Aufgedeckt – 240 Minuten Kaffeepause

Dieses Jahr wurde die Klasse 10d in ihrer praktischen Abschlussprüfung mit Kaffeeduft und einem zur Kaffeepause eingedeckten Platz überrascht – ihr Thema: ein Plakat für ein Kaffeehaus entwerfen. Dabei sollte ein Slogan zu einem selbst arrangieren Stillleben illustriert werden. Zu beachten war nicht nur die Schrift und das Bild, sondern auch die Zusammensetzung der beiden Elemente im Format (Layout).

Die Originale und weitere Bilder der Künstlerinnen und Künstler können ab August im „Landhotel Grüner Baum“ in Kühnhofen bewundert werden. Zum ersten Mal laden wir herzlichst zu einer kleinen Ausstellung ein, den künstlerischen Werdegang einiger Schülerinnen und Schüler der Klasse 10d mitzuverfolgen und die vergangenen Schuljahre Revue passieren zu lassen.

Fredi Spindler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hoch hinaus

Das Wahlfach „Klettern“ im Corona-Jahr

„Hey, von hier oben kann ich unser Klassenzimmer sehen!“. Tatsächlich ermöglicht die Außenkletterwand der Hersbrucker DAV-Kletterwelt ungeahnte Ausblicke auf unser Schulhaus.

Diese Nähe sorgte bei allen Teilnehmern der Kletter-AG für ein vertrautes Gefühl und half dem einen oder anderen schon, wenn er plötzlich fünf Meter höher nur von einem Seil gesichert in der Wand hing. Das Selbstvertrauen wurde darüber hinaus durch das neue Material (Seil, Sicherungsgeräte) sowie das regelmäßige Sicherungstraining gesteigert.

Leider verschaffte uns der Lockdown dann eine größere Trainingspause.

Den Leistungen der Teilnehmer tat das jedoch keinen Abbruch. Geladen vor Motivation konnten diese in den letzten Schulwochen ihre anspruchsvollsten Routen klettern und die aufgebaute Kraft vom seilfreien Bouldern nun auch auf die längeren Routen an der Kletterwand übertragen.

Um einen kleinen Eindruck von dem ungewöhnlichen Kletterschuljahr zu bekommen, wurden den Schülern der Klettergruppe vier Fragen gestellt. Hier sind einige der Antworten…

  1. Was gefällt dir am Klettern?

„Es macht Spaß und stärkt die Muskeln.“

„Mir gefällt am Klettern die körperliche Herausforderung und die abwechslungsreichen Routen.“

„Ich mag am Klettern die Freiheit. Man kann klettern wo und wie man möchte.“

„Mir gefällt alles am Klettern. Man kann sich mal richtig auspowern und man hat gemeinsam mit seinen Freunden Spaß.“

  1. Kletterst du lieber lange Routen oder machen dir kurze Boulder mehr Spaß? Warum?

„Ich mag beides aber mehr lange Routen, da wir mit Seil klettern und es mir mehr das Gefühl von Errungenschaften gibt.“

„Beides hat seinen Reiz, aber ich bouldere lieber, da ich etwas Höhenangst habe.“

„Ich mag lieber lange Routen klettern, weil man stolz sein kann, wenn man diese Route geschafft hat und es zeitintensiver ist als eine kurze Route.“

„Ich bouldere lieber, da ich manchmal Angst habe, so hoch zu klettern und mir so kleine Routen mehr Spaß machen.“

  1. Warum würdest du Klettern als Sport weiterempfehlen?

„Es stärkt den kompletten Körper und macht Spaß!“

„Weil es sehr viel Spaß macht und sehr vielfältig ist.“

„Ich würde Klettern als Sport weiter empfehlen, da es Spaß macht, wenn man eine Route, die man schon seit längerem probiert hat, endlich geschafft hat. Man kann diese Sportart in seinem eigenen Tempo machen.“

„Der Sport macht einfach mega Spaß! Man ist draußen oder drinnen und meistens mit Freunden.“

  1. Wie fandest du das Bouldern mit Maske?

„Nicht angenehm, aber es hat nicht wirklich viel für mich verändert, da ich eh sehr schnell keine Luft bekomme.“

„War ganz OK. Aber ohne Maske fand ich es besser.“

„Mich hat das Bouldern mit Maske nicht unbedingt gestört oder gehindert, aber natürlich ist es ohne Maske angenehmer zu klettern.“

„Das Bouldern mit Maske fand ich nicht schlimm, zwar bisschen anstrengend, aber es hat Spaß gemacht!“

Michael Mürschberger

Die gute Fee der Gruppe
DAS ´Pinke Projekt`
Bouldern ist harte Arbeit
Aufwärmen in Grün
Marco auf I beim Kreuzzug
Luft unter den Sohlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FSSJ – das Freiwillige Soziale Schuljahr …

… in Zeiten der Pandemie

Grundsätzlich besteht im Landkreis Nürnberger Land für Jugendliche ab der 8. Klasse die Möglichkeit, sich ehrenamtlich im Rahmen des FSSJ in unterschiedlichen Einsatzgebieten zu engagieren.

Die Jugendlichen erklären sich dabei bereit, 80 Stunden im Schuljahr, das sind im Schnitt 2 Stunden pro Woche, außerhalb des Unterrichts, in einer Einrichtung ihrer Wahl ehrenamtlich mitzuarbeiten. Für Jugendliche einer Ganztagesklasse besteht in Absprache mit der Schule die Möglichkeit, statt eines Betreuungsangebotes in der Schule, den Nachmittag für ein FSSJ zu nutzen.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind u.a. Tätigkeiten in Kindertagesstätten, Sport- oder Musikvereinen, Büchereien, Freiwillige Feuerwehr oder in sozialen  Einrichtungen wie Seniorenheimen, Kirchengemeinden oder Krankenhäusern.

Jedes Jahr nutzen zahlreiche Schüler*innen das FSSJ zur beruflichen Orientierung, zum Sammeln neuer Erfahrungen, um sich in lebenspraktischen Bereichen auszuprobieren, etwas Sinnvolles zu tun oder anderen Menschen zu helfen.

Im Schuljahr 2020/21 engagierten sich folgende Schülerinnen und Schüler im Rahmen des FSSJ:

Vorname Nachname FSSJ – Schulklasse Einsatzstelle
Lukas Bader 9c FFW Hersbruck
Julia Böhm 9c Ev. Jugend Hersbruck
Tom Frauenknecht 9d Tafelausgabe Hersbruck
Finn Hammerbacher 9a Ev. Jugend Hersbruck
Erik Höllerl 9a Ev. Kirche Reichenschwand
Lea Kochta 8c Ev. Jugend Hersbruck
Tom Löffler 9d Ev. Kirche Altensittenbach
Jonathan Pfletscher 9a Ev. Jugend Hersbruck
Franziska Scharrer 9c Ev. Jugend Hersbruck
Diana Schlegel 9b Ev. Kirche Pommelsbrunn
Fabian Sperber 9a 1.FC Reichenschwand
Katharina Stein 9d Ev. Jugend Hersbruck
Elisa Tiedtke 9d Ev. Jugend Hersbruck
Laura Wiench 8d Ev. Jugend Hersbruck

 

Am Schuljahresende erhalten die Jugendlichen als Anerkennung ein Zeugnis über ihr Engagement, das erwiesenermaßen ein wichtiger Baustein in jeder Bewerbung ist, sei es für einen Ausbildungs- oder Studienplatz, ein Auslandsjahr, als Au-Pair oder für ein Stipendium.

Das ist soweit die Theorie, pandemiebedingt sah es im Schuljahr 2020/21 leider anders aus. Hier ein kurzer Bericht eines Freiwilligen aus der 9a:

„Hallo, mein Name ist Fabian Sperber ich bin in der Klasse 9 a. Letztes Jahr habe ich mich entschieden, beim FSSJ (Freiwilliges soziales Schuljahr) teilzunehmen und  meine Wahl fiel auf den 1. FC Reichenschwand.  In diesem Verein spiele ich in der C-Jugend Fußball. Die Vorstandschaft vom Verein und Frau Triebs vom Mehrgenerationenhaus Nürnberger Land haben sich abgesprochen und waren damit einverstanden. Das verlief völlig problemlos. Meine Aufgaben im Verein sollten die Unterstützung der jeweiligen Jugendtrainer und des Platzwartes sein. Bevor ich jedoch mit meiner Arbeit überhaupt beginnen konnte, machte mir die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung, da Mannschaftssport seit Herbst vergangenen Jahres untersagt wurde. Nun ist die Pandemie am abklingen, die Inzidenzzahlen gehen runter und ab Juni 2021 kann ich mich nun im Verein einbringen. Ich freue mich, nun endlich loslegen zu können.“

Die Vermittlung und Begleitung des FSSJ erfolgt über das Mehrgenerationenhaus Nürnberger Land und wird als Maßnahme zur vertieften Berufsorientierung von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg gefördert.

Weitere Infos und Anmeldung über www.caritas-nüernberger-land.de

Für Rückfragen steht Ihnen auch gern Frau Triebs unter 0911 2176950 oder per Mail regina.triebs@mgh-nuernberger-land.de zur Verfügung.

Fabian Sperber, Paul Ondrusek

„Schaut mal, was ich zu Hause gefunden habe!“

EIN EIGENES FUNDSTÜCK UNTERSUCHEN, GESTALTEN UND VORSTELLEN
Quellenarbeit im Geschichtsunterricht der 6. Klasse

Es ist ein regnerischer Freitagabend, als Detektiv Detlef mit seinem Hund Spürnase nach Hause kommt. Der Tag war anstrengend. Eigentlich möchte Detlef nur noch die Füße hochlegen und das Club-Spiel schauen.

Er hat die Tür noch nicht ganz geöffnet, da stürmen ihm seine Kinder entgegen. „Papa, Papa, schau mal, was wir auf dem Dachboden gefunden haben!“, rufen sie und strecken ihm stolz einen ausgeblichenen, zerknitterten Zettel entgegen. Detlef nimmt das Fundstück und faltet es auseinander. „Aha, ein altes Foto“, bemerkt er sofort und will es seinem Sohn zurückgeben, aber der winkt ab. „Nein Papa, du sollst uns helfen!“ „Wobei?“, erwidert Detlef, der noch immer seinen nassen Mantel anhat und langsam eine Pfütze im Flur hinterlässt. Aber die Kinder gönnen ihm keine Pause. „Wer ist das auf dem Foto? Ist das alt? Warum haben die Personen so komische Sachen an? Was machen die da mit dem Wagen? Warum ist das ausgedruckt und nicht digital?“ „Jaja, ist ja schon gut“, Detlef muss fast ein wenig lachen. Schließlich haben sich die Kinder das Suchen und Aufspüren bei ihm abgeschaut. „Also gut, ich helfe euch, etwas über das Foto herauszufinden. Aber dafür müssen wir vorgehen wie ein Detektiv und jedes noch so kleinste Detail gaaanz genau untersuchen“ …

Nach dieser kleinen Geschichte zur Einstimmung waren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a, b und c motiviert, es Detlefs Kindern gleich zu tun und zu Hause ein Fundstück aufzuspüren. Detektiv Detlev stellte den Mädchen und Buben auch eine ausführliche Checkliste zur Verfügung, die dabei half, die gefundenen Schätze zu untersuchen. Wie groß ist meine „Quelle“ zur Familiengeschichte? Aus welchem Jahr stammt sie? Wem hat sie gehört? … Viele Informationen mussten herausgefunden werden und neue Fragen ergaben sich, sodass immer wieder weiter recherchiert und „geforscht“ wurde. Am Ende konnte den Mitschülerinnen und Mitschülern die eine oder andere „Kuriosität“ mit vielen interessanten Hintergrund-Geschichten vorgestellt werden – so kann die Quellenarbeit im Geschichtsunterricht auch einmal ganz persönlich gestaltet werden!

Einen Einblick in die beeindruckende Vielfalt geben folgende Beispiele aus der Klasse 6b:

 

 

 

 

 

 

 

… ein Hobel, der seit vielen Generationen im Familienbesitz ist und in der eigenen Schreinerei zur Herstellung hochwertiger Möbel immer noch verwendet wird

 

 

 

 

 

 

 

 

… eine ebenfalls bereits mehrmals vererbte Form zur Herstellung eines Tauftalers aus Schokolade als Geschenk für den Paten, die in der familieneigenen Konditorei bis heute zum Einsatz kommt

 

 

 

 

 

 

 

 

… der Reservistenkrug des in der bayerischen Armee dienenden Josef Graser aus dem Jahr 1909

… sowie die Petroleumlampe „Feuerhand Sturmkappe“, die die Großeltern als Erinnerung an ihre guten, aber auch schweren Zeiten aufheben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…ein Rechenbuch für die 5. Klasse der Volkshauptschule aus dem Jahr 1930, das dem Vater bei einer Wohnungsauflösung in die Hände fiel und das unter anderem einen Einblick in die damalige Schrift bietet

 

 

 

 

 

 

 

 

…eine Gedenkmünze, die anlässlich der Olympischen Spiele in München 1972 herausgegeben wurde und die sich freiwillige Helfer damals als Erinnerungsstück gekauft haben

 

 

 

 

 

 

 

 

… Briefmarken aus dem Irak aus den 1970er Jahren, die eine Mutter als Erinnerung an ihren Vater im Geldbeutel aufhebt

 

 

 

 

 

 

 

 

… das erste Handy, das eine Mutter 1995 zu Weihnachten bekommen hat – sehr groß und schwer – und man konnte damit nur telefonieren und kurze Textnachrichten verschicken!

 

Heike Hierl

 

 

 

„Ja ist denn schon wieder Fasching?“

Mottowoche der 10. Klassen

Manch einer glaubte, sich in der Jahreszeit getäuscht zu haben, wenn er in den frühen Sommertagen an der Realschule vorbeikam. Schließlich begegneten einem dort äußerst seltsam gekleidete Jugendliche. Nach all den vielen tristen, grauen Coronatagen hatten nämlich unsere Zehntklässler eine Mottowoche organisiert. Angestoßen von der SMV fand die Idee schnell Anklang und innerhalb weniger Wochen waren die Mottos festgelegt und – noch wichtiger – die Outfits besorgt. Folgende Mottotage brachten Farbe und Abwechslung in die JSR:

Montag: Senioren

Dienstag: 80er Jahre

Mittwoch: overdressed

Donnerstag: Hawaii

Freitag: genderswitch

Fast alle Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an dem Spaß und sogar manche Lehrkräfte ließen sich dazu hinreißen, in der Klamottenkiste zu wühlen. Unten folgen zur Veranschaulichung einige Bilder, auf einem davon ist sogar unser Schulleiter zu sehen, jedoch durch Verkleidungstechniken bis zur Unkenntlichkeit entstellt.

Josef Schöberl

Der Kunstzweig – Wenn man die Wahl hat

Spätestens im April stellen sich alle Sechstklässler die Frage: Welchen Zweig wähle ich? Gar keine so leichte Entscheidung.

Hast du Spaß am Malen sowie Zeichnen und bist zu Hause kreativ? Dann findest du dich, sicher schnell im Hauptfach Kunst zurecht. Ab der 7. Klasse hat man dann neben zwei Praxisstunden, auch Werken und eine Stunde Theorie. Darüber hinaus lernen wir ebenso Kunstwerke in Museen oder Architekturen direkt vor Ort kennen. Neben Hausaufgaben in Kunstgeschichte und -theorie, gehören Zeichnen oder Malen zu den regelmäßigen Übungen zu Hause. Die wichtigsten Grundlagen, wie Schraffur und Plastizität durch Hell-Dunkel-Abstufungen, werden zuerst beim Zeichnen mit dem Bleistift gefestigt.

Frederike Spindler

Streichholzschachteln der Klasse 7d:

Sabrina Kratzer, 7d
Efe Tantin, 7d
Avelina Kühlwein, 7d
Jasmin Schaap, 7d

 

Kirche mal anders – Eine virtuelle Exkursion der Klasse 7d in die Lorenzkirche

Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Architektur, Malerei und Skulpturen der Gotik, war ein Ausflug in die Lorenzkirche nach Nürnberg geplant. Jedoch machten uns die diesjährigen Corona-Regeln einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem ließ sich die Klasse 7d diesen Ausflug nicht nehmen:

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir konnten trotz Corona und durch eine Onlineführung viele Einblicke in die Lorenzkirche haben:“ In einem virtuellen Rundgang (www.lorenzkirche.de) konnte die Klasse nicht nur die Größe des Kirchenbaus nachvollziehen, auch das kunstvolle Handwerk der damaligen Zeit wie die Glasmalerei können durch Heranzoomen der Fensterbereiche bestaunt werden. Neben Referaten setzen sich die Schülerinnen und Schüler zeichnerisch mit dem Innen- und Außenbau der Lorenzkirche auseinander. Ein großer Vorteil dabei war, dass man von zu Hause aus gemütlich und in Ruhe alles betrachten konnte. Jedoch ersetzt dies nicht die fühlbare Atmosphäre, die sich nur beim Betreten eines sakralen Gebäudes entwickelt. Beim nächsten Nürnberg-Ausflug wird der Lorenzkirche bestimmt ein kleiner Besuch abgestattet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Katharina Schopf, 7d und Frederike Spindler

Schule ohne Musik?

Der Bericht über die Aktivitäten im Fachbereich Musik muss in diesem Schuljahr leider sehr kanpp ausfallen. Nachdem unsere Band und der Schulchor auf dem letztjährigen Musikseminar gezeigt haben, dass sie sich auf neue Höhenflüge begeben und ganz erstaunliche Leistungen erbringen könnten, wurde kurz darauf der Musikzug jäh gestoppt. Von März 2020 bis ins Frühjahr 2021 legten die Corona-Einschränkungen diesen wichtigen Teil unseres Schullebens auf Eis. Die Band versuchte am Ende des letzten Schujahres durch nacheinander aufgenommene Einzelspuren einige Lieder zu konservieren und über die Homepage der Schule zu veröffentlichen. Es gab auch am Anfang des neuen Schuljahres zarte Versuche, die Probenarbeit in beiden Wahlfachgruppen am Leben zu erhalten, doch war auch das bald nicht mehr möglich. So bleibt am Ende des zweiten Corona-Schuljahres die zarte Hoffnung, dass mit sinkenden Inzidenzzahlen vielleicht die Abschlussfeier umrahmt werden kann oder ein Auftritt auf der grünen Wiese möglich wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Josef Schöberl

Die Frage nach Gott…

…oder was Gott für mich und mein Leben bedeutet? Mit dieser Thematik beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10d im evangelischen Religionsunterricht und erzielten dabei äußerst kreative Ergebnisse. Es ging darum, sich über den eigenen Glauben und den Stellenwert dessen im Leben bewusst zu werden. Die Jugendlichen hatten vier Wochen Zeit, ihr Gottesbild bzw. auch ihre Glaubenszweifel phantasievoll darzustellen und den Klassenkameraden zu präsentieren. Dass die Klasse 10d dem Kunstzweig angehört, konnte man am Einfallsreichtum der Schülerprodukte leicht erkennen.

Zu den Ergebnissen gehörten u.a. ein poetry slam zum Thema, viele künstlerisch gestaltete Gemälde und Plakate, ein selbstproduzierter Kurzfilm, der mit seiner Botschaft unter die Haut ging, ein eigens komponierter Liedtext sowie eine Phantasiereise, die einen auf die Spuren Gottes schickte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nina Trentinaglia

Wie wir mit Gott sprechen

Auch die Klasse 6c wurde trotz Distanzunterricht kreativ. Im Rahmen des Lehrplanthemas „christliche Traditionen kennen lernen“ beschäftigten sich die Kinder ausführlich mit dem Thema Beten im online Unterricht. Wann wir beten, warum, wie, alleine oder gemeinsam und vor allem auch was wir denn eigentlich beten bzw. wie wir uns formulieren, wenn wir mit Gott in den Dialog treten? Daraufhin gestalteten die Kinder ihre eigenen Gebetsbüchlein mit teils selbst formulierten teils im Internet recherchierten Gebeten. Dem Ideenreichtum der Kinder war hier keine Grenze gesetzt, wie man an den schönen Ergebnissen sehen konnte. Bei Fragen und Problemen war eine Kontaktaufnahme über im Privatchat über Teams immer möglich. Auf diese Weise konnte der Arbeitsprozess der Schülerinnen und Schüler unterstützt und angeleitet werden.

Nina Trentinaglia

In sieben Tagen die ganze Welt

Die Klasse 5c beschäftigte sich in diesem Schuljahr im Fach evangelische Religionslehre ausgiebig mit der Bibel und vor allem mit dem Alten Testament. Ganz zu Beginn findet man die beiden Schöpfungsberichte. Die erste Schöpfungserzählung, auch Priesterschrift genannt, handelt von der Entstehung der Welt in sieben Tagen. Diesem Mysterium gingen die Schülerinnen und Schüler kreativ auf den Grund, indem sie ein Schöpfungstagebuch gestalteten, welches jeden der sieben Schöpfungstage künstlerisch darstellte. Vor laufender Kamera im online Unterricht, wurden die Ergebnisse dann vorgestellt.

Die Fantasie und der Ideenreichtum der Kinder waren trotz des bestehenden Distanzunterrichts unerschöpflich, wie man an den tollen Ergebnissen sehen konnte. Voller Freude wurde gebastelt, geklebt, gestaltet und teils auch nach passenden Affirmationen, Texten und Liedern gesucht, die den jeweiligen Schöpfungstag noch eindrucksvoller darstellten. Der Arbeitsprozess konnte zudem gut im Privatchat über Teams von der Lehrkraft begleitet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nina Trentinaglia

Revolution!

Was für den Geschichtslehrer spannend klingt, muss nicht automatisch für die Klasse gelten. Wie also kann man 8-Klässler dazu bringen, sich mit den Ereignissen rund um die Französische Revolution zubeschäftigen? So erhielten die Klassen 8A und 8B den Auftrag, währen der Online-Stunden Quellen zu lesen und auszuwerten, sich durch Schaubilder und Infotexte zu kämpfen und das Erarbeitete so aufzubereiten, dass es kindgerecht erklärt wird:

Entwirf ein Buchcover passend zur Französischen Revolution. Du kannst zeichnen, malen oder eine Collage erstellen. Vergiss nicht, dich als Autor/in anzugeben. Gestalte zu den Arbeitsaufträgen jeweils eine passende Buchseite. Sei kreativ und achte darauf, dass sowohl Informationstexte als auch gestalterische Elemente vorhanden sind. Du kannst mit Sprechblasen arbeiten, Comics zeichnen, Zeitungsartikel verwenden…. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Hake auf dem Arbeitsplan zuverlässig ab, welche Aufgaben du erledigt hast. Nutze die Geschichtsstunden nach Stundenplan. In regelmäßigen Onlinekonferenzen kannst du Fragen stellen und über deinen Lernfortschritt berichten.

Gut, einige SchülerInnen mussten erst überzeugt werden, dass man sich Themen auch selbst erarbeiten kann und es nicht zwingend erforderlich ist, alles vom Lehrer erzählt zu bekommen. Und so entstanden nach und nach tolle, kreative, liebevoll gestaltete Sachbücher, die zeigen, dass Geschichte Spaß macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Babett Schauer mit den Klassen 8A und 8B