Die Entstehung der Welt im Religionsunterricht

Wie die Welt entstand

SchülerInnen malen ihre Vorstellung vom Anfang der Welt

SchülerInnen der 5. Klassen malten im Religionsunterricht ihr eigenes  Bild vom Anfang der Welt. Deutlich erkennbar ist der Einfluss von religiösen Erzählungen auf die Vorstellungswelt der SchülerInnen, wie auch Schlagworte und Begriffe aus Forschung und Wissenschaft, z. B. der Begriff „Urknall“.

Eine kleine Auswahl von Bildern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunstexkursion der Klasse 7d in die Lorenzkirche

Kirche mal anders – Auf den Spuren des jungen Adam Kraft

Der Kunstzweig der 7. Jahrgangstufe hatte sich in diesem Schuljahr intensiv mit der Architektur, der Malerei und Skulpturen zur Zeit der Gotik beschäftigt, wie sie in der Lorenzkirche in Nürnberg gut zu erforschen sind.

Vor den Pfingstferien konnte die Klasse daher nicht nur die Größe des Kirchenbaus live erleben, sondern auch die kunstvolle Handwerklichkeit der damaligen Zeit wie die Glasmalerei nachvollziehen. So setzten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst theoretisch mit Referaten, aber auch zeichnerisch mit dem Innen- und Außenbau der Lorenzkirche auseinander.

Frederike Spindler

Leser auf hohem Niveau

Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs der Realschule stellten Jury vor schwierige Entscheidung

HERSBRUCK – Zwei Tage stand die Johan­nes-Scharrer-Realschu­le wieder ganz im Zei­chen des gedruckten Wortes: Grund war der Vorlesewettbewerb der sechsten und siebten Klassen. Die Gewinner qualifizierten sich für den Bezirksentscheid. Die Teilnehmer mach­ten es der Jury aller­dings alles andere als leicht.

Zweiter Konrektor Thomas Zankl wünschte den Teilneh­mern an beiden Tagen viel Erfolg und vor al­lem Spaß. Es sei näm­lich eine sehr wichtige Veranstaltung, um ge­rade in Zeiten von Smartphone und Co. wieder zum Lesen richtiger Texte zurückzufinden. Es mache nicht nur Freude, sondern fördere auch die Rechtschreibung, die durch die neuen Medien immer mehr verloren gehe.

Zum Wettbewerb angetreten waren die Jungs und Mädchen, die bei einem vorherigen klassenin­ternen Entscheid als Sieger her­vorgegangen waren. Jeder der Teilnehmer hatte dann acht Mi­nuten Zeit, um ein mitgebrachtes Buch vorzustellen und eine Text­stelle daraus vorzulesen. Danach mussten sie aus einem Buch vor­tragen, das sie nicht kannten.

Allerdings machten es sowohl die Siebtklässler als auch die Schüler der sechsten Klassen der Jury, be­stehend aus Vertretern des Eltern­beirats, der Hersbrucker Zeitung und Deutschlehrern der Real­schule, nicht wirklich leicht. Vor allem beim Lesen der mitgebrach­ten Bücher zeigten sich viele auf hohem Niveau, manch einer ent­deckte gar sein Schauspieltalent. Bewertet wurden unter anderem Lesetempo, Aussprache, Lautstär­ke und richtige Betonung.

Beim Fremdtext gab es dann doch den ein oder anderen Sto­cker. Für die Vorleser der sechs­ten Klassen stand „Krabat“ von Otfried Preußler auf dem Programm. Schließlich setzte sich Mia Katzer am Ende knapp gegen Francine Pham und den drittplatzierten Fabian Gerhardt durch.

Einziger Junge gewann

Die Leseratten aus den siebten Klassen durften aus dem Buch „Als die Tiere den Wald verließen“ von Colin Dann vorlesen. Auch dabei taten sich bei ein paar Wörtern Herausforderungen auf. Durchsetzen konnte sich der einzige Junge in der Gruppe: Ben Peter überzeugte mit gutem Tempo und richtiger Betonung. Den zweiten Platz ergatterte Alexa Dassow und auf dem dritten Platz landete Katharina Stein.

Jedes Lesetalent bekam einen Buchgutschein. Die Sieger dürfen weiter gespannt sein, denn sie haben sich für den Bezirksentscheid im nächsten Jahr qualifiziert und werden dort ihre Schule vertreten.

MARINA WILDNER


Freudenjubel: Die Vorleser aus den Sechsten (links) mit ihren Büchern.   Fotos: Wildner

Große Künstler – große Werke

 

Welcher Künstler hat das Bild gemalt?

Was ist dargestellt?

Inwiefern ist das ein typisches Werk der Renaissance?

Welche Symbolkraft steckt hinter den dargestellten Objekten?

Was ist hier typisch „barock“?

Diesen und vielen weiteren Fragen durften die Schüler/innen der Klassen 8c/d (Hauptfach Kunst) am 20.04.2018 im Germanischen Nationalmuseum auf den Grund gehen. Zunächst mussten die Gemälde jedoch erst einmal anhand eines kleinen Bildausschnitts gefunden werden.

Neben rein theoretische Annäherung, sollten die Schüler/innen aber auch durch Skizzen, Fotografien und das Nachstellen von Gemälden einen Zugang zu diesen finden.

Verena, Lilly und Anna-Lena beim Nachstellen eines Gemäldes

Immer wieder spannend das, was im Kunstunterricht lediglich über den Beamer gezeigt werden kann, im Original (und manchmal unerwarteter Größe) vor sich zu sehen.

Die Auseinandersetzung mit Kulturgeschichte ist der Grundpfeiler im Kunsthauptfach. Wunderbar, dass in Nürnberg mit dem Germanischen eine Begegnung vor Ort möglich ist.

Unsere Photovoltaik AG

Vandalismus versus Engagement

Auch zum mehr als zwanzigsten Male fand sich in diesem Schuljahr eine Schüler-AG zum Thema Photovoltaik zusammen. Einige Schüler aus der Klasse 9aI bildeten den Kern des Teams:

Das Team 

Sie mussten sich dem Vandalismus-Schaden an einem PV-Modul stellen, der Ende des letzten Schuljahres festgestellt wurde.

Vandalismus 2017

Die Anlage funktioniert weiterhin, aber mit reduzierter Energie-Ausbeute.

Dennoch zeigten die Team-Mitglieder viel Engagement bei der Betreuung der Anlage und präsentierten eifrig und mit viel Hingabe Photovoltaik-Experimente am Tag der offenen Tür.

Experimente am Tag der offenen Tür

Leider kam es in diesem Schuljahr wieder zu Vandalismus-Schäden an der Anlage, denn Modulträger wurden verschoben und Erdleitungen verbogen. Aber auch im weiteren Dachbereich an der Blitzschutzanlage und an den Absperrelementen waren Beschädigungen zu finden.

Vandalismus 2018
Vandalismus 2018

Ersatzmodule werden voraussichtlich vom SEV kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Und um weitere Schäden zu vermeiden, sind geeignete Maßnahmen durch den Sachaufwandsträger, dem Landkreis Nürnberger Land, vorgesehen.

 

Gerhard Oswald