Freiheit und Verantwortung

Schülerinnen und Schüler der Klassen 9d und 10c der Johannes-Scharrer Realschule Hersbruck bei Frau Staatsministerin Ulrike Scharf in München

Was bedeutet es in unserer Gesellschaft, „frei“ zu sein und gleichzeitig Verantwortung zu tragen? Welche Rolle spielt die nächste Generation?

Diesen spannenden und durchaus komplexen Fragen gingen 28 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9d und 10c der Johannes-Scharrer Realschule im März im Literaturhaus in München freiwillig auf einer Podiumsdiskussion nach. Eingeladen wurden sie vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales aufgrund des letztjährigen Projektes „Einmischen“ der Klasse 10c.

Auf der 3-stündigen Veranstaltung vertraten zwei Schüler der Klasse 10c, Moritz Schwarm und Benedikt Popp, ihre Meinung zum Thema „Freiheit und Verantwortung“ auf der Bühne. Gemeinsam mit dem Moderator Tobias Ranzinger, einem Studenten, Herrn Prof. Dr. Karsten Fischer und Frau Staatsministerin Ulrike Scharf diskutierten sie über die wichtige Bedeutung von Freiheit, aber auch was Verantwortung, Freiheit und Ehrenamt für Jugendliche bedeutet und in welchem Zusammenhang all das zu unserer Demokratie steht. Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem Poetry-Slam zum Thema „Demokratie“.

Die beiden Schüler haben bei den ca. 200 Gästen aus Politik und Gesellschaft einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. So wurden Social Media Beiträge des Ministeriums veröffentlicht, ein Newsletter publiziert und ein kurzer Film erstellt, der auch auf YouTube veröffentlicht wurde.

Folgender QR-Code führt zum Video auf YouTube:

Demokratie wertschätzen, Demokratie schützen, Demokratie leben – ein spannendes, ein wichtiges Thema für die Gesellschaft. Die 28 Schülerinnen und Schüler konnten erleben, was es bedeutet, sich dafür einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.

Hier ein paar Zitate der Schülerinnen und Schüler zum Projekt Einmischen an der JSR:

Wie lief das Projekt für euch?

„Ich fand es ein sehr schönes Projekt und das ist auch gut, weil man auf Themen zu sprechen kommt, die man im Unterricht nur mal so anspricht, aber nicht genauer durchnimmt. Und da erfährt man nochmal genauer was zu dem Thema und weiß besser Bescheid.“

Warum glaubt ihr, dass es so wichtig ist, sich einzumischen bzw. warum ist „Einmischen!“ wichtig?

„Für Leute, die es noch nicht so kennen, sich irgendwo zu engagieren oder zu helfen, dass sie das auch neu für sich entdecken und das es denen auch Spaß macht!“

„Wenn man fertig ist und sieht, was man geleistet hat, das ist einfach ein gutes Gefühl.“

„Während wir uns damit beschäftigt haben, haben wir sehr viel gelernt. Ich habe mich zum Beispiel in alte Bücher eingelesen oder in Büchern von Zeitzeugen gelesen. Und wir haben auch ziemlich viel Neues gelernt von unserem Partnerverein.“

Was hat euch am meisten Spaß gemacht?

„Am Projekt hat mir der Vortrag in der anderen Klasse am meisten Spaß gemacht, den Leuten etwas beizubringen über Sachen, die sie nicht wussten, zum Beispiel über Extremismus und das KZ in Hersbruck. Es wussten nicht viele darüber Bescheid und so konnten wir ihnen verdeutlichen, was damals passiert ist.“

„Die zwei Workshoptage mit euch waren auch sehr cool, die waren witzig gestaltet, das war nicht nur so ein Erklären, Erklären, Erklären, sondern wir konnten auch selber mitmachen, und konnten auch erstmal versuchen, selbst draufzukommen. Und das hat schon Spaß gemacht. Da hatten wir auch das Gefühl, dass wir uns wirklich einmischen und nicht nur das machen, was uns gesagt wird!“

Warum glaubt ihr ist es so wichtig, euch einzubringen?

„Naja, weil wir ja auch die Jungen sind. Wir werden ja irgendwann alt und müssen in dieser Welt leben, so wie sie dann ist und deswegen ist es ganz wichtig, dass wir uns da einbringen. Und je früher das passiert, desto mehr denkt man auch drüber nach.“

„Schule ist ja ein Ort, wo man als junger Mensch hin muss und wenn dann dort so ein Projekt stattfindet und man dann dafür auch Zeit bekommt, dann kann man sich da auch gut einbringen. Das ist schon wichtig, weil wir sind ja sozusagen die nächsten Menschen, die dann Politiker werden oder so und dann müsste man schon aufgeklärt sein.“

„Ich habe mich immer darauf gefreut, wenn wir am Projekt gearbeitet haben, weil das auch was anderes war und wir uns dort komplett selbst etwas erarbeiten konnten. Im Unterricht wird uns ja immer vorgegeben, was wir machen müssen. Das war schon cool.“

„Bei manchen Punkten hat man mehr gelernt als im normalen Untericht.  Fürs Leben ist so ein Projekt eigentlich wichtiger. Dass man lernt, dass man sich einbringen muss, dass man auch mal Sachen selber in die Hand nehmen muss, dass nicht nur ein Lehrer sagt, was wir machen sollen und dass es nicht nur immer eine Lösung gibt, sondern dass es mehr Lösungen gibt.“

Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München
Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München
Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München
Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München
Auftaktveranstaltung Welche Freiheit hat der Mensch Literaturhaus München

Christoph Brunk

 

 

 

 

 

Respekt statt Mobbing

Der respektvolle Umgang untereinander auf den verschiedenen „sozialen“ Netzwerken ist eine wichtige Kompetenz. Ein Tag in der Alltagskompetenzwoche für unsere 8. Klassen stand daher unter dem Motto: „Wie vermeide ich Cybermobbing bzw. wie verhalte ich mich, wenn ich betroffen bin.“

Dazu gab es zunächst einige kurze Übungen und anschließend ein Spiel, bei dem man in verschiedene Rollen schlüpfen musste, um einen Cybermobbing-Fall zu lösen. Das Schwierigste war für sehr viele Schüler:innen die folgende Regel: Es ist ein Spiel – wir nehmen es ernst, aber es ist eine Rolle, die wir nur für eine kurze Zeit spielen.

Anja Schubert und Brigitte Zagel

 

Upcycling als Alltagskompetenz?

Jedenfalls ist die Auseinandersetzung mit den Ressourcen unserer Erde und das Reflektieren eigener Verhaltensweisen, wenn es um das Vermeiden von Kunststoffabfällen geht, ein wichtiges Thema.

Im Rahmen der Alltagskompetenzwoche der 8ten Klassen haben sich die Schüler*innen der 8a und 8b in einem Kunst/Werken Projekt mit Kunststoffen auseinandergesetzt. Ehemals als Ersatz für herkömmliche Materialien mit vielen positiven Eigenschaften, ist der Werkstoff nach einer rasanten Entwicklung aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Kunststoffprodukte werden in großen Mengen vor allem als Wegwerfartikel gefertigt und halten nicht unendlich lange. Etwa sechs Millionen Tonnen Kunststoffmüll fallen pro Jahr insgesamt allein in Deutschland an. Deshalb ergibt sich zwangsläufig das Problem der Entsorgung. Auch über die Grenzen des Recyclings wurde gesprochen. Dabei haben die Schüler*innen Ideen formuliert, wie Müll gespart und Dinge wiederverwendet werden können.

Vor allem die Verschmutzung der Gewässer durch achtlos entsorgten Verpackungsmüll war das Thema dieses Projekttages. Die Schüler*innen kreierten mit Materialien wie Waschmittel-/Spülmittelflaschen, Plastiktüten und vielen weiteren Kunststoffverpackungen Unterwasserwesen, die diese Problematik verdeutlichen sollen. Sie ließen sich von den unterschiedlichen Materialien führen und es entstanden lustige, geheimnisvolle und teilweise unheimliche Wesen. Im Übergang zum Anbau sind die Objekte zu sehen.

Doch was bedeutet eigentlich der Begriff Upcycling? Beim Upcycling verschafft man einem ausgedienten Gegenstand einen neuen Lebenszyklus. Upcycling ist dann sinnvoll, wenn man für das hergestellte Produkt eine Verwendung hat. Upcycling trägt zum Ressourcenschutz bei und dadurch auch zum Natur- und Klimaschutz.

Unsere Wasserwesen sollen eine Erinnerung und eine Mahnung sein.

Stefanie Schwarz

 

 

16 Neue im Kunstzweig

Im Laufe des ersten Schuljahres hat sich im neuen Kunstzweig so manches getan und man kam zu einigen Erkenntnissen:

  1. zeichnen kann erlernt werden
  2. es bedarf einiger Übung
  3. immer nur Bleistift…
  4. bei Tusche muss man sich gut konzentrieren
  5. endlich Malerei, endlich Farbe!!!
  6. auch malen will geübt sein…
  7. es gibt noch viel zu erlernen und zu entdecken

Neues zu entdecken, gab es zum Beispiel am Tag vor den Pfingstferien in Nürnberg.

Zunächst konnte mittelalterliche Baukunst live bestaunt werden: die Lorenzkirche als Beispiel der Gotik.

Im Anschluss gab es Künstlerische Illusionen. Tapen  Spiegeln  Räume schaffen ist das Konzept nachdem drei Berliner Künstler*innen ihre Ausstellung aufbauten, die im Kunsthaus des KunstKultur Quartiers zu bestaunen war. Hier wurden andere künstlerische Positionen erfahrbar. Erfahrbar, weil die 16 Schüler*innen des Kunstzweigs mit unterschiedlichsten Materialien ihre eigenen Kunstwerke erschufen und in die Ausstellung integrieren konnten. Eine großartige Herangehensweise, die sehr viel Spielraum für individuelle Interpretationen ließ.

Streit um Menschenrechte. Etwas versucht sich zu ordnen.
Alles und jeder ist perfekt. Alles ist ein bisschen krumm.
Zickzack aus verschiedenen Sichtwinkeln. Keine eindeutige Blickrichtung
Wie siehst du dich? Illusionen.

Was noch kommt:

  1. Comic … Vorhersage: auch das erfordert Geduld.
  2. Ein Projekttag am Ende des Schuljahres. Inspiriert von unserem Ausflug nach Nürnberg, wollen wir uns an Tape Art versuchen.

Stefanie Schwarz

Abschied von Freund und Künstler Vittore Bocchetta

Veränderungen in der Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit

Am 18. Februar dieses Jahres erreichte die Nachricht vom Tod Vittore Bocchettas den Verein Dokumentationsstätte, die Stadt Hersbruck und unsere Schule im Lockdown.

Am 15. November 2020 hatten noch mehrere hundert Schüler*innen mit ihrer Unterschrift dem Künstler zum 102. Geburtstag nach Verona in Italien gratuliert. Der Maler des Bildes in unserer Aula war Zeitzeuge und Überlebender des KZ Hersbruck, großväterlicher Freund und Brückenbauer aus einer fremden, verstörenden Vergangenheit in die Zukunft unserer Schüler*innen. Eine häufige Eingangsfrage in meinem Religionsunterricht war: Wie geht es dem Herrn Bocchetta?

Viele Jahre lang war Bocchetta im Schulalltag gegenwärtig. Schüler*innen begegneten ihm bei Zeitzeugengesprächen in Hersbruck persönlich, sie hatten eine eigene Erinnerung. Andere kamen durchs Erzählen in Verbindung und interessierten sich für sein Schicksal, sein Leiden und Überleben, sein Wohlergehen in hohem Alter. Sie identifizierten sich und fühlten mit. Unsere noch nicht so ferne lokale Geschichte bildete den Rahmen. Es ging immer um die Frage: Was ist human im Vergleich zu den Unmenschlichkeiten der NS-Zeit und im KZ Hersbruck?

Ich habe in allen Jahrgangsstufen und allen Klassen in Religion von den Menschen und ihren Lebensläufen in der Nazi-Zeit, im KZ und danach, und von der Deportation der Sinti aus Hersbruck erzählt. Bilder, Texte und Videos machten das (Un)Menschliche anschaulich. Am meisten bei der
Sache waren Schüler*innen der 5. und 6. Klassen.

Der Gedenktag der Opfer des Faschismus am 27. Januar war ein regelmäßiger Anlass. Die Schule warb in Elternbriefen zur Teilnahme an Gedenkfeier und Gottesdienst. In einer Lichterkette am Häftlingsweg konnten Schüler*innen und Familien ihrer Betroffenheit mit dem Licht der Kerzen Ausdruck geben.

Vittores Geburtstag am 15. November wurde „gefeiert“. Zum 100sten sang ein Chor aus allen Schüler*innen „Die Gedanken sind frei“ als Gruß nach Verona. Wir hätten Vittore gern vor seiner Wohnung in Verona überrascht, aber es fand sich kein Sponsor für den Flug mit mehr als 600 Schüler*innen.

In einer „Menschenkette statt Lagerzaun“ im Jahr 2012 umstellten 1100 Schüler*innen aus allen Hersbrucker Schularten das KZ-Gelände. Mit dabei war damals Lju­biša Letiċ aus Novi Sad in Serbien, der ebenfalls KZ und Doggerstollen überlebt hatte. Das Ereignis war ein schulübergreifendes Event, nachvollzogene Geschichte, ein Lehrstück in Geografie und europäischer Verständigung zugleich.

Landkreis und Schule kauften das Gemälde „Consumati“ im Original. Es hängt in der Aula und wird immer wieder von Klassen zum Nachdenken herangezogen. Wir wählten bewusst ein Bild mit aktuellem gesellschaftlichem Thema, mit dem sich V. Bocchetta bleibend in der Schule vorstellt. In der Aula des PPG lädt die Skulptur „Incubo“ (Alptraum) zum Besuch ein. Beide Kunstwerke im öffentlichen Raum ergänzen den „Schwarzen Kubus“ des DokuOrtes am ehemaligen KZ-Gelände und die Skulptur „Ohne Namen“ am Rand des Rosengarten. Von der Schule aus erreichbar in Frei- und Vertretungsstunden zur Illustration der lokalen Geschichte.

In den letzten beiden Schuljahren gab es nachmittags eine AG zur „Geschichte des KZ Hersbruck- damals und heute“. Interessierte Schüler*innen befassten sich intensiver mit den Ereignissen des Nationalsozialismus in Hersbruck und begegneten Menschen, die an die Verbrechen dieser Zeit erinnern und für eine menschliche Gegenwart und Zukunft arbeiten.

Ein Jahrzehnt Erinnerungs- und Gedenkarbeit zum KZ Hersbruck zeigen, dass die Inhalte des Lehrplans in Geschichte, Sozialkunde, Religion und Ethik vor allem dann im Leben von Schüler*innen eine Rolle spielen, wenn sie Bezugspunkte im Alltagsleben haben. Die drei wichtigsten Bezugspunkte waren: Begegnung und Identifikation mit Menschen, die selbst berichten können; Dokumentation und Erläutern der lokalen Geschichte möglichst nahe an der Familiengeschichte; Verbindung mit den öffentlichen Gedenktagen und Ereignissen. Nach Vittore Bocchettas Tod haben wir keine Zeitzeugen erster Hand mehr. An ihre Stelle treten Audio- und Video-Dokumente sowie die Erzählung aus zweiter Hand: „Ich habe Vittore Bocchetta gekannt, und Lju­biša Letiċ und Franz Rosenbach“. Als Video empfehle ich den Film „Non dimenticare“ von 2009 über Vittore Bocchetta – Künstler und Widerstandkämpfer
(https://www.youtube.com/watch?v=46dpv3paPMA).

Thomas Wrensch,

Pfr. und Religionslehrer, Vorsitzender Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e.V.

 

Nikolaustüten für unsere obdachlosen Mitmenschen

Soooo viele freiwillige Spenden von unseren Schülerinnen und Schülern

Am Dienstag, den 24.11.2020, übergaben wir der Bollerwagen-Crew (ein Helferkreis für obdachlose Mitmenschen) ca. 80 Nikolaus-Tüten, die vorher in den einzelnen Klassen mit Schokoladenweihnachtsmännern, Lebkuchen, Erdnüssen, Äpfeln, Mandarinen, Marzipanbroten und einer Packung Tee bestückt wurden. Die Tüten wurden am 03.12.2020 an die Obdachlosen in Lauf und Nürnberg verteilt. Die ehrenamtlichen Helfer brachten einen Betroffenen zu uns in die Schule mit, der uns seine Geschichte erzählt hat.

Die Gründer der Bollerwagen-Crew freuen sich auch immer über Spenden, z. B. löslichen Kaffee, Konserven, Nudeln, die jederzeit bei Frau Schubert abgegeben werden können. Alle Spenden gehen 1 : 1 an unsere bedürftigen Mitmenschen.

Ein riesiges Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender unserer Schule – ihr seid einfach großartig!

Mehr Informationen finden Sie hier: Bollerwagen-Crew

 

Generationenprojekt auch im Schuljahr 2019/2020

 

Unser Generationenprojekt ging auch im Schuljahr 2019/2020 in eine neue Runde. 😊 Judith, Johannes, Jonas, Marlon und Thomas aus der Klasse 8 a gaben ihr Wissen gerne weiter und verbrachten einige Nachmittage zusammen mit unseren interessierten Seniorinnen und Senioren in der Schule.

Dabei erarbeiteten sie kurze Vorträge und Präsentationen, beantworteten geduldig und fachmännisch alle Fragen und Probleme und installierten bzw. deinstallierten auch die eine oder andere App – der Dialog zwischen den Generationen steht bei diesem Projekt immer im Vordergrund. „Jeder kann von der anderen Generation etwas lernen, und wenn beide Seiten aufeinander zugehen, hat die ganze Gesellschaft schon gewonnen“ sagte schon unser ehemaliger Direktor, Herbert Hieke, damals bei seiner Begrüßung zum Start des Projektes.

Der geplante Termin für den 30. März konnte dann aufgrund der Schulschließungen leider nicht mehr stattfinden.

Wir alle hoffen aber, dass unser Projekt im September wieder starten kann.

Projektpräsentation 2020

Es ist wieder soweit …

Von November bis Januar durften die SchülerInnen unserer 9. Klassen wieder an ihren individuellen Themen für die Projektpräsentation arbeiten. In diesem Jahr schlüpften sie in die Rolle eines Verlagsmitarbeiters der Sachbuchreihe „WAS IST WAS“ und erstellten zum jeweiligen Buch oder einem Kapitel daraus ein kleines Erklärvideo. Auf diese Weise waren sie gezwungen einmal wieder ein echtes Buch zur Hand zu nehmen und dennoch in der medialen Welt kreativ werden.

Den genauen Themenentwurf kann man hier nachlesen:

WAS IST WAS – unser diesjähriges Oberthema

An dieser Stelle sollen nochmals die Hintergründe der sogenannten Projektpräsentation und das Konzept an unserer Schule dargestellt werden:

Vorgaben des Ministeriums:

  • Das Projekt soll Fächer übergreifen.
  • Die SchülerInnen erarbeiten ihr Thema weitgehend selbstständig.
  • Am Ende findet eine ansprechende Präsentation vor Publikum statt.

Hintergrund: Vermittlung von Kompetenzen, die für die heutige Arbeitswelt wichtig sind:

  • Sachkompetenz, d.h. die Arbeit an einem Thema zum allgemeinen Wissenserwerb
  • Methodenkompetenz, z.B. die Präsentation von Ergebnissen, die Gestaltung von Interviews, das Erstellen von Fragebögen
  • Sozialkompetenz, d.h. die Einhaltung von Teamabsprachen, Konfliktbewältigung, Kooperation

Grundkonzept an unserer Schule:

  • Schüler einer Klasse finden sich in Kleingruppen zusammen.
  • Ssie entscheiden sich für ein Fach / eine betreuende Lehrkraft, in welchem sie den Schwerpunkt setzen.
  • Dann beginnt die Arbeitsphase mit „Schalterwochen“, in denen Rücksprache mit dem Betreuungslehrer gehalten wird.
  • An Projekttagen in der Schule können die Gruppen an ihren Themen arbeiten und die Medienausstattung der Schule nutzen.
  • Dabei wird der gesamte Arbeitsprozess von der Materialsichtung bis hin zur Erarbeitung des Präsentationsablaufs mit einer kritischen Bewertung in einem sogenannten Portfolio festgehalten.
  • Das Ziel: eine ansprechende, hochwertige Präsentation der Arbeitsergebnisse vor den SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 und verschiedenen Lehrkräften.

 Notengebende / beteiligte Lehrkräfte:

  • „Fach“ = Betreuungslehrkraft: Diese sucht sich jede Gruppe selbst, sie betreut Gruppe während des Arbeitsprozesses, berät bei inhaltlichen Fragen. Sie bewertet das Portfolio, den reinen Inhalt, das Arbeits- und Sozialverhalten.
  • „Deutsch“  = Deutschlehrkraft: Sie vermittelt Informationen über die Bewertungskriterien der Präsentation und des Portfolios, vermittelt Methodenkompetenz, z.B. Erstellung von Interviews, Fragebögen. Sie bewertet die reine Präsentation.
  • „Drittes Fach“  = z.B. IT-Lehrkraft: Diese Lehrkraft ist fach- und themenabhängig, zum Beispiel IT, Kunst, Musik, Englisch, Sport. Diese Lehrkraft bewertet dann z.B. die Qualität der Powerpointpräsentation oder die Qualität des musischen Beitrags.

Nun aber zu unseren diesjährigen Themengruppen:

Klasse 9a

  • Christian Sperber, Fabian Resch, Fabio Zeug, Alexander Mutter: Von der Vergangenheit der Robotik bis heute
  • Max Schlenk, Justin Neubauer, Bryan Hahn, Alexander Held: Das Alte Testament – Mythen und Geschichten
  • Jonas Weidinger, Nicolas Stiefken, Alexander Gil: Weltreligionen
  • Konstantin Kiefer, Leon Schmidt, Nico Hagerer: Unsere Erde – Gletscher, Gebirge, Erdinneres
  • Florian Prögel, Jannis Haller, Lukas Eberhard, Paul Worfler: Gebirge
  • Fabian Gerhardt, Erik Höllerl, Leo Metzger, Johannes Scheiderer: Elektrizität
  • Melina Höllerl, Fabienne Paulus, Katharina Kohl: Eine Reise durchs All – vom Urknall bis in die Zukunft
  •  Simon Bleisteiner, Alexander Mittenhuber, Patrick Grötsch, Falk Reichel: Musikgeschichtliche Schwerpunkte der Wiener Klassik und des Barock
Elektrizität

 

Klasse 9b

  • Noah Schwarz, Luca Seifert, Leon Pickelmann, Johannes White: Staat und Wirtschaft
  • Lea-Marie Kirschner, Kevin Frank, Jason Miess, Evelin Wuckert: Die Europäische Union – Wirtschaft und Geschichte
  • Jonas Greißinger, Leon Meiler, Nurperi Sapkaya, Madita Hoschek: Die Geschichte der Zahlungsmittel
  • Emily Beil, Paula Raum, Sophie Loos, Leon Maderer: Vulkanismus
  • Ben Kramer, Fabian Hirschmann, Jessica Wölfel, Romy Leitner: Das Buch
  • Jakob Rauh, Bastian Kolb, Maximilian Maul, Lukas Wrosch: Aus der Geschichte für die Zukunft lernen
Letzte Vorbereitungen
Umfrageergebnisse zum Thema „Das Buch“
Abschlussquiz mit Hilfe von Kahoot zum Thema Vulkanismus
Vulkanismus … auch die Jury gibt ihre Antworten ein
Die bewertenden Lehrkräfte beim Thema Vulkanismus

Klasse 9c

  • Leon Bittner, Samuel Steinlein, Jonas Raum: Unsere Erde
  • Chiara Erli, Kristina Soldatov, Lucy Kohl, Lea Kreußel: Geld und Unternehmen
  • Alexander Gerstenlauer, Leon Büsch, Annika Dorn: Musik – wundervolle Welt der Töne
  • Francine Pham, Lea Redlingshöfer, Emilia Glimpel: Das Alte Ägypten – Pharaone
  • Amelie Bandt, Emilia Cosma, Annika Seidel, Jasmin Vasilovici: Die Großstadt Rom
  • Jonas Oberndorfer, Franz Teich, Johann Teich, Alexander Vogel: Steinzeit
  • Ela Gök, Romina Ratis, Julia Mutter: Naturgewalten
  • Leo Aepler, Alexander Altwasser, Lulzim Ibrushi, Emil Renten: Wetter
Musik – wundervolle Welt der Töne

Klasse 9d

  • Fabienne Fontenot, Emely Stipsits, Lilli Fischer: Ein Mord unter Elfchen
  • Ann-Sophie Schmiedel, Polina Malkina, Emma-Sophie Löhner: Piraten – Schrecken der Meere
  • Tom Scharrer, Tobias Rammler, Charlotte Bauer, Jannik Georgi: Die deutsche Geschichte von der Erfindung des Buchdruckes bis zum Mauerfall (1450-1989)
  • Mia Katzer, Marco Lippert, Samira Klinkowski, Pascal Gerstenberger: Ritter und ihre Ausbildung
  • Hannah Appel, Tamica Kroha, Luisa Martin, Carolin Ottmann: Naturgewalten – unberechenbar und mächtig
  • Marie Binker, Sven Buchwald, Philipp Hoffman, Naemi Forell: Das Geheimnis der Magneten
  • Nico Hofmann, Emily Petschl, Lucia Gall: Mathematik

 

 

 

Text und Fotos: Susanne Donhauser (diesjährige Koordination)

Neue Luxusvillen für Enten, Igel, Insekten und alle anderen Millionäre 😊

12 Schüler der Klasse 7 a durften am 04.06.2019 einen Tag lang Handwerker sein und zusammen mit Frau Schubert Luxusvillen für fast alle tierischen Besucher des Schulgartens bauen. Einen Vormittag lang wurde unermüdlich gewerkelt, sodass wir am Ende drei sehr schöne Ergebnisse präsentieren konnten. Dafür auch ein riesiges Dankeschön an einen Papa, der namentlich leider nicht genannt werden möchte. Er hat uns im Vorfeld ganz toll unterstützt und sehr viel Vorarbeit geleistet – ohne ihn hätten wir das alles nicht an einem Vormittag geschafft! „Neue Luxusvillen für Enten, Igel, Insekten und alle anderen Millionäre 😊“ weiterlesen

Was ist eine „Cloud“?

Am 14. Mai fand eine weitere „Unterrichtsstunde“ für unsere Seniorinnen und Senioren in der Johannes-Scharrer-Realschule statt, um Fragen aus der digitalen Welt zu erklären. Die Themen waren dieses Mal „Cloud“ und „One Drive“ – was ist das?
Wie man Daten auf einen externen Speicher übertragen kann, was es kostet und welche Möglichkeiten es gibt, wurde von „Maxi“ aus der Klasse 8 b erklärt.
Danach  fanden wieder die „Fachgespräche“ statt, in denen die Fragen der Senioren zu den mitgebrachten digitalen Geräten  beantwortet  bzw. Probleme gelöst wurden.
Ob Laptop oder Smartphone – alles konnte geklärt werden und die Senioren waren wieder hochzufrieden mit ihren „Beratern“.

Nächster Termin ist Montag, 08. Juli 2019 um 13 Uhr in der Johannes-Scharrer-Realschule.

Brigitte Jahny

Digitalisierung im Dialog zwischen Jugend und Senioren

Fünfte „Unterrichtsstunde“ am 30. März 2019

Mattes Weider hatte eine anschauliche Einführung in das Thema „Podcast“ vorbereitet und darüber referiert.
Der Vergleich mit einem Zug – Lok – Waggon – war für die Senioren sehr anschaulich dargestellt.
Viele Fragen warteten auf die „Experten“. Mit großem Lob und Respekt staunten die Senioren wieder über das umfangreiche Wissen und über ihren unkomplizierten Umgang mit den Geräten.

Die nächste „Unterrichtsstunde“ ist am Dienstag, 14. Mai 2019 um 13 Uhr.
Thema wird sein: „Was ist eine Cloud (Wolke)“?

Brigitte Jahny