Kerzenhalter pünktlich zur Adventszeit

Die Klasse 9 d hat im Werkunterricht Kerzenhalter angefertigt, welche nun pünktlich zur Advents- und Weihnachtszeit mit nach Hause genommen werden können.

Aus Kupferblech wurde eine Schale getrieben, was im angrenzenden Bio- bzw. Chemiesaal zu erhöhter Lärmbelästigung führte. Im Werkraum wurde natürlich mit Gehörschutz gearbeitet! Dann war die Kreativität der Schülerinnen und Schüler gefragt, sie gestalteten das passende Holzstück  mittels sägen, feilen sowie schleifen. Fertig!

 

 

Neues Wahlfach Klettern

Hier kann man ja viel besser klettern als ich dachte!“

Ob sich die Begeisterung des Schülers mehr auf die neue DAV-Kletteranlage direkt neben der Schule oder die geografische Lage im Klettermekka Frankenjura bezieht, ist dabei eigentlich unwichtig. In beiden Fällen hat er Recht, denn die Möglichkeiten sind hier wirklich fantastisch gut.

Bei den Meisten hat sich längst rumgesprochen, dass die Fränkische dank schwierigster Routen und charismatischer Kletterpioniere wie Albert, Güllich und Megos als eines der bedeutendsten Klettergebiete weltweit gilt.

Doch beim Klettern stehen für unsere Schüler v.a. persönliche Erlebnisse im Vordergrund, die sie so aufgrund zunehmender Digitalisierung und Konsum nur noch selten machen können. An der Kletterwand können sie Ausgesetztheit, Selbstüberwindung, Vertrauen in Seilpartner, Grenzen der eigenen Kraft und Erfolg nach körperlicher Anstrengung in einer positiven Gruppenatmosphäre erleben. Hier müssen die Jugendlichen Verantwortung übernehmen und entwickeln ihre Persönlichkeit, indem sie verantwortungsbewusst Sichern und sich gemäß ihrer Fähigkeiten an die Höhe und Schwierigkeit herantasten.

Nebenbei lernen die jungen Klettertalente auch jede Menge anspruchsvoller Klettertechniken, wie z.B. den Dynamo (dynamischer Kletterzug) und  den Foothook (ziehen mit der Ferse).

Klettern ist zweifelsohne eine kraft- und kraftausdauerorientierte Sportart. Allerdings haben nicht immer die Jungs die Nase vorn. Da manche Routen mehr Beweglichkeit und eine geschickte Körperpositionierung erfordern, spielen die Mädels dann ihre Vorteile aus. In jedem Fall wird vor lauter Begeisterung geklettert, bis die Haut auf den Fingern „durch“ ist bzw. bis die Griffe glühen (siehe Bild).

So ist es fast nicht verwunderlich, dass von unseren Jungs und Mädels schon Routen im Grad 6+ (in den `70er Jahren noch als die Grenze des Menschenmöglichen!) im Toprope, d.h. mit Seilsicherung von oben, bezwungen wurden!

Diese Leistung von Kletterneulingen ist wirklich beeindruckend aber eigentlich nur ein Nebenprodukt einer harmonischen Klettergemeinschaft. So genießen es alle Teilnehmer, egal mit welcher Motivation sie klettern, dass ihnen hier die Möglichkeit gegeben wird, eine neue Leidenschaft zu entdecken.

In jedem Fall ist das neue Wahlfach Klettern eine schöne Bereicherung des vielfältigen Angebots an unserer Schule.

Michael Mürschberger

Vittore wurde 101 Jahre – die JSR gratulierte

Am 15. November 2019 wurde Vittore Bocchetta 101 Jahre alt. Schülerinnen und Schüler der  AG KZ Hersbruck, damals und heute, hatten ein Glückwunschplakat vorbereitet und seit Tagen in der Aula unterzeichnen lassen. Unsere Schulleitung gratulierte mit einem italienischen Text, Schüler mit Namen und kleinen Zeichnungen. Am Geburtstag ging ein Foto der Geburtstagsblume direkt nach Verona, und noch am Abend bedankte sich Vittore durch seinen Neffen Alberto Bocchetta. Er hatte tatsächlich an seinem Geburtstag seine Wohnung verlassen und war bei einer Preisverleihung anlässlich seines Geburtstags anwesend. „Vittore wurde 101 Jahre – die JSR gratulierte“ weiterlesen

Bei `ner 5 fahr ich das nicht mehr!“

Selbsteinschätzung und Risikobeurteilung spielen in vielen Lebensbereichen eine wichtige Rolle. „Was kann ich mir noch zutrauen?“,  „Wo sind die Gefahren?“ und „Wo ist das Risiko zu groß?“

Diese Fragen gilt es auch, beim Mountainbiken zu beantworten. 

Beim „Check Your Risk“ – MTB- Tag an der JSR war Christian Strasser, ein MTB- Guide von der Jugendgruppe des Deutschen Alpenvereins, zu Gast, der eben diese Gefahrenbeurteilung mit den Schülern thematisierte. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die AOK Hersbruck und Herrn Adelmann. 

Doch zunächst war auf dem Schulgelände Geschicklichkeit und Fahrradbeherrschung in verschiedenen Spielformen gefragt. Die Schüler balancierten, fuhren am Hinterrad, hüpften oder gestalteten unterschiedliche Formationen in der Gruppe. 

Nachmittags ging es dann ins Gelände und auf den Arzberg. 

Die Schüler sollten nun im Trail Gefahren entdecken, diese mit ihren persönlichen Fähigkeiten abgleichen und immer wieder Entscheidung treffen, ob für sie gewisse Stellen fahrbar sind oder nicht. Die Einschätzung erfolgte auf einer subjektiven Skala von eins bis fünf, wobei die Gefahrenstelle mit einer Eins und Zwei gut fahrbar ist, eine Fünf als nicht mehr fahrbar gilt. 

Wird eine Stelle mit einer Drei oder schwachen Vier bewertet, dann wurde „gespottet“. Wie beim Boulder wird dabei ein anderer Schüler an der Gefahrenstelle positioniert, um als Sicherheitsstellung zu fungieren. 

Dank des intensiven MTB- Tages sind die Schüler der AG im Umgang mit Ihren Bikes sicherer geworden und für Gefahrenstellen sensibilisiert worden. Ein besonderer Dank gilt Herrn Adelmann von der AOK und dem Guide Herrn Christian Strasser.