pavel, Simone Riedel

Klasse 8b:

Amelie Pickel, Mia Stiegler, Julian Mayerhofer

Bald wurde klar, dass sich die SchülerInnen nach Bewegung sehnten, denn sogar in den kalten Wintermonaten, in denen unser Spiele-Pausenhof sonst eher spärlich besucht war, erfreute sich die Bewegte Pause großer Beliebtheit. Stammspieler belagerten die beiden Tischtenniplatten, für das große Tennismatch gegen die Hauswand wurden neue Regeln aufgestellt und sogar eine kleine Fußballgruppe haben wir vorübergehend geduldet, da das turbulente Spiel normalerweise aus Verletzungsgründen verboten ist.

Auch die SchülerInnen der 6. Klassen kamen nun in den Genuss von Jonglier- und Geschicklichkeitsspielen, da sie die Bewegte Pause ja nur vom Hörensagen kannten. Ganz bewusst nutzten die Lehrkräfte in anfallenden Vertretungsstunden oder auch an besonders warmen Tagen die Möglichkeit der Bewegung im Schatten. Bei einer Partie Schach oder Vier-Gewinnt lässt es sich herrlich entspannen.

Ganz besonders freuen wir uns über eine größere Spende, die uns im Rahmen der Aktion WirWunder in Zusammenarbeit mit den Sparkassen, erreichte. So werden uns für das neue Schuljahr Reparaturen und Neuanschaffungen ermöglicht. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Team der Bewegten Pause

Sandra Distler

Susanne Donhauser

 

„Drei- Zwei- Eins- rauf auf den Burgberg!“

Das diesjährige MTB- Bezirksfinale fand zum ersten Mal in Hilpoltstein statt und mit Paul Schölzel, Kilian Weider (beide 8d), Moritz Haas sowie Leo Kürbel (beide 7a) war die JSR mit einem Team vertreten und belegte einen guten 6. Platz. 

In gewohnter Manier musste zunächst ein Geschicklichkeit- Parcours mit fünf Stationen absolviert werden.  Jeder gemachte Fehler bei den Übungen aus „Auf-der-Stelle-Stehen“, „Slalom- Fahren“ oder „Balancieren“ wurde mit einer Strafzeit von acht Sekunden für den Fahrer belegt. Hierbei zählte die JSR zu den Besten der teilnehmenden Schulen. 

Das anschließende Cross- Country Rennen auf dem anspruchsvollen Parcours hatte es aber in sich. Direkt vom Start weg ging es den steilen Burgberg hinauf, den es in der Wettkampfklasse III (2007 und jünger), in jeder der drei Runden zu überwinden galt. Schweißtreibend und abwechslungsreich ging es auf schmalen Waldpfaden und Schotterwegen zu Sache. Abkühlung brachte der während des Rennens einsetzten Platzregen, der die Bedingungen jedoch erschwerte. Die Endzeiten der besten drei Fahrer eines Teams wurden am Ende in der Wertung zu einer Gesamtzeit zusammengefasst. Die schnellte Schule Mittelfrankens in dieser Altersklasse war in diesem Jahr die Realschule Höchstadt, die sich damit für das diesjährige Landesfinale in Rappershausen qualifiziert hat. 

Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Weider, die uns dieses Jahr mit einem Fahrdienst und auch vor Ort unterstützte. 

 

Kriminal-Podcast

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, Mitschülerinnen und Mitschüler, hoch verehrtes Publikum,

wir, die Mitglieder der Theater AG, haben für Sie einen Kriminal-Podcast entworfen, Texte und Sounds aufgenommen und geschnitten. Er trägt den Namen: „David und Batseba reloaded“ und besteht aus sieben Folgen. Dabei sind Sie gefragt und sollen zuhören und miträtseln, wer der Mörder unseres Opfers Nick Meier ist. Wöchentlich werden wir an dieser Stelle einen neuen Blickwinkel – sprich eine neue Folge unseres Podcasts – veröffentlichen, sodass Sie das Verbrechen Schritt für Schritt mit aufklären können. Am Ende sollen Sie entscheiden, wie unsere 7. und letzte Folge enden soll. Für Ihre Mithilfe danken wir bereits jetzt!

1. Folge: Elisa: Mutter – der Braut

2. Folge: Nick Meier – Mordopfer

3. Folge: Joan – Polizeipräsidentin

4. Folge: Betsy – die Ehefrau

5. Folge: Natascha – die Staatsanwältin

6. Folge: David Soder – der Innenminister

Ein kurzer Abriss des Inhaltes: Nick Meier, der Ehemann von Betsy und Polizist beim Sondereinsatzkommando, kommt bei einer Razzia ums Leben. Doch ist das schon die ganze Wahrheit?

Die Haupt- und Nebenrollen des Podcastes wurden vertont von

  • Erzählerin: Laura Schießl, 6c
  • Elisa, Mutter der Braut Betsy: Johanna Zimmermann, 6c
  • Nick Meier, Polizist: Benjamin Hecht, 6c
  • Betsy, Braut und Witwe von Nick Meier: Silja Kreß, 10c
  • David Soder, Innenminister: Marco Lippert, 10d
  • Staatsanwältin Natascha: Emily Schwarz, 6c
  • Polizeipräsidentin Joan: Vanessa Arnold, 10b

Schnitt: Jule Goetz und Finja Lederer (beide 6c), Diana Schlegel (10b) und Franka Fuchs (8c)

Viel Spaß beim Hören wünscht Ihnen die Theater AG mit ihrer Leitung

Lesen verleiht Flügel

„Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“ – Helen Hayes –

Sehr gerne leisten die Lehrkräfte der Johannes-Scharrer-Realschule ihren Beitrag dazu, dass den Schülerinnen und Schülern diese Flügel wachsen können. Ein bewährter Weg, den Kindern viele verschiedene Bücher nahe zu bringen, sind die alljährlichen Lesewettbewerbe in den 6. und 7. Klassen. Alle Schülerinnen und Schüler wählen dafür zunächst ein Lieblingsbuch, aus dem sie ihren Klassenkameraden vorlesen. So konnten auch heuer zunächst die Klassensieger gekürt werden:

Ella Göbel und Ben Zetschky (6a), Lars Ertel und Melissa Tokat (6b), Emily Bruckner und Johanna Zimmermann (6c) sowie Lina-Sofie Fenner und Feline von Frantzky (6d)

Laurenz Lindenberger und Lynn Sandrock (7a), Lilly Meier und Alicia Link (7b), Sophia Kaßel und Lisa-Marie Gebauer (7c) sowie Alina Dumhard und Hannah Spörkel (7d)

Beim Schulentscheid, der, wenn auch corona-bedingt ohne Publikum, Anfang Dezember in diesem Jahr wieder durchgeführt werden konnte, mussten die Klassensieger dann nicht nur ihren selbstgewählten Text präsentieren, sondern auch aus einem bislang unbekannten Buch vorlesen. Die 6.-Klässler tauchten dabei in Cornelia Funkes Drachenreiter-Welt ein und lasen aus dem neuesten Band „Der Fluch der Aurelia“ und bei den 7.-Klässlern war eine Mutmach-Geschichte aus „Zukunftschreiben statt Schwarzmalen“ mit dem lustigen Titel „Weltretten für Faultiere“ zu hören.
Am Ende fielen der Jury die Entscheidungen sicher nicht leicht, denn alle hatten ihre Klasse würdig vertreten. Und trotzdem können nur ein Vertreter der 6. und zwei Vertreter der 7. Jahrgangsstufe aus der JSR zum Kreisentscheid der Wettbewerbe geschickt werden. Die schwere Wahl der Jury fiel schließlich auf Johanna Zimmermann (6c), Alina Dumhard (7d) und Lisa-Marie Gebauer (7c). Es war schon sehr erstaunlich, wie sicher und stimmungsgeladen sie auch die ihnen unbekannten Texte vorlesen konnten.

Heike Hierl

Manuela ermittelt

„Waaas? Haben wir jetzt Geographie?“, „Hätten wir nun nicht die Theateraufführung?“ oder „Ja, ist das Theater jetzt verschoben?“ waren Fragen, die die 5d zu Beginn der 5. Stunde am Dienstag, den 21.12.2021, an die Lehrkraft richtete, welche jedoch ungerührt mit der Wiederholung des Stoffes aus der vergangenen Stunde fortfuhr.

Plötzlich jedoch klopfte es an der Tür und eine Putzfrau stürmte wutentbrannt herein. Sie wollte von der Klasse wissen, wer ihren Putzwagen vollgemüllt hatte. So könne sie nicht arbeiten! Nach anfänglichem betretenem Schweigen kamen einige Hinweise oder Vermutungen aus der Klasse und die ersten Schülerinnen und Schüler merkten, dass sie schon mitten im Theaterstück waren. Nach und nach packte Manuela, so hieß die Reinigungskraft, die von Christine Mertens gespielt wurde, den Müll aus und ermittelte zusammen mit der Klasse mögliche Täter. Indizien wurden besprochen und verleiteten wahrscheinlich nicht nur Manuela zum Träumen – wie etwa das Holzschwert oder die Europakarte. Dennoch fand sich kein konkreter Hinweis auf den Täter oder die Täterin.

Erst als ein weiteres „Müllstück“ aus dem Putzwagen sich als Klappzelt entpuppte, in dem sich ein Log-Buch aus dem vergangenen Lockdown befand, erfuhr die 5d, dass wohl ein Kind, das in der Corona-Zeit zu lange zuhause bleiben musste und die Schule mit allem Drum und Dran sehr vermisste, der Mülltäter sein musste. Das Kind hatte Sachen, mit denen es sich sicher fühlt, in die Tasche gepackt, um für die nächste mögliche Lockdownphase gerüstet zu sein. Es traute sich ganz schön viel, wollte es doch kein Homeschooling mehr mitmachen, sondern den Spieß umdrehen und es zu Schoolhoming umfunktionieren. Keine lange Zeit mehr ohne Freunde – ein Tatmotiv in Form eines Vorhabens, das ganz schön viel Mut beweist! Diesen Mut fand auch die Putzfrau Manuela bemerkenswert, sodass sie dem Übeltäter – ohne ihn zu kennen – verzieh.

Im anschließenden Gespräch mit der Klasse stellte sich auch heraus, dass die Kontaktbeschränkung für die Kinder in der 5d tatsächlich das Negativste am Lockdown war, auch wenn das längere Schlafen morgens durchaus positiv zu bewerten gewesen sei. Dass man in der Schule wohnt ( = Schoolhoming), ging der Klasse dann doch zu weit, aber man war sich darüber einig, dass Schule nicht nur Unterricht bedeutet, sondern glücklicherweise auch das Leben darum herum meint. Und genau deshalb war die Theatervorstellung im Klassenzimmer in Zeiten von Unterricht mit Maske, Lüften, Testungen und Co. wichtig.

Kerstin Scharwies

MTB- AG der JSR schraubt in der RadsportZentrale

Zur Abwechslung war die MTB- AG der JSR mal nicht auf den Trails unterwegs sondern war bei Philipp in der Radsportzentrale Hersbruck zu Gast, wo er den Nachwuchsradlern der JSR einen kleinen Einblick in seine tägliche Arbeit bot und viele „Schraubertipps“ an die Schüler weitergab. 

„Das ist aber ganz schön krumm?“, sagte einer der Jungs mit dem Blick auf sein Schaltauge. Mit dem Schaltauge ist das Schaltwerk am Fahrradrahmen befestigt. Ist dies erstmal verbogen, dann kann die Schaltung nicht mehr richtig funktionieren und es rattert beim Schalten. Das [Verbiegen] geht ganz schnell. Einmal das Fahrrad auf die falsche Seite gelegt oder mit der Schaltung am Stein hängengeblieben, dann ist es schon passiert. Bevor man nun die Schaltung selbst wieder einstellt muss man zunächst das Schaltauge überprüfen und eventuell korrigieren – d.h. zurechtbiegen. Also drückte er Leo ein Richtwerkzeug, den Schaltaugausrichter, in die Hand und lies ihn zunächst sein Schaltauge überprüfen und anschließend auch richten. Rasch wurde noch die aufgerissene Zughülle gekürzt und ein neuer Schaltzug eingezogen. Erst dann ging es für Leo an das Einstellen selbst, indem die Schrauben am Schaltwerk angepasst und die Zugspannung am Schalthebel eingestellt wurde.  

Dann war da ja noch ein Achter im Laufrad. Schnell wurde das quietschende Laufrad ausgebaut und in einen Zentrierständer gelegt. Das Quietschen sollte eigentlich nicht sein, da muss nachher noch etwas Fett drauf, meinte Philipp dazu. Nach kurzer Einweisung am Zentrierständer drückte er Mia den Speichenspanner in die Hand, die das Laufrad nun bearbeitete, bis es wieder rund lief. 

Den Schülern wurde dabei klar, dass zum Schrauben zwar durchaus etwas Erfahrung notwendig ist, gleichwohl aber kein Hexenwerk ist. Gerade einfachen Handgriffe, wie Reifen wechseln oder Schaltung etwas nachstellen sollte jeder Biker draufhaben. Da half es ungemein, dass die MTB-AG die professionelle Unterstützung der Radsportzentrale erhalten hat und auch selbst Hand angelegt hat. Vielen Dank hierfür.