Schulband

Jedes Schuljahr beginnt für die Wahlfachgruppe „Schulband“ mit der spannenden Frage, ob sich denn diesmal überhaupt wieder eine spielfähige Band zusammenfinden wird. Nach dem  Ausscheiden dreier Zehntklässlerinnen aus der letzten Formation war das zumindest ungewiss. Doch schon bald zeigte sich, dass es auch im Schuljahr 2023/2024 (wie in den 20 Jahren zuvor) weitergehen wird, nachdem alle drei vakanten Positionen wieder besetzt werden konnten. So kamen Miriam Pickelmann (7E), Kahlan Mican (7E) und Magdalena Reif (10A) neu hinzu. Sie komplettierten die Schulband um Laura Vogel (10C), Elisa Weidinger (10A), Maxi Pflieger (9B) und Andreas Lorenz (9D), sodass mit folgender Besetzung musiziert werden konnte: Schlagzeug, Bass, 2 Gitarren, Keyboard, 3x Gesang.

Sehr schnell war auch klar, dass diese Band sogar sehr gut werden könnte – wenn da nicht das Problem mit den Proben gewesen wäre. Kein Nachmittag eignete sich wirklich zum gemeinsamen Üben, immer wieder gab es Überschneidungen mit anderen Terminen – und schließlich kamen auch noch Verletzungen, Krankheiten und Schusseligkeiten hinzu.

Dennoch gelang es, nach vierjähriger Abstinenz, gemeinsam mit dem Chor wieder ein Weihnachtskonzert zu gestalten. Hier deutete die Band bereits an, dass sie über einiges Talent verfügt, doch erst im Lauf des zweiten Halbjahres war sie soweit, ihr volles Potential abzurufen. Ende April spielten wir bereits ein reines Bandkonzert im Musiksaal, gemeinsam mit der Ehemaligenband. Im Mai folgten ein Einsatz beim Bandfestival der Mittelschule und ein fast einstündiger Auftritt auf dem Herzschlag-Festival. Während das Bandfestival der Mittelschule wegen erheblicher technischer Probleme viele der Beteiligten eher enttäuschte, konnte die souveräne Performance auf der Open-Air-Bühne des Herzschlag-Festivals das wieder vergessen machen. 13 Songs wurden dort auf einem für eine Schulband sicher seltenen Niveau präsentiert. Viele Leute im Publikum zeigten sich begeistert. So wurde die Band gleich für ein Benefizkonzert 22. Juni in der Laufer Stadtkirche gebucht, wo sie ihr ihr Können ein weiteres Mal präsentieren durfte.

Zurecht stolz auf ihre Leistung blicken nun die Musikerinnen und Musiker gelassen dem Jahresabschluss entgegen: Es kommen nun noch die beiden großen Sommerkonzerte, bei denen die Band dem heimischen Publikum beweisen möchte, was sie draufhat.

Als Leiter dieser Wahlfachgruppe freue mich darauf, denn es macht mir Spaß, mit euch zu spielen, liebe „Schulband der JSR“!

 Josef Schöberl

 

Bandkonzert

Am Mittwoch, den 24. April, fand im Musiksaal der JSR ein Bandkonzert der Schulband und der Ehemaligenband statt.

Die Schulband (Max Pflieger am Schlagzeug, Andreas Lorenz an der Gitarre, Miriam Pickelmann am Bass, Laura Vogel, Magdalena Reif, Kahlan Mican am Mikrofon und Elisa Weidinger am Keyboard) und die Ehemaligenband (Greta Zimmermann und Celina Löhner am Mikrofon, Lukas Morner an der Gitarre und am Bass, Hannes Albert am Schlagzeug und Timo Beck an der Gitarre) wurden von ihren Bandleitern Herbert Hieke und Josef Schöberl mit Bass und Gitarre unterstützt.

Nachdem Herr Schöberl alle begrüßt hatte, konnte es auch schon losgehen. Mit Liedern wie „Hotel California“, „Cup Song“ oder „Let me entertain you” konnten die Schulband und die Ehemaligenband das gespannte Publikum eine ganze Stunde lang unterhalten.

Sehr beliebt waren bei den Zuschauern vor allem Hits wie „Westerland“ oder „Schrei nach Liebe“ der Punkrockband Die Ärzte.

Schon kurz nach 20.00 Uhr verabschiedete dann Herr Schöberl das Publikum und sprach allen seinen Dank aus.

Das war ein wirklich gelungenes Konzert. Tolle Stimmung! Viele Leute! Es ist schön, dass Menschen, die die Schule bereits verlassen haben, mit ihrem musikalischen Einsatz zeigen, dass ihnen die JSR immer noch am Herzen liegt.

Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung dieser schönen Veranstaltung, vielleicht sogar in der Aula. Dort würde es nicht so heiß und die Akustik wäre wohl noch angenehmer.

Johannes Buchner 6A

Opernfahrt mal anders

Die Vorfreude auf die diesjährige Opernfahrt ins Staatstheater Nürnberg war groß. Schon am Schuljahresanfang wurde alles geplant und 43 theaterbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 hatten sich angemeldet. Besonders einige Schülerinnen konnten es gar nicht erwarten, sich in Schale zu werfen und ihre eleganten Kleider auszuführen.

Auf dem Programm stand diesmal die Oper „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti, in der es um die junge Lucia geht, die sich unsterblich in Edgardo verliebt hat, deren Eltern allerdings mit der Wahl ihres Partners so gar nicht einverstanden sind.

Am 23.01.2024 (also zwei Tage vor der Fahrt) wurde tragischerweise klar, dass wegen eines Streiks der Lokführer am 25.01.2024 die Züge nicht planmäßig fahren würden. Deshalb mussten wir schweren Herzens die Opernfahrt offiziell absagen.

Viele der angemeldeten Schülerinnen und Schüler wollten sich aber trotzdem nicht vom Opernbesuch abhalten lassen und suchten nach einer Lösung des Problems: Eltern wurden bekniet, den Transport zu übernehmen und es wurden Fahrgemeinschaften gebildet, so dass am  Abend des 25.01. immerhin die Hälfte der ursprünglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer chic gekleidet und gut gelaunt im Opernhaus Nürnberg eintraf, gespannt auf die Aufführung von „Lucia di Lammermoor“.

Die Beharrlichkeit der Schülerinnen und Schüler hat sich auf alle Fälle gelohnt, denn die Nürnberger Inszenierung der Oper war wirklich sehenswert. Als „Lucia di Lammermoor“ im Jahr 1835 uraufgeführt wurde, war es durchaus üblich, dass eine junge Frau gezwungen wurde, auf ihre Liebe zu verzichten, um stattdessen einen „Freund der Familie“ zu heiraten. Zum Glück haben sich die Zeiten in Europa geändert, aber auch heute gibt es Eltern, die Druck auf ihrer Kinder ausüben – zum Beispiel, wenn sich ihr Kind als homosexuell outet und das nicht in ihr Weltbild passt. Um auf die Not homosexueller Jugendlicher aufmerksam zu machen, hat sich das Nürnberger Regieteam entschieden, aus der Hauptfigur den homosexuellen Luca zu machen, der auf seine Liebe zu Edgardo verzichten soll. Dank dieses Kunstgriffs gelingt es, den Konflikt der Oper stimmig in die heutige Zeit zu übersetzen. Ein Happy End gibt es aber leider auch in dieser Fassung nicht …

Mein herzlicher Dank gilt allen Eltern, die sich kurzfristig bereiterklärt haben, nach Nürnberg zu fahren, und meinen beiden Kolleginnen Frau Bezold und Frau Hezel, die sich ebenso wenig wie ich diesen trotz allem schönen Opernabend entgehen ließen.

Daniela Kohl-Czertzick

Quelle Bild: Staatstheater Nürnberg
Quelle Bild: Staatstheater Nürnberg

Die Klasse 5c im Schullandheim Vorra

Vom 08.11.23 bis zum 10.11.23 fuhren wir gemeinsam mit Herrn Feldmann und Frau Lösel für drei sehr schöne Tage ins Schullandheim nach Vorra. Als wir ankamen, mussten wir kurz auf Frau Hoffmann, die Herbergsmutter warten. Als sie da war, haben wir kurz die Regeln besprochen und dann mussten wir unsere Betten beziehen, was gleich einmal für viele von uns die erste Herausforderung darstellte. Danach haben wir mit Frau Lösel und unseren Tutoren, die uns am Nachmittag besucht hatten, Land-Art gemacht. Das war sehr schön. Wir wollten eigentlich noch Spiele spielen, aber dann wurde es zu kalt. Wir durften uns aussuchen, ob wir in unsere Zimmer gehen oder unten im Schulsaal Spiele spielen wollen. Nach dem Abendesse haben wir noch eine Nachtwanderung gemacht. Für manche war die Nachtwanderung sehr gruselig, denn nicht jeder kennt das Gefühl, in völliger Dunkelheit durch einen Wald zu laufen. Schlussendlich haben es  dann doch alle überlebt. Als wir zurück kamen, haben wir noch ein paar Spiele gespielt, bis es dann 21:00 Uhr wurde. Da mussten wir uns bettfertig machen und um 22:00 Uhr war dann Nachtruhe.
Am nächsten Tag gab es ein leckeres Frühstück. Danach kam ein Förster aus Vorra. Mit ihm sind wir dann in den Wald gelaufen und haben lehrreiche Experimente zum Thema Hochwasserschutz und Grundwasser durchgeführt. Im Schloss durften wir uns in unseren Zimmern ausruhen, bis es dann mit einer Schloss-Rallye weiterging. Das hat viel Spaß gemacht. Zum Abendessen gab es Pommes mit Chickenlegs, was natürlich allen sehr gut geschmeckt hat. Später kam dann noch Frau Feldmann zu Besuch und spielte mit uns bis 21:30 Uhr Werwolf.
Der nächste Tag startete mit einem leckeren Frühstück. Danach sind unsere Jugendsozialarbeiterinnen Frau Heinemann und Frau Depannemaecker gekommen. Sie haben uns erklärt, wie ein Klassenrat funktioniert. Eine Methode, mit der wir zukünftig Probleme oder Ideen innerhalb der Klassengemeinschaft angehen können. Wir haben da auch gleich besprochen, ob wir komplett mit dem Zug zur Schule fahren, den ganzen Weg oder den halben Weg vom Schullandheim heimlaufen wollen. Wir haben uns dann für den halben Weg entschieden. Insgesamt waren das drei sehr schöne Tage und wir sind am Abend voll mit Eindrücken und völlig übermüdet in unsere Betten gefallen.

Eva Haag und Emma Rometsch (5c)

 

Wie kann ich beten und was kann mir dabei helfen?

Beten ist nicht immer so leicht, wie man denkt. Manchmal fehlt uns ein Anfang, eine Möglichkeit zu starten und vielleicht auch eine Anleitung. Was aber sicher ist, Beten hilft, um meinem Weg zum Glauben zu finden und mit Gott zu kommunizieren. Das war auch der Gedanke der evangelischen Religionsgruppe der Klasse 5a, die sich im vergangenen Frühjahr mit verschiedenen Aspekten des Glaubens auseinandersetzte. Neben dem katholischen Rosenkranz stießen sie auch auf die Ökumenischen Perlen des Glaubens, die 1995 von Martin Lönnebo, einem Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Schweden, entwickelt wurden. Sie bestehen aus 18 Perlen, wobei jede eine eigene Bedeutung hat, für eine Lebensfrage, einen Gedanken oder ein Gebet steht. Schnell kam den Schülerinnen und Schülern die Idee, ganz eigene und individuelle Gebetsketten zu entwerfen, sozusagen persönliche Gebetsarmbänder der Klasse 5a.

Lorena Orf

 

Sachbücher von der Rolle

Die Klasse 6c erhielt im Deutschunterricht den Auftrag, sich ein Sachbuch zu einem Thema auszuwählen, das sie besonders interessiert, und dieses Buch mithilfe einer Leserolle der Klasse vorzustellen. So enterten zahlreiche Schülerinnen und Schüler in der Pause kurzerhand die Schülerbücherei und fanden schnell Sachbücher zu spannenden Themen.

Das Lesen des Sachbuches erfolgte zuhause. In den Deutschstunden erhielt die Klasse unterschiedliche Wahl- und Pflichtaufgaben, die nach und nach zu bearbeiten waren. Die Ergebnisse fügten die Kinder am Ende zu einer langen Papierrolle zusammen und steckten diese in eine passend zum Thema gestaltete Dose.

Am Tag der Präsentation diente die Leserolle als Gerüst für die Buchvorstellung. Durch „Wusstest du, dass ….“ -Fragen wurden die Zuhörer neugierig aufs Thema gemacht, sie erhielten einen fachlichen Einblick ins Thema und bekamen auch eine Textstelle vorgelesen. Am Ende wurde die Möglichkeit, gezielt Fragen zu stellen, eifrig genutzt.

Babett Schauer

Reise ins alte Ägypten

Ägypten als eine der frühen Hochkulturen ist ein spannendes Thema im Geschichtsunterricht der 6. Klassen. Hoch motiviert und kreativ setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6c über einige Stunden hinweg mit unterschiedlichen Aspekten rund um die ägyptische Kultur und Lebensweise auseinander. Dabei entstanden liebevoll gestaltete Lapbooks, die auch am Tag der offenen Tür neugierig von den Besuchern bestaunt wurden.

Babett Schauer

Weihnachtszeit ist Lesezeit …..

…. und so freuten sich die Leseratten der Klasse 6c auf ein ganz besonderes Erlebnis. Am Donnerstag vor den Weihnachtsferien strömten am Abend aufgeregte Kinder ins Klassenzimmer. Voll bepackt mit Luftmatratzen, Knabbereien und natürlich den Lieblingsbüchern hieß es erst einmal: Schlafplatz finden, Luftbetten aufpusten, Nachtlager herrichten.

Als das endlich erledigt war, marschierte Frau Schauer mit ein paar Schülerinnen und Schülern ins nahe gelegene Einkaufcenter, um die Zutaten fürs Abendessen einzukaufen. In der Zwischenzeit bereitete die restliche Klasse gemeinsam mit Herrn Kratochvill die Küche vor und stellte eine festliche Tafel in der Aula auf.

Es war gar nicht schwierig, fleißige Helferlein zum Pizzabacken zu finden – schließlich schmeckt es ja um so besser, wenn man das Essen selbst zubereitet. Die Köchinnen und Köche konnten gar nicht so schnell Nachschub liefern, wie die hungrige Rasselbande gefuttert hat. Aber es wurden doch alle satt – selbst die Lehrer fanden ein paar ruhige Minuten, um sich ihre Pizza schmecken zu lassen.

Nach dem gemeinsamen Aufräumen verkrochen sich alle in ihren Schlafsäcken, packten die Bücher aus und begannen zu lesen. Lange blieb es nicht ruhig, denn die vielen Süßigkeiten, die sich in den riesigen Taschen und Koffern versteckt hatten, mussten ja auch vernascht werden. Und so wurde nebenbei erzählt, gelacht, geknabbert und der ein oder andere Plan für das anstehende Weihnachtsfest ausgetauscht.

Bevor das Licht ausgeschaltet werden sollte, hatte die Klasse noch ein Highlight vorbereitet: das Weihnachtswichteln stand auf dem Programm. Liebevoll verpackte Geschenke wurden verteilt und ausgewickelt. Anschließend verkrochen sich alle wieder unter ihren Decken, knipsten die Taschenlampen an, und schmökerten weiter in ihren Büchern. Weil einige schon sehr müde waren und nicht mehr lesen, aber auch nicht schlafen wollten, schauten alle gemeinsam am späten Abend noch einen Weihnachtsfilm.

Nach einer kurzen Nacht mussten schnell alle Schlafstätten aufgeräumt werden, bevor die anderen Klassen zum Unterricht in die Schule kamen. Im Klassenzimmer der 6c freuten sich die Kinder über die von einigen Eltern frisch gelieferten Brötchen, Kakao und leckere Marmelade. Bei einem gemeinsamen Frühstück läuteten die Klassenlehrer die anstehenden Ferien ein.

Es war ein tolles Erlebnis, in der Schule übernachten zu dürfen. Danke an alle, die zum Gelingen dieser Lesenacht beigetragen haben.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c mit Frau Schauer und Herrn Kratochvill

Wie groß ist dein ökologischer Fußabdruck?

Im Februar folgte die Fachschaft Geographie der Einladung des Kultur-Bahnhofs-Hersbruck zur interaktiven Woche des Klimas mit dem Titel „Klimawandel ist Kulturwandel“

Den eigenen ökologischen Fußabdruck zu erforschen erfolgt im Unterricht meist über Tabellen und komplizierte Rechnungen. In der Ausstellung „Vom Fußabdruck zum Handabruck“ konnten die Klassen nun äußerst anschaulich erfahren, auf welch großem Fuße wir in Deutschland leben und an welchen Stellschrauben man drehen könnte, um einen positiven Beitrag zu leisten.

„Wie viele Kilometer fliegen Sie im Jahr?“

„Wie stark heizen Sie?“

„Wie viel Geld geben Sie pro Monat für weitere Konsumgüter wie Kleidung, Unterhaltungsmedien, Bücher, Restaurantbesuche … aus?“

„Wie oft essen Sie Fleisch und Wurst?“

Je nach Antwort durften die Schülerinnen und Schüler Wasserkellen in einen Kanister schöpfen, farbige Plättchen anlegen, Holzscheiben stapeln und Klötzchen gegeneinander aufwiegen. An vorgegebenen Maßstäben ließ sich nun ganz leicht der individuelle Verbrauch ablesen und regte zum Nachdenken über den eigenen Lebensstil an.

Die Verantwortung für den eigenen „Handabdruck“ muss nun jeder selbst übernehmen.

Unsere Wintersportwochen

Schnee, Sonnenschein und ganz viel Spaß!

Am 19.02.2024 und am 17.03.2024 ging es für die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen los nach Viehhofen. Die Vorfreude war bei allen groß. Nach den ziemlich entspannten Busfahrten wurde erstmal mit einer kleinen Bergbesteigung gestartet.

Während ein Teil der Schülerinnen und Schüler der 1. Gruppe ein vielfältiges Alternativprogramm geboten bekam, ging es für den Rest ab Tag 2 ab auf die Ski. Auf den Bergen rund um Saalbach erlernten die Kinder innerhalb kürzester Zeit das Skifahren oder konnten ihr bisheriges Können noch weiter ausbauen. Auch der Regen konnte die Mädels und Jungs nicht davon abhalten, eine große Menge Spaß zu haben und die vereinzelten Sonnenstrahlen wurden daher umso mehr auf den Hütten genossen.

Bei gemeinsamen Aktivitäten wie dem Spiele- oder dem Discoabend wurde viel gelacht, eines der vielen Highlights war das Schminken der Lehrer.

So merkten manche Schülerinnen und Schüler gar nicht, dass die handyfreie Zeit ihnen gar nicht wehtut. Im Gegenteil wurde schnell deutlich, wie gut es tut, miteinander zu spielen, sich auszutauschen und gemeinsam Spaß zu haben.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht saßen die Kinder bei der Heimreise im Bus und blickten auf eine tolle Woche in Österreich zurück.

Lena Wiemerslage

Bewegte Pause

Spielen – spielen – spielen

„Gemeinsam mit den Sparkassen soziale Projekte in der Region unterstützen“ – so lautet das Motto, unter dem unser Förderverein für unsere Bewegte Pause Spenden sammelt. Auch in diesem Jahr konnten wir daher dank dieser Unterstützung neue Spielgeräte anschaffen. Dringend benötigt wurden nämlich die soften Tennisbälle, die für das von Schülern selbst entwickelte „Ball gegen die Wand“ genutzt werden. Hierfür eignen sich die harten Tennisbälle nicht, da sonst die Fassade beschädigt werden würde. Außerdem freuten wir uns über neue Balancier- und Jonglierspiele sowie neue robuste Tischtennisschläger.

Nun kann sowohl in den Pausen als auch in den Vertretungsstunden wieder nach Lust und Laune gespielt werden und die angestauten Energien aus dem sitzenden Unterricht abgebaut werden.

Besonders freuen wir uns, dass auch unser Hof verschönert wurde, denn seit Mai ziert nun ein Gemälde im Stil des Künstlers Keith Haring die Mauer an der Treppe. Marcella Buchholz, Maya Kohl und Jenny Nguyen aus der Klasse 9e beschäftigten sich im Rahmen der Projektpräsentation mit diesem Künstler und gestalteten den Schriftzug „Bewegte Pause“ im Pop Art Stil.

Bedanken möchten wir uns recht herzlich bei den tatkräftigen Unterstützern des Ausleihteams:

Klasse 6a: Magdalena Schmidt, Paula Theuerkauf, Lina Scharrer, Emily Vogel

Klasse 9d: Mila Stark, Aaron Jaster, Andi Lorenz

Klasse 9e: Amelie Böllet, Paul Kühn, Marie Bavendiek, Johanna Decher, Selina Tuchbreiter, Josefine Raum

Inzwischen auch etabliert: Unsere Fußballpause

Auch in diesem Schuljahr konnten wir, dank des Engagements unserer „Ballscouts“ aus der 9. und 10. Jahrgangsstufe für jede 5. und 6. Klasse sowie einige 7. Klassen eine Ballpause pro Woche reservieren. Die Ballscouts betreuten dabei die Jüngeren beim fairen (Fuß-)Ballspiel auf dem Hartplatz des Sportplatzes.

 

Team der Bewegten Pause

Sandra Distler

Susanne Donhauser

Freiheit und Verantwortung

Schülerinnen und Schüler der Klassen 9d und 10c der Johannes-Scharrer Realschule Hersbruck bei Frau Staatsministerin Ulrike Scharf in München

Was bedeutet es in unserer Gesellschaft, „frei“ zu sein und gleichzeitig Verantwortung zu tragen? Welche Rolle spielt die nächste Generation?

Diesen spannenden und durchaus komplexen Fragen gingen 28 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9d und 10c der Johannes-Scharrer Realschule im März im Literaturhaus in München freiwillig auf einer Podiumsdiskussion nach. Eingeladen wurden sie vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales aufgrund des letztjährigen Projektes „Einmischen“ der Klasse 10c.

Auf der 3-stündigen Veranstaltung vertraten zwei Schüler der Klasse 10c, Moritz Schwarm und Benedikt Popp, ihre Meinung zum Thema „Freiheit und Verantwortung“ auf der Bühne. Gemeinsam mit dem Moderator Tobias Ranzinger, einem Studenten, Herrn Prof. Dr. Karsten Fischer und Frau Staatsministerin Ulrike Scharf diskutierten sie über die wichtige Bedeutung von Freiheit, aber auch was Verantwortung, Freiheit und Ehrenamt für Jugendliche bedeutet und in welchem Zusammenhang all das zu unserer Demokratie steht. Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem Poetry-Slam zum Thema „Demokratie“.

Die beiden Schüler haben bei den ca. 200 Gästen aus Politik und Gesellschaft einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. So wurden Social Media Beiträge des Ministeriums veröffentlicht, ein Newsletter publiziert und ein kurzer Film erstellt, der auch auf YouTube veröffentlicht wurde.

Folgender QR-Code führt zum Video auf YouTube:

Demokratie wertschätzen, Demokratie schützen, Demokratie leben – ein spannendes, ein wichtiges Thema für die Gesellschaft. Die 28 Schülerinnen und Schüler konnten erleben, was es bedeutet, sich dafür einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.

Hier ein paar Zitate der Schülerinnen und Schüler zum Projekt Einmischen an der JSR:

Wie lief das Projekt für euch?

„Ich fand es ein sehr schönes Projekt und das ist auch gut, weil man auf Themen zu sprechen kommt, die man im Unterricht nur mal so anspricht, aber nicht genauer durchnimmt. Und da erfährt man nochmal genauer was zu dem Thema und weiß besser Bescheid.“

Warum glaubt ihr, dass es so wichtig ist, sich einzumischen bzw. warum ist „Einmischen!“ wichtig?

„Für Leute, die es noch nicht so kennen, sich irgendwo zu engagieren oder zu helfen, dass sie das auch neu für sich entdecken und das es denen auch Spaß macht!“

„Wenn man fertig ist und sieht, was man geleistet hat, das ist einfach ein gutes Gefühl.“

„Während wir uns damit beschäftigt haben, haben wir sehr viel gelernt. Ich habe mich zum Beispiel in alte Bücher eingelesen oder in Büchern von Zeitzeugen gelesen. Und wir haben auch ziemlich viel Neues gelernt von unserem Partnerverein.“

Was hat euch am meisten Spaß gemacht?

„Am Projekt hat mir der Vortrag in der anderen Klasse am meisten Spaß gemacht, den Leuten etwas beizubringen über Sachen, die sie nicht wussten, zum Beispiel über Extremismus und das KZ in Hersbruck. Es wussten nicht viele darüber Bescheid und so konnten wir ihnen verdeutlichen, was damals passiert ist.“

„Die zwei Workshoptage mit euch waren auch sehr cool, die waren witzig gestaltet, das war nicht nur so ein Erklären, Erklären, Erklären, sondern wir konnten auch selber mitmachen, und konnten auch erstmal versuchen, selbst draufzukommen. Und das hat schon Spaß gemacht. Da hatten wir auch das Gefühl, dass wir uns wirklich einmischen und nicht nur das machen, was uns gesagt wird!“

Warum glaubt ihr ist es so wichtig, euch einzubringen?

„Naja, weil wir ja auch die Jungen sind. Wir werden ja irgendwann alt und müssen in dieser Welt leben, so wie sie dann ist und deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns da einbringen. Und je früher das passiert, desto mehr denkt man auch drüber nach.“

„Schule ist ja ein Ort, wo man als junger Mensch hin muss und wenn dann dort so ein Projekt stattfindet und man dann dafür auch Zeit bekommt, dann kann man sich da auch gut einbringen. Das ist schon wichtig, weil wir sind ja sozusagen die nächsten Menschen, die dann Politiker werden oder so und dann müsste man schon aufgeklärt sein.“

„Ich habe mich immer darauf gefreut, wenn wir am Projekt gearbeitet haben, weil das auch was anderes war und wir uns dort komplett selbst etwas erarbeiten konnten. Im Unterricht wird uns ja immer vorgegeben, was wir machen müssen. Das war schon cool.“

„Bei manchen Punkten hat man mehr gelernt als im normalen Untericht.  Fürs Leben ist so ein Projekt eigentlich wichtiger. Dass man lernt, dass man sich einbringen muss, dass man auch mal Sachen selber in die Hand nehmen muss, dass nicht nur ein Lehrer sagt, was wir machen sollen und dass es nicht nur immer eine Lösung gibt, sondern dass es mehr Lösungen gibt.“

Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München
Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München
Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München
Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München
Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München

Christoph Brunk