Stift immer griffbereit …

… mit dem selbst hergestellten Stiftehalter haben die Schülerinnen und Schüler des Kunstzweiges der Klasse 7 c ihre Stifte immer griffbereit.

In der 7. Jahrgangsstufe soll im Fach Werken der Umgang mit der Ständerbohrmaschine eingeübt werden. Die Schülerinnen und Schüler müssen anschließend ihre Kenntnisse und Fertigkeiten sowohl in theoretischer als auch in praktischer Form beweisen und erhalten dann den „Bohrmaschinenführerschein“.

Die dabei als „Produkt“ entstandenen Werkstücke sind hier zu sehen:

Schau genau – aus den Skizzenbüchern der Klasse 8d

In der 8. Jahrgangsstufe wird der genaue Blick nicht nur in der Theorie anhand von Bildanalysen thematisiert. Auch zeichnerisch setzen sich die Schüler*innen mit ihrer Umgebung auseinander.
Das nahezu exakte Abbilden von Formen, Farben und Oberflächen wird an Themen wie Obst und Gemüse sowie Schuhe im Detail geübt. So können die Schüler*innen selbst entscheiden, welche Objekte interessant sind. Ebenso wird der zeichnerische Fortschritt im Skizzenbuch, das später als Inspirationsquelle dient, aber auch zum eigenständigen Kunstwerk werden kann, festgehalten.

Victoria Meysel, 8d
Avelina Kühlwein, 8d
Anni Wagner, 8d
Anni Wagner, 8d
Bianca Setschödi, 8d
Antonia Kohl, 8d
Sabrina Kratzer, 8d
Sabrina Kratzer, 8d
Sabrina Kratzer, 8d
Jasmin Schaap, 8d
Jasmin Schaap, 8d
Jasmin Schaap, 8d
Bianca Setschödi, 8d
Avelina Kühlwein, 8d
Avelina Kühlwein, 8d
Anni Wagner, 8d
Anni Wagner, 8d

Besuch der Drechslerei Appel

Im Rahmen der Alltagskompetenzwoche der 8ten Klassen haben sich die Schüler*innen der 8d des Kunstzweigs die Drechslerei Appel in Heuchling besucht. Dabei ging es nicht nur darum einen handwerklichen Betrieb kennen zu lernen, sondern auch um die bewusste Auseinandersetzung mit den wichtigen Rohstoff Holz.

Herr Appel informierte zum einen über die Eigenschaften verschiedener Holzarten sowie ihre Weiterverarbeitung und Verwendung im Alltag.  Zum anderen wurden uns bei einem Waldspaziergang aktuelle Probleme der Forstwirtschaft durch den Klimawandel ins Bewusstsein gerufen.

Darüber hinaus erfuhren wir bei einem kleinen Rundgang durch die Werkstatt, dass sich die handwerklichen Aufgaben eines Drechslers mit der Zeit gewandelt haben. Gewöhnliche Drechselarbeiten wie Tischbeine sind in der heutigen Zeit nicht mehr gefragt, viel mehr ist das Arbeiten mit einer CNC-Fräsmaschine von Bedeutung, das uns eindrucksvoll demonstriert wurde. Dabei entstanden aus Entwürfen der Schüler*innen Holzsterne, die in der Adventszeit für die Hilfsaktion „Sternstunden“ verkauft werden. Abschließend durfte jeder noch einen Holzbierdeckel mit seinem persönlichen Schriftzug per Laserbeschriftung anfertigen.

Insgesamt war es ein sehr informativer und herzlicher Vormittag, der in den nächsten Jahren bestimmt wiederholt wird.

in der Werkstatt
Entwurf von Victoria Meysel

Zählen der Jahresringe

Endlich raus aus dem Klassenzimmer und rein in die echte Kunstwelt!

Selfies sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ab der Renaissance entwickelte sich vermehrt der Drang nach Selbstdarstellung, da neue zeichnerische und malerische Techniken eine genauere Darstellung von Plastizität, Perspektive oder Oberflächen ermöglichten.

Der Kunstzweig der 8. Jahrgangstufe setze sich intensiv mit dem Thema Porträt zur Zeit der Renaissance auseinander. Neben da Vinics „Mona Lisa“ oder Boticellis Schönheiten („Geburt der Venus“) waren auch die Selbstporträts Dürers im Fokus des Unterrichts. Um unseren berühmtesten deutschen Renaissancekünstler aus Nürnberg nicht zu vernachlässigen, besuchte die Klasse 8d das Germanische Nationalmuseum und durfte zum ersten Mal Originalwerke von Albrecht Dürer begutachten. Durch den geschulten Blick entstanden interessante Gespräche zum Thema Mode oder Frisurentrends. Wir stellten fest, die Selbstinszenierung und Darstellung eines perfekten Abbilds mit Schönheitskorrekturen gab es schon damals wie heute. Zum Schluss durfte sich die Klasse selbst ausprobieren und sich gegenseitig porträtieren – natürlich nicht mit dem Handy, sondern klassisch wie einst Dürer mit Kreide an der Staffelei.

Neben den Museumsbesuch erkundete die Klasse zuerst die Lorenzkirche in Nürnberg (Im letzten Jahr war dies nur online möglich.) Mit Zeichenheft und Bleistift konnten die Eindrücke auch zeichnerisch festgehalten werden.
Der Abschied von Nürnberg fiel uns schwer, aber wir hoffen auf weitere spannende Kunstexkursionen im nächsten Jahr.

 

 

Werkreihe: Vom Objekt zum Bild

Sich mit der Natur intensiv auseinanderzusetzen, war nicht nur für die Künstler der Renaissance ein grundliegendes Anliegen: Wie sind die Dinge und Pflanzen aufgebaut? Welche Details sind dabei interessant?

Auch der Kunstzweig der Klasse 8d beschäftigte sich ausgiebig mit einer Pflanze: die Physalis. Neben dem Aufbau und der Form, ist auch die Lage im Bild und die Darstellung von Details interessant.
In Skizzen, Vereinfachung des Motivs als Linolschnitt und Übermalung mit Buntstiften sind realistische Naturzeichnungen entstanden.

 

Entwurfszeichnung, Bianca Setschödi, 8d
Entwurfszeichnung, Jasmin Schaap, 8d

 

Druckstock, Sabrina Kratzer, 8d
Druckstock, Avelina Kühlwein, 8d

 

 

 

Linoldruck, Antonia Kohl, 8d
Linoldruck, Avelina Kühlwein, 8d
Linoldruck, Bianca Setschödi, 8d
Linoldruck, Jasmin Schaap, 8d
Übermalung, Bianca Setschödi, 8d
Übermalung, Victoria Meysel, 8d
Übermalung, Jasmin Schaap, 8d
Übermalung, Avelina Kühlwein, 8d
Übermalung, Antonia Kohl, 8d
Übermalung, Sabrina Kratzer, 8d

 

 

La linea

Was eine Linie alles erleben kann erzählen uns hier die „Wollezeichnungen“ und Geschichtenwürfel der Klasse 9b und d.
Inspiriert wurden sie vom italienischen Cartoonist Osvaldo Cavandoli, Schöpfer der weltberühmten Cartoon-Clips „la linea“.

Finn Weikert, 9b
Laura Eberhardt, 9b
Tobias Meyer, 9d
Gabriela Hafner, 9d
Eva Schneider, 9b, Laura Wiench und Gabriela Hafner, 9d
Laura Eberhardt, Joana Mosberger, Constantin Kolb, 9b

Maskerade 

Seit den letzten 2 Jahren ist sie in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – die Maske. Als Bildthema und beim Betrachten der „Porträts mit Maske“ werden Fragen unmittelbar in Szene gesetzt:

Wie verändert sie optisch unser Sehen?
Was verrät uns der geheimnisvolle Blick einer Person?
Werden Gefühle verändert zum Ausdruck gebracht?

Die Schüler*innen der Klasse 9d haben sich malerisch mit diesem Thema auseinandergesetzt nach Selbstporträts von Vincent van Gogh.

Gabriela Hafner, 9d
Laura Wiench, 9d
Maximilian Böllet, 9d

Taschendesign

Jeder benutzt sie täglich, in der Schule und im Alltag – sie ist immer mit dabei und muss dabei einiges (er-) tragen: die Tasche. Die Klasse 9b hat sich mit ihr – in Zweck und Design – plastisch auseinandergesetzt. Jedoch musste alles aus weißem Papier sein!

Taschenentwurf von Leonie Eggers, 9b
Eva Schneider und Joana Mosberger, 9b
Leonie Eggers und Franziska Göldner, 9b
Tizian Behr und Nele Schäfer, 9b

Upcycling als Alltagskompetenz?

Jedenfalls ist die Auseinandersetzung mit den Ressourcen unserer Erde und das Reflektieren eigener Verhaltensweisen, wenn es um das Vermeiden von Kunststoffabfällen geht, ein wichtiges Thema.

Im Rahmen der Alltagskompetenzwoche der 8ten Klassen haben sich die Schüler*innen der 8a und 8b in einem Kunst/Werken Projekt mit Kunststoffen auseinandergesetzt. Ehemals als Ersatz für herkömmliche Materialien mit vielen positiven Eigenschaften, ist der Werkstoff nach einer rasanten Entwicklung aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Kunststoffprodukte werden in großen Mengen vor allem als Wegwerfartikel gefertigt und halten nicht unendlich lange. Etwa sechs Millionen Tonnen Kunststoffmüll fallen pro Jahr insgesamt allein in Deutschland an. Deshalb ergibt sich zwangsläufig das Problem der Entsorgung. Auch über die Grenzen des Recyclings wurde gesprochen. Dabei haben die Schüler*innen Ideen formuliert, wie Müll gespart und Dinge wiederverwendet werden können.

Vor allem die Verschmutzung der Gewässer durch achtlos entsorgten Verpackungsmüll war das Thema dieses Projekttages. Die Schüler*innen kreierten mit Materialien wie Waschmittel-/Spülmittelflaschen, Plastiktüten und vielen weiteren Kunststoffverpackungen Unterwasserwesen, die diese Problematik verdeutlichen sollen. Sie ließen sich von den unterschiedlichen Materialien führen und es entstanden lustige, geheimnisvolle und teilweise unheimliche Wesen. Im Übergang zum Anbau sind die Objekte zu sehen.

Doch was bedeutet eigentlich der Begriff Upcycling? Beim Upcycling verschafft man einem ausgedienten Gegenstand einen neuen Lebenszyklus. Upcycling ist dann sinnvoll, wenn man für das hergestellte Produkt eine Verwendung hat. Upcycling trägt zum Ressourcenschutz bei und dadurch auch zum Natur- und Klimaschutz.

Unsere Wasserwesen sollen eine Erinnerung und eine Mahnung sein.

Stefanie Schwarz

 

 

16 Neue im Kunstzweig

Im Laufe des ersten Schuljahres hat sich im neuen Kunstzweig so manches getan und man kam zu einigen Erkenntnissen:

  1. zeichnen kann erlernt werden
  2. es bedarf einiger Übung
  3. immer nur Bleistift…
  4. bei Tusche muss man sich gut konzentrieren
  5. endlich Malerei, endlich Farbe!!!
  6. auch malen will geübt sein…
  7. es gibt noch viel zu erlernen und zu entdecken

Neues zu entdecken, gab es zum Beispiel am Tag vor den Pfingstferien in Nürnberg.

Zunächst konnte mittelalterliche Baukunst live bestaunt werden: die Lorenzkirche als Beispiel der Gotik.

Im Anschluss gab es Künstlerische Illusionen. Tapen  Spiegeln  Räume schaffen ist das Konzept nachdem drei Berliner Künstler*innen ihre Ausstellung aufbauten, die im Kunsthaus des KunstKultur Quartiers zu bestaunen war. Hier wurden andere künstlerische Positionen erfahrbar. Erfahrbar, weil die 16 Schüler*innen des Kunstzweigs mit unterschiedlichsten Materialien ihre eigenen Kunstwerke erschufen und in die Ausstellung integrieren konnten. Eine großartige Herangehensweise, die sehr viel Spielraum für individuelle Interpretationen ließ.

Streit um Menschenrechte. Etwas versucht sich zu ordnen.
Alles und jeder ist perfekt. Alles ist ein bisschen krumm.
Zickzack aus verschiedenen Sichtwinkeln. Keine eindeutige Blickrichtung
Wie siehst du dich? Illusionen.

Was noch kommt:

  1. Comic … Vorhersage: auch das erfordert Geduld.
  2. Ein Projekttag am Ende des Schuljahres. Inspiriert von unserem Ausflug nach Nürnberg, wollen wir uns an Tape Art versuchen.

Stefanie Schwarz