JSR erstmals beim MTB-Landesfinale

Zum vierten Mal traf sich die Elite der MTB- Radsportler an den bayerischen Schulen in Rappershausen zur bayerischen Meisterschaft. Erstmals mit dabei die Johannes-Scharrer-Realschule. Mit über 350 Startern ist das Landesfinale das größte MTB- Jugendrennen Bayerns und sogar das größte MTB-Rennen für Schulen in Deutschland.

Mehr als Hundertschulen nahmen an den regionalen Vorentscheidungen teil und mussten sich hierbei qualifizieren. Leo Aepler, Lukas Bader, Jamie Morsbach, Fabian Rometsch und Levin Thornagel gelang dies als Mannschaft für die Realschule Hersbruck beim Regionalentscheid in Sulzbach Rosenberg. Bereits am Donnerstag Abend bezogen wir unser Quartier vor Ort und bereiten die Räder vor.

Der Wettbewerb startete am nächsten Vormittag zunächst mit Geschicklichkeitsübungen, die in Form von Zeitstrafen für Fehler in die Gesamtwertungen einflossen. Dazu gehörten das Befahren und Stoppen auf einer Wippe, das Durchfahren einer eng gesteckten Klötzchengasse, das fehlerfeie Aufnehmen und Abstellen von Holzklötzchen im Fahren, das Befahren eines Palettenhindernisses, das Überspringen eines Bodenhindernisses und das Stehenbleiben auf der Stelle.

Gewohnt souverän gelang es Leo Aepler den Parcours fehlerfrei zu durchfahren.

Im anschließenden Rennen musste wir uns dann allerdings vor allem den Stützpunktschulen mit zahlreichen Vereins- und sogar Bundesligafahrern geschlagen geben und belegten am Ende in der Mannschaftswertung einen 19. Platz. Den Sieg sicherte sich nahezu souverän das Gymnasium Mühldorf vor dem WWG Bayreuth.

Einen herzlichen Dank gilt dem Elternbeirat, der uns finanziell etwas unter die Arme griff und Frau Loos, die uns abermals als Fahrerin zum Wettbewerb wie auch vor Ort tatkräftig unterstützte.

 

Die Entstehung der Welt im Religionsunterricht

Wie die Welt entstand

SchülerInnen malen ihre Vorstellung vom Anfang der Welt

SchülerInnen der 5. Klassen malten im Religionsunterricht ihr eigenes  Bild vom Anfang der Welt. Deutlich erkennbar ist der Einfluss von religiösen Erzählungen auf die Vorstellungswelt der SchülerInnen, wie auch Schlagworte und Begriffe aus Forschung und Wissenschaft, z. B. der Begriff „Urknall“.

Eine kleine Auswahl von Bildern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunstexkursion der Klasse 7d in die Lorenzkirche

Kirche mal anders – Auf den Spuren des jungen Adam Kraft

Der Kunstzweig der 7. Jahrgangstufe hatte sich in diesem Schuljahr intensiv mit der Architektur, der Malerei und Skulpturen zur Zeit der Gotik beschäftigt, wie sie in der Lorenzkirche in Nürnberg gut zu erforschen sind.

Vor den Pfingstferien konnte die Klasse daher nicht nur die Größe des Kirchenbaus live erleben, sondern auch die kunstvolle Handwerklichkeit der damaligen Zeit wie die Glasmalerei nachvollziehen. So setzten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst theoretisch mit Referaten, aber auch zeichnerisch mit dem Innen- und Außenbau der Lorenzkirche auseinander.

Frederike Spindler

Leser auf hohem Niveau

Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs der Realschule stellten Jury vor schwierige Entscheidung

HERSBRUCK – Zwei Tage stand die Johan­nes-Scharrer-Realschu­le wieder ganz im Zei­chen des gedruckten Wortes: Grund war der Vorlesewettbewerb der sechsten und siebten Klassen. Die Gewinner qualifizierten sich für den Bezirksentscheid. Die Teilnehmer mach­ten es der Jury aller­dings alles andere als leicht.

Zweiter Konrektor Thomas Zankl wünschte den Teilneh­mern an beiden Tagen viel Erfolg und vor al­lem Spaß. Es sei näm­lich eine sehr wichtige Veranstaltung, um ge­rade in Zeiten von Smartphone und Co. wieder zum Lesen richtiger Texte zurückzufinden. Es mache nicht nur Freude, sondern fördere auch die Rechtschreibung, die durch die neuen Medien immer mehr verloren gehe.

Zum Wettbewerb angetreten waren die Jungs und Mädchen, die bei einem vorherigen klassenin­ternen Entscheid als Sieger her­vorgegangen waren. Jeder der Teilnehmer hatte dann acht Mi­nuten Zeit, um ein mitgebrachtes Buch vorzustellen und eine Text­stelle daraus vorzulesen. Danach mussten sie aus einem Buch vor­tragen, das sie nicht kannten.

Allerdings machten es sowohl die Siebtklässler als auch die Schüler der sechsten Klassen der Jury, be­stehend aus Vertretern des Eltern­beirats, der Hersbrucker Zeitung und Deutschlehrern der Real­schule, nicht wirklich leicht. Vor allem beim Lesen der mitgebrach­ten Bücher zeigten sich viele auf hohem Niveau, manch einer ent­deckte gar sein Schauspieltalent. Bewertet wurden unter anderem Lesetempo, Aussprache, Lautstär­ke und richtige Betonung.

Beim Fremdtext gab es dann doch den ein oder anderen Sto­cker. Für die Vorleser der sechs­ten Klassen stand „Krabat“ von Otfried Preußler auf dem Programm. Schließlich setzte sich Mia Katzer am Ende knapp gegen Francine Pham und den drittplatzierten Fabian Gerhardt durch.

Einziger Junge gewann

Die Leseratten aus den siebten Klassen durften aus dem Buch „Als die Tiere den Wald verließen“ von Colin Dann vorlesen. Auch dabei taten sich bei ein paar Wörtern Herausforderungen auf. Durchsetzen konnte sich der einzige Junge in der Gruppe: Ben Peter überzeugte mit gutem Tempo und richtiger Betonung. Den zweiten Platz ergatterte Alexa Dassow und auf dem dritten Platz landete Katharina Stein.

Jedes Lesetalent bekam einen Buchgutschein. Die Sieger dürfen weiter gespannt sein, denn sie haben sich für den Bezirksentscheid im nächsten Jahr qualifiziert und werden dort ihre Schule vertreten.

MARINA WILDNER


Freudenjubel: Die Vorleser aus den Sechsten (links) mit ihren Büchern.   Fotos: Wildner

Große Künstler – große Werke

 

Welcher Künstler hat das Bild gemalt?

Was ist dargestellt?

Inwiefern ist das ein typisches Werk der Renaissance?

Welche Symbolkraft steckt hinter den dargestellten Objekten?

Was ist hier typisch „barock“?

Diesen und vielen weiteren Fragen durften die Schüler/innen der Klassen 8c/d (Hauptfach Kunst) am 20.04.2018 im Germanischen Nationalmuseum auf den Grund gehen. Zunächst mussten die Gemälde jedoch erst einmal anhand eines kleinen Bildausschnitts gefunden werden.

Neben rein theoretische Annäherung, sollten die Schüler/innen aber auch durch Skizzen, Fotografien und das Nachstellen von Gemälden einen Zugang zu diesen finden.

Verena, Lilly und Anna-Lena beim Nachstellen eines Gemäldes

Immer wieder spannend das, was im Kunstunterricht lediglich über den Beamer gezeigt werden kann, im Original (und manchmal unerwarteter Größe) vor sich zu sehen.

Die Auseinandersetzung mit Kulturgeschichte ist der Grundpfeiler im Kunsthauptfach. Wunderbar, dass in Nürnberg mit dem Germanischen eine Begegnung vor Ort möglich ist.

Unsere Photovoltaik AG

Vandalismus versus Engagement

Auch zum mehr als zwanzigsten Male fand sich in diesem Schuljahr eine Schüler-AG zum Thema Photovoltaik zusammen. Einige Schüler aus der Klasse 9aI bildeten den Kern des Teams:

Das Team 

Sie mussten sich dem Vandalismus-Schaden an einem PV-Modul stellen, der Ende des letzten Schuljahres festgestellt wurde.

Vandalismus 2017

Die Anlage funktioniert weiterhin, aber mit reduzierter Energie-Ausbeute.

Dennoch zeigten die Team-Mitglieder viel Engagement bei der Betreuung der Anlage und präsentierten eifrig und mit viel Hingabe Photovoltaik-Experimente am Tag der offenen Tür.

Experimente am Tag der offenen Tür

Leider kam es in diesem Schuljahr wieder zu Vandalismus-Schäden an der Anlage, denn Modulträger wurden verschoben und Erdleitungen verbogen. Aber auch im weiteren Dachbereich an der Blitzschutzanlage und an den Absperrelementen waren Beschädigungen zu finden.

Vandalismus 2018
Vandalismus 2018

Ersatzmodule werden voraussichtlich vom SEV kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Und um weitere Schäden zu vermeiden, sind geeignete Maßnahmen durch den Sachaufwandsträger, dem Landkreis Nürnberger Land, vorgesehen.

 

Gerhard Oswald

 

 

Klasse 5b entert die Buchhandlung Lösch

Anlässlich des Welttages des Buches am 23.4. besteht für Schulklassen die Möglichkeit, über die Stiftung Lesen Buchgutscheine zu erhalten, die in der ortsansässigen Buchhandlung eingelöst werden können. Dieses Angebot nutzte auch die Klasse 5B. Voller Vorfreude spazierten wir gemeinsam in die Buchhandlung Lösch, wo wir schon erwartet wurden. Wir bekamen erklärt, warum gerade der 23.4. zum Welttag des Buches ernannt wurde, wie ein Buch vom Verlag über die Buchhandlung in die Kinderzimmer der Schüler gelangt und wieso der Titel der Freiexemplare „Ich schenk dir eine Geschichte“ lautet. Gespannt lauschten wir den Ausführungen. Danach durfte jeder seinen Gutschein persönlich einlösen und bei einer kleinen Schnitzeljagd witzige Rätsel lösen.

Bereits auf dem Heimweg konnten es einige Schülerinnen und Schüler kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen. Zurück im Klassenzimmer wurde das Buch verschlungen und sogar Kinder, die selbsterklärte Lesemuffel sind, stellten fest: “Die Geschichte ist ja voll cool!“

kleiner Vortrag in der Buchhandlung
dem Vortrag lauschen
Lektüre verschlingen im Klassenzimmer
Erkundungstour in der Buchhandlung
Ich schenk dir eine Geschichte …

(Babett Schauer)

Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Am 17. bzw. 19.10.2017 fuhren die 10.Klassen gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern nach Flossenbürg.

Nach einer 1 ½ stündigen Fahrt standen wir vor dem Tor der Gedenkstätte, wurden in Gruppen aufgeteilt und einem Rundgangsleiter zugewiesen. Für uns ging es zuerst zu dem ehemaligen Eingangstor, von dem, im Gegensatz zu damals, nur noch wenig zu erkennen ist. An dieser Stelle klärte uns unsere Rundgangsleiterin zum einen über die Größe des ehemaligen Konzentrationslagers auf, zum anderen schilderte sie uns, wie der Eingang früher aussah. Ihre Erzählungen veranschaulichte sie durch alte Fotografien, sodass wir einen beklemmenden Eindruck von der Lagerzeit bekamen.

Anschließend entschieden wir uns, in das kleine Museum zu gehen, das im ehemaligen Duschhaus untergebracht ist. Zahlreiche Ausstellungsstücke gaben uns einen Eindruck vom Leben der KZ-Häftlinge. Danach wurden wir in den Keller geführt, wo wir den noch im Original erhaltenen Duschraum zu Gesicht bekamen. Hier wurde uns erzählt, welchen Qualen die Häftlinge ausgesetzt waren. Wir erfuhren, dass sich die Lageraufseher einen Spaß daraus machten, die nackten Körper der Inhaftierten abwechselnd mit heißem und kalten Wasser abzuspritzen oder wahllos Häftlinge schlugen. In Erinnerung bleibt sicherlich das Zitat von Bocchetta, das mit schwarzen Buchstaben an die weiß getünchte Wand geschrieben wurde: „Hier haben wir nicht unsere Kleidung verloren – sondern unsere Seele!“

Am späten Vormittag besuchten wir den Ehrenfriedhof, den Platz der Nationen unterhalb einer kleinen Kapelle, und wurden von dort aus in das so genannte Tal der Toten geleitet. Hier befindet sich auch das Krematorium. Wir durften selbst entscheiden, ob wir diesen Ort des Grauens von innen besichtigen, oder lieber davor auf die anderen warten wollten. Da man den originalen Verbrennungsofen, in dem Tausende von Leichen verbrannt wurden, sehen kann, war sich unsere Rundgangsleiterin nicht sicher, ob wir dieser emotionalen Belastung standhalten. Deshalb überließ sie uns die Entscheidung.

Als wir zurück auf dem ehemaligen Appellplatz waren, bekamen wir kurz Zeit, uns auszuruhen. Wir hatten diese Möglichkeit – die Häftlinge im KZ mussten bei Wind und Wetter funktionieren, wenn sie eine Überlebenschance haben wollten. Kurze Zeit später liefen wir zum nahe gelegenen Steinbruch. Diesen Weg nahmen die KZ-Insassen täglich. Dort angekommen, wurde uns erzählt, wie hart die Arbeit an diesem unwirklichen Ort war, wie hart die Häftlinge schuften mussten, welch unvorstellbar schwere Aufgaben sie zu erfüllen hatten. Besonders eindringlich war die Schilderung, dass die Aufseher aus Freude am Quälen in den Wintermonaten Wasser auf die Steinstufen schütteten, damit der Weg für die Häftlinge mit ihren Holzschlappen noch beschwerlicher wurde.

Den Kopf voller Eindrücke trafen wir uns am frühen Nachmittag wieder am Bus. Einige sprachen gleich auf der Heimfahrt über ihre Erfahrungen, viele stellten noch Fragen und irgendwie hat man gespürt, dass diese Exkursion bei jedem Spuren hinterlassen hat.

aufmerksame Zuhörer
aufmerksame Zuhörer
im Häftlingsbad

(Bericht der Schülerinnen und Schüler der Klassen 10B und 10E)