Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Am 17. bzw. 19.10.2017 fuhren die 10.Klassen gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern nach Flossenbürg.

Nach einer 1 ½ stündigen Fahrt standen wir vor dem Tor der Gedenkstätte, wurden in Gruppen aufgeteilt und einem Rundgangsleiter zugewiesen. Für uns ging es zuerst zu dem ehemaligen Eingangstor, von dem, im Gegensatz zu damals, nur noch wenig zu erkennen ist. An dieser Stelle klärte uns unsere Rundgangsleiterin zum einen über die Größe des ehemaligen Konzentrationslagers auf, zum anderen schilderte sie uns, wie der Eingang früher aussah. Ihre Erzählungen veranschaulichte sie durch alte Fotografien, sodass wir einen beklemmenden Eindruck von der Lagerzeit bekamen.

Anschließend entschieden wir uns, in das kleine Museum zu gehen, das im ehemaligen Duschhaus untergebracht ist. Zahlreiche Ausstellungsstücke gaben uns einen Eindruck vom Leben der KZ-Häftlinge. Danach wurden wir in den Keller geführt, wo wir den noch im Original erhaltenen Duschraum zu Gesicht bekamen. Hier wurde uns erzählt, welchen Qualen die Häftlinge ausgesetzt waren. Wir erfuhren, dass sich die Lageraufseher einen Spaß daraus machten, die nackten Körper der Inhaftierten abwechselnd mit heißem und kalten Wasser abzuspritzen oder wahllos Häftlinge schlugen. In Erinnerung bleibt sicherlich das Zitat von Bocchetta, das mit schwarzen Buchstaben an die weiß getünchte Wand geschrieben wurde: „Hier haben wir nicht unsere Kleidung verloren – sondern unsere Seele!“

Am späten Vormittag besuchten wir den Ehrenfriedhof, den Platz der Nationen unterhalb einer kleinen Kapelle, und wurden von dort aus in das so genannte Tal der Toten geleitet. Hier befindet sich auch das Krematorium. Wir durften selbst entscheiden, ob wir diesen Ort des Grauens von innen besichtigen, oder lieber davor auf die anderen warten wollten. Da man den originalen Verbrennungsofen, in dem Tausende von Leichen verbrannt wurden, sehen kann, war sich unsere Rundgangsleiterin nicht sicher, ob wir dieser emotionalen Belastung standhalten. Deshalb überließ sie uns die Entscheidung.

Als wir zurück auf dem ehemaligen Appellplatz waren, bekamen wir kurz Zeit, uns auszuruhen. Wir hatten diese Möglichkeit – die Häftlinge im KZ mussten bei Wind und Wetter funktionieren, wenn sie eine Überlebenschance haben wollten. Kurze Zeit später liefen wir zum nahe gelegenen Steinbruch. Diesen Weg nahmen die KZ-Insassen täglich. Dort angekommen, wurde uns erzählt, wie hart die Arbeit an diesem unwirklichen Ort war, wie hart die Häftlinge schuften mussten, welch unvorstellbar schwere Aufgaben sie zu erfüllen hatten. Besonders eindringlich war die Schilderung, dass die Aufseher aus Freude am Quälen in den Wintermonaten Wasser auf die Steinstufen schütteten, damit der Weg für die Häftlinge mit ihren Holzschlappen noch beschwerlicher wurde.

Den Kopf voller Eindrücke trafen wir uns am frühen Nachmittag wieder am Bus. Einige sprachen gleich auf der Heimfahrt über ihre Erfahrungen, viele stellten noch Fragen und irgendwie hat man gespürt, dass diese Exkursion bei jedem Spuren hinterlassen hat.

aufmerksame Zuhörer
aufmerksame Zuhörer
im Häftlingsbad

(Bericht der Schülerinnen und Schüler der Klassen 10B und 10E)

Martin Luther in Fach Religion

Martin Luthers reformatorische Erkenntnis – mal anders…

Martin Luther und der Gang der Reformation ist ein wichtiges Kapitel im Religionsunterricht der Jahrgangsstufe 8. Kernelement ist hier Martin Luthers Suche nach einem gnädigen Gott, denn er und seine Zeitgenossen sahen Gott als strafenden Richter, der die Menschen nach dem Tod allesamt aufgrund ihrer Sünden ins Fegefeuer verbannte. Seine reformatorische Erkenntnis, die er während des berühmten „Turmerlebnisses“ erlangte, änderte seine Vorstellung jedoch grundlegend und führte zur Erneuerung der Kirche.

Die Klasse 8c sollte dieses neue Gottesbild Luthers seiner ehemaligen mittelalterlichen Gottesvorstellung in künstlerischer Form gegenüberstellen. Hierbei sind sehr individuelle sowie äußerst kreative Schülerprodukte entstanden.

 

Nina Trentinaglia

 

Exkursion ins Mittelalter

Das Thema Mittelalter begegnet uns in der 7. Jahrgangsstufe immer wieder. Sowohl im Deutschunterricht, als auch im Geschichtsunterricht nimmt es einen großen Platz im Lehrplan ein.

In der Zeit vor Weihnachten beschäftigte sich die Klasse  7a intensiv mit der Zeit zwischen 500 und 1500 v. Chr. Ein Lernzirkel im Fach Geschichte ließ die Schüler unter anderem erleben, wie es auf einer mittelalterlichen Burg zuging und wie man sich das Leben eines Ritters vorstellen muss. Im Deutschunterricht stand mittelalterliche Literatur auf dem Plan.

In diesem Zusammenhang bot sich eine Exkursion in die Stadt Nürnberg an. Wir buchten eine Führung, die auf dem Buch „Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“ von Claudia Frieser basiert, in dem es um den Jungen Oskar geht, der ins mittelalterliche Nürnberg reist und dort in einen spannenden Kriminalfall verwickelt wird.

 

Am 14. Dezember 2017 machte sich die Klasse 7a, begleitet von Frau Heider und Herrn Scharwies, mit der Bahn auf nach Nürnberg. Aufgrund einer Störung des Zugbetriebs gestaltete sich der Weg dorthin recht schwierig, doch mit einiger Verspätung erreichten wir doch noch den Startpunkt der Führung – die Spitalapotheke. Von dort aus machten wir uns auf eine Entdeckungstour historischer Orte rund um das Heilig-Geist-Spital. Unsere Exkursionsleitung Doris Ritter berichtete uns spannende Details über das Leben in Nürnberg im Mittelalter, immer verknüpft mit der Geschichte des Jungen Oskar. So erfuhren wir, welche Schauplätze aus dem Buch noch heute zu finden sind und allerlei Interessantes über das Leben in dieser Zeit.

Trotz eisiger Temperaturen hörten wir gespannt zu. Nach der Führung blieb noch kurz Zeit, sich auf dem Christkindlesmarkt mit einem Kinderpunsch aufzuwärmen.

Madlen Heider

„Römerzeitung“ der Klasse 6A

Am Ende des letzten Schuljahres, als alle Noten in trockenen Tüchern waren und die Zeit bis zu den Ferien noch in weiter Ferne schien, beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A mit dem Alltagsleben der Menschen im Römischen Reich. Dabei untersuchten sie unter anderem, was die Römer gerne aßen, wie sie sich schminkten, welche Kleidung und Frisuren man tragen musste, um chic zu sein, wie die berühmten Straßen gebaut wurden, welche bekannten Kaiser und Götter es gab, was Kinder spielten oder wie der Unterricht ablief … „„Römerzeitung“ der Klasse 6A“ weiterlesen