Straßenfluchten – real und utopisch

Klassen 8c/d Kunst Hauptfach

Die Schüler/innen konstruierten Straßenschluchten in der Zentralperspektive. Bei einigen der Zeichnungen vermischte sich die Realität mit dem Entwurf einer fantastischen und wirklichkeitsfernen Idee – Utopien eben; Gartenzwerge inklusive.

Leon Ertel, 8d
Jannik Georgi, 8d

 

Luis Klebeck, 8d
Cosima Pfersdorf, 8d

Alte Latschen im neuen Design

An einem sonnigen Julitag Ende letzten Schuljahres versammelte sich der Kunstzweig der Klasse 8d zum Projekttag im Kunstsaal. Sie hatten Ungewöhnliches im Gepäck: alte Schuhe, die niemand mehr anziehen konnte oder wollte – und bekamen eine besondere Aufgabe: in 6 Schulstunden sollten sie diesem ungewollten Kleidungsstück ein neues Gewand verpassen. Zur Verfügung standen neben Scheren, Heißkleber, Cuttern natürlich Bastel- und Dekomaterialien. Auch eine alte Computertastatur, die uns Herr Frank überlassen hatte, kam zum Einsatz. Tragbar oder Untragbar, das war irgendwann nicht mehr die Frage – es wurde ungehemmt geklebt, besprüht, eingegipst. Die Ergebnisse sprechen für sich: im kreativen Schaffen verschwimmen die Grenzen zwischen Gebrauchsgegenstand und Kunstobjekt.
Nora Maul
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Draw my song

Anna Heinze, 10e                                      Emily Ibler, 10e

Den Lieblingssong illustrieren – keine einfache, aber spannende Aufgabe wurde den 10. Klässlern des Kunstzweigs gestellt. Klar ist, dass die Kombination aus Schrift und Bild einer besonderen Vorbereitung bedarf. So übten wir erst einmal Schreiben – ähnlich wie damals in der Grundschule, wurde Buchstabe für Buchstabe auf Zeilen „gemalt“ und eine passende Schriftart gefunden. Schließlich eignet sich eine Schnörkelschrift nicht unbedingt für einen harten Raptext.
Im zweiten Schritt musste ein zum Inhalt passendes Bild erdacht werden. Die beiden Elemente Schrift und Bild zu einem harmonischen Ganzen zusammenzufügen war die größte Herausforderung des kreativen Prozesses. Es soll keine „Nebeneinander“ der Elemente sein, sondern zu einem ästhetischen Layout führen. Hier gelten viele Gesetze: Die Schrift muss absolut gleichmäßig und gerade sein, Schrift und Bild müssen verschmelzen und die Illustration muss sowohl inhaltlich, als auch in der zeichnerischen Umsetzung überzeugen. Für uns als Kunstlehrer ist es immer wieder schön zu sehen, dass die Motivation der Schüler vor allem dann sehr hoch ist, wenn das Persönliche (in diesem Fall die Wahl des Songs) einfließen darf.
Jana Hirschmann, 10e

 

 

 

 

 

 

Jasmin Müller, 10e

    Johanna Maußner, 10e

Raphael Schmidt, 10e

 

Der Chinesische Korb – moderne Kunst verstehen

Exkursion der Klasse 7d in das Neue Museum

Das Schuljahr hat begonnen und der neue Kunstzweig stellte sich in den ersten Stunden die Frage „Wann bezeichnet man eine praktische Arbeit als Kunstwerk bzw. was ist Kunst?“. Da die moderne und zeitgenössische Kunst jedoch erst in der Jahrgangstufe 10 behandelt wird, entstand die Idee, dem Neuen Museum in Nürnberg einen Besuch abzustatten. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die neuartige Architektur des Gebäudes bewundern, sondern sich auch durch spontane Assoziationen den ausgestellten Werken nähern:

In Zweier-Teams wählten die SchülerInnen blind einen kleinen Gegenstand aus einem Korb aus, wie z.B. einen Fächer, ein Schloss oder ein Plastikbabypüppchen. Das Objekt kommt aus unserem Alltag und sollte nun zu Museumsstücken in Bezug gesetzt werden. Es bildete somit eine Brücke vom Alltagsdenken zum Kunstwerk. Die Gruppen suchten Gemeinsamkeiten in Farbe, Material, Form oder in einem anderen Zusammenhang und erklärten anschließend ihre Entscheidung kurz. So entstanden interessante Gespräche über die eigene Wahrnehmung, persönliche Erinnerungen und die tatsächliche Idee, die hinter jedem Kunstwerk steht:

Vielleicht trägt man solche Masken und Brillen, um eine andere Person zu werden und eine andere Sicht auf die Welt zu bekommen. Sie können zum Verstecken oder zum Verkleiden verwendet werden. (…) Früher wurden einfache Masken und Brillen getragen, heute muss alles bunter und ausgeflippter sein. (…) Mit solchen Masken und Brillen ist es möglich ein neues Selbst zu erfinden und das wollte bestimmt jeder schon einmal.“ (Beitrag zweier Schülerinnen der Klasse 7d zu einem Designkunstwerk „Sonnenbrille“ und dem Gegenstand Fächer)

Frederike Spindler