Lese-Fitness-Programm der Klasse 5B

Lesen ist die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Nachdem man aber das Lesen nur durch ständiges Training lernt, startete die Klasse 5B in diesem Schuljahr ein Lese-Fitness-Programm, das nach folgenden Regeln ablief:

  • Jeder Schüler nahm sich vor, mindestens drei Mal pro Woche 20 Minuten in einem Buch oder einer Zeitung zu lesen.
  • Die Eltern bestätigen mit einem Vermerk und ihrer Unterschrift im Hausaufgabenheft diese Lesezeit.
  • Hat ein Schüler fünf Mal 20 Minuten „erlesen“, erhält er ein Blatt für den Lesebaum im Klassenzimmer.
  • Am Ende des Schuljahres werden die Blätter, auf denen der Name der Kinder geschrieben steht, ausgezählt und die fleißigsten Leser/innen erhalten eine Urkunde sowie eine kleine Überraschung.

Selbstverständlich durften täglich auch mehr als 20 Minuten gelesen werden. Rasend schnell verwandelte sich unser Baum, der am Anfang noch ganz kahl war, in ein bunt beblättertes Schmuckstück.

unser bunter Lesebaum

(Babett Schauer und die fleißigen Leserinnen und Leser der Klasse 5B)

Sprachdiplom Französisch

Diplôme d’études de langue française – DELF

Unsere Schüler der 10d IIIa erhielten im Herbst ihre Sprachdiplome, die sie stolz entgegen nahmen. Motiviert und engagiert hatten sie sich auf diese Prüfung vorbereitet, die die Bereiche Lese- und Hörverstehen, schriftlicher Ausdruck sowie mündliche Ausdrucksfähigkeit abprüft.

Die international anerkannten Diplome werden vom französischen Bildungsministerium, dem Ministère de l‘Education Nationale ausgestellt und tragen auch dessen Siegel. In 154 verschiedenen Ländern (auch in Frankreich) gibt es 900 anerkannte Prüfungszentren. Die Zertifikate richten sich nach den Sprachniveaus (A1, A2, B1, B2, C1, C2) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen des Europarats. An der Realschule erreichen Schüler der neunten Jahrgangsstufe das Niveau A2+, diejenigen der zehnten B1.

Astrid Arius

Lektüre auf Französisch

On adore lire…

Wir lieben es zu lesen…

 

Die Klasse 9c beschäftigte sich im Frühjahr über mehrere Wochen mit ihrem Lektüreprojekt. Sie lasen insgesamt drei Lektüren, die sie sich selbst aussuchen durften. Dazu wurde eine Fiche de lecture bearbeitet, in die Informationen zum Werk, zur Gattung, den Hauptpersonen sowie eine kurze Zusammenfassung der Geschichte eingetragen werden mussten. Abschließend sollte noch angegeben werden, wie schwer die Lektüre zu lesen war und welche Wörter nachgeschlagen werden mussten. Natürlich durfte auch die eigene Meinung nicht fehlen.

Zusätzlich sollte die jeweilige Schlüsselszene beziehungsweise die Personenkonstellation gezeichnet werden.

Diese Art von Projekt ermöglichte jedem Schüler nach seiner Interessenlage und individuellem Lernstand zu arbeiten. Außerdem war auch Zeitmanagement gefragt. Ein weiterer Vorteil des Projekts war das Sammeln von Leseerfahrung und das Überlesen-Können wenig wichtiger Wörter.

Kim Völker

 

«Ce que j‘ai aimé dans ce livre c‘est que Marius et Cosette se marient.» (Feline Grube)

Feline Grube

«Dans ce livre, je n‘ai pas aimé les images parce qu‘ils étaient en partie trop pleins et donc aussi source de confusion.» (Lena Müller)

Lena Müller

 

 

David Forell

Astrid Arius

 

MINT-Kooperation mit CTWe

Pump it up

Wir bauen eine Kolbenpumpe – eine Kooperation mit der Firma CTWe

Auch in diesem Schuljahr wurden die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse des naturwissenschaftlichen Zweiges eingeladen, sich für das Projekt „Come with me“ im Rahmen unserer MINT-Kooperation mit der Firma CTWe GmbH aus Henfenfeld zu bewerben.

Neun Schüler und eine Schülerin qualifizierten sich nach einer schriftlichen Bewerbung zur Teilnahme und gingen das diesjährige Projekt – den Bau einer Kolbenpumpe – engagiert an. An drei Nachmittagen, jeweils von 13:00 bis 16:00 Uhr arbeiteten sie fleißig an der Umsetzung des gefassten Planes. Unterstützt wurden sie dabei von Tanja Fenzel, Julian Hippmann und Alexander Vogler, die alle drei für die Firma CTWe arbeiten.

Beim ersten Treffen war zudem Frau Wendler anwesend – die Frau des Firmengründers – und gab allen Teilnehmern ihre Bewerbungsmappen mit hilfreichen Hinweisen und Vorschlägen für weitere Bewerbungen zurück. Dann stellte Herr Hippmann den Beruf des technischen Produktdesigners vor, in dessen Ausbildung er gerade selbst steckt. Frau Fenzel berichtete anschließend über die Firma CTWe und dann machten sich die Schüler an ihre erste Aufgabe: Die Zeichnung einzelner Bauteile und ihre richtige Bemaßung. Hier erklärte Herr Vogler das richtige Vorgehen und wichtige Details. Und damit jeder das Bauteil genau vor Augen hatte, erhielt endlich jeder seinen eigenen Bausatz.

Der zweite Nachmittag widmete sich schließlich dem Bau der Pumpen. Alle tüftelten und schraubten fleißig, bauten die Einzelteile und schließlich auch die nötige Elektronik zusammen und so brachte jeder erfolgreich seine Maschine zum Laufen. Bei jeder wurde getestet, wie lange sie zum Pumpen eines halben Liters Wasser benötigt. Und es gab tatsächlich deutliche Unterschiede!

Am letzten Nachmittag wurden noch mögliche Modifizierungen getestet, die die Pumpen noch besser machen könnten und eine genaue Kosten-Nutzen-Rechnung erstellt. Wie viel kostet ein Einzelstück in der Produktion? Welche einzelnen Kosten fallen an? Ab welcher Stückzahl lohnt sich die Anfertigung überhaupt? All das wurde erklärt und diskutiert.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Firma CTWe GmbH Henfenfeld für die tolle Vorbereitung, Durchführung und Zusammenarbeit!

Und hier noch einige Fragen von Dana Maul und Lara Kellner an die Teilnehmer des Projekts:

  1. Wieso hast du beim CTWe-Projekt mitgemacht?
    Der Beruf technischer Produktdesigner scheint interessant zu sein und ich weiß noch nicht genau, was ich nach der Schule machen möchte. Durch das Projekt konnte ich mir ein gutes Bild dieses Berufs machen und ich konnte mir neues Wissen aneignen.
  2. Was habt ihr gemacht?
    Wir haben zuerst zu den jeweiligen Bauteilen Skizzen angefertigt und durften dann selbst eine Kolbenpumpe bauen.
  3. War das schwer?
    Es war teils schwer, doch die Mitarbeiter von CTWe halfen einem, wenn Probleme auftraten.
  4. Wie waren die Mitarbeiter von CTWe?
    Sie waren sehr aufgeschlossen, hilfsbereit und freundlich.
  5. Würdest du das nochmal machen?
    Ja, da es mir sehr viel Spaß bereitete und ich ein Zertifikat bekam, welches praktisch für Bewerbungen sein kann.
  6. Wie lange habt ihr für das Projekt gebraucht?
    Insgesamt drei Nachmittage, wobei das Bauen der Pumpe selbst nur einen Nachmittag gedauert hat.
  7. War etwas nicht so gut und wenn ja, was?
    Ich bin vollkommen zufrieden und habe an dem Projekt nichts auszusetzen.
  8. Was für Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?
    Meine Erwartungen waren, dass ich etwas über das Berufsbild des technischen Produktdesigners erfahre, über den Aufbau und die Funktion einer Kolbenpumpe und dass es mir Spaß macht.
    Die Erwartungen wurden vollstens erfüllt und es war im Endeffekt sogar interessanter als zuerst vermutet.

Teilnehmer aus der Klasse 9a:

Maximilian Holzmann, Fabian Polster, Max Rösel, Steffen Schertl, Leon Greiner, Lukas Kalb, Luca Hippmann, Simon Bauer, Nele Raum-Deinzer, Jannik Steinhauser

 

Barbara Meidl

Wahlfach Musik an der JSR

Ein Rückblick

Auch wenn der Chor und die Band seit vielen Jahren eines der Aushängeschilder der Johannes-Scharrer-Realschule sind, ist es nicht immer leicht, das einmal erreichte Niveau zu halten, vor allem, wenn erfahrene Zehntklässler die Wahlfachgruppe verlassen.

Damit der Übergang gelingen und auch zu Schuljahresbeginn Auftritte gemeistert werden konnten, unterstützten uns heuer dankenswerterweise einige Ehemalige. Spätestens ab Januar 2018, so hatten wir es uns aber zum Ziel gesetzt, mussten wir ohne diese Unterstützung auskommen, denn eine echte Wahlfachgruppe sollte nur im Notfall Ehemalige, Lehrer oder gar Eltern mitwirken lassen.

Bereits im Oktober umrahmte die Band die Preisverleihung des Schülerzeitungswettbewerbs und im November gestalteten Chor und Band den mittelfränkischen Realschulpreis in der Geru-Halle musikalisch aus. Dabei erhielten unsere Musikerinnen und Musiker von verschiedenen Seiten höchstes Lob.

Das Kalenderjahr klang aus mit einem Auftritt beim Hersbrucker Weihnachtsmarkt und mit den beiden Weihnachtsabenden, die von etwa 600 Interessierten besucht wurden.

Anfang März umrahmten die Sängerinnen der Band – nun ganz auf sich allein gestellt – auf dem oberen Markt das Gedenken anlässlich der Verfolgung der Sinti und Roma. Kurz davor hatte unser dreitägiges Musikseminar stattgefunden, erstmals im Schullandheim Vorra.

Von nun an behielten wir die Auftritte am Schuljahresende im Blick: Die Umrahmung der Abschlussfeier, die Schlussgottesdienste und das große Sommerkonzert in der letzten Schulwoche.

Wie in den Jahren zuvor sorgten unsere Musiklehrerinnen Martina Hezel und Daniela Kohl zusammen mit begeisterten Schülerinnen und Schülern für eine schöne musikalische Gestaltung der Gottesdienste.

Mit mehreren sauber intonierten Sätzen half der Chor dabei, der Abschlussfeier für die 10. Klassen einen festlichen, niveauvollen Rahmen zu geben.

Die Band

Drei unserer Schulklassen boten während der Schulkonzerte einen aufschlussreichen Einblick in die Unterrichtsarbeit. In den Weihnachtskonzerten sang die Klasse 9C mehrstimmig und selbstverständlich auswendig ein französisches Weihnachtslied. Im Sommerkonzert brachten die Klassen 6A und 6D zwei Songs zur Aufführung. Dabei meisterten sie auch die Begleitung mit nicht weniger als 17 Instrumenten. Gemeinsam mit den Wahlfachgruppen sorgen sie so durch ein abwechslungsreiches, konzentriert dargebotenes Programm für einen würdigen musikalischen Abschluss des Schuljahres.

Uns unterstützte in diesem Schuljahr ein äußerst zuverlässiges, sachkundiges und schnelles Techniker-Team, das sich nicht nur bei den Schulkonzerten, sondern auch bei anderen Schulveranstaltungen um Bühne, Licht- und Tontechnik kümmerte. Sogar die Veranstaltungen anderer Schulen in unserem Haus wurden von ihnen mit professioneller Einstellung begleitet.

Das Technik – Team

Allen Aktiven danke ich an dieser Stelle sehr für ihr Engagement und hoffe, viele von ihnen und vielleicht noch einige mehr im nächsten Jahr wieder in den Wahlfächern begrüßen zu dürfen.

Josef Schöberl

 

 

Mountainbiker der JSR fahren zum Landesfinale 

Beim Regionalentscheid in Sulzbach-Rosenberg belegten die Mountainbiker der JSR in der Wettkampfklasse III (Jahrgang bis 2003) einen sensationellen dritten Platz und qualifizierten sich damit für das Landesfinale am 06. Juli in Rappershausen. 

Mit über 350 Startern war die Veranstaltung in Sulzbach, die von der Förderschule organisiert wurde, die größte in ganz Bayern.  

In einem Technik-Trial Parcours mussten die Teilnehmer zunächst ihr technisches Können unter Beweis stellen:

Auf der Stelle stehen bleiben, eine Fahrradflasche vom Boden aufheben und zielgenau wieder absetzen, Palettenhindernisse überwinden sowie über einen sechs Meter langen Steg balancieren, bevor man ein Hindernis mit einem Bunny-Hopp überspringen musste. Dies waren die Schwierigkeiten, die es zu bewältigen galt. 

Jeder gemachte Fahler im Parcours verschlechterte die Startposition im anschließenden XC- Rennen am Katzenberg, dem sogenannten „Cat-Hill-Race“. 

Als einzigem Starter seiner Altersklasse gelang es Leo Aepler sogar, den Parcour fehlerfrei zu durchfahren, weswegen er sich alleine in der ersten Startreihe befand und das Rennen anführte. 

Am Ende des Wettkampfes wurden die Zeiten der besten drei Fahrer einer Schule addiert und ergaben so das Gesamtresultat einer Mannschaft. Die Gesamtzeit von Levin Thornagel, Leo Aepler und Fabian Rometsch auf der 2 mal 3 Kilometer langen Strecke betrug 51:31 Minuten, was den dritten Platz hinter der Lobkowitz-Realschule und dem Donau-Gymnasium Kelheim bedeutete. 

Jamie Morsbach und Lukas Bader komplettierten das Team der Johannes-Scharrer-Realschule. 

Auch in der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2003 – 2001) war die Realschule vertreten. Hier galt es einen etwas schwierigeren Technik- Parcours und 3 mal 3 Kilometer je Fahrer zu bewältigen. Das Team der JSR belegte dabei einen guten vierten Platz, der jedoch nicht ausreichte, um sich für das Landesfinale zu qualifizieren. 

Die Teilnehmer waren Joel Arnold, David Forell, Hört Armin, Theß Falk und Daniel Weber. 

Ein Dank gilt Frau Aepler und Frau Loos, die uns sowohl als Fahrerinnen als auch vor Ort tatkräftig unterstützen.   

 

Martin Luther in Fach Religion

Martin Luthers reformatorische Erkenntnis – mal anders…

Martin Luther und der Gang der Reformation ist ein wichtiges Kapitel im Religionsunterricht der Jahrgangsstufe 8. Kernelement ist hier Martin Luthers Suche nach einem gnädigen Gott, denn er und seine Zeitgenossen sahen Gott als strafenden Richter, der die Menschen nach dem Tod allesamt aufgrund ihrer Sünden ins Fegefeuer verbannte. Seine reformatorische Erkenntnis, die er während des berühmten „Turmerlebnisses“ erlangte, änderte seine Vorstellung jedoch grundlegend und führte zur Erneuerung der Kirche.

Die Klasse 8c sollte dieses neue Gottesbild Luthers seiner ehemaligen mittelalterlichen Gottesvorstellung in künstlerischer Form gegenüberstellen. Hierbei sind sehr individuelle sowie äußerst kreative Schülerprodukte entstanden.

 

Nina Trentinaglia

 

Märchen im Fach Deutsch

Märchen kommen nie aus der Mode

Auch im neuen Lehrplan Plus der 5. Klassen werden die klassischen Märchen im Fach Deutsch als Textsorte behandelt. Und da Märchen hören, anschauen, vorlesen bzw. selbst schreiben jeder Schüler schon irgendwann und in irgendeiner dieser Formen einmal gemacht hat, bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a den Auftrag eine Märchenkiste zu gestalten und dann der Klasse zu präsentieren. Bei der Auswahl der Materialien war ihnen freie Hand gelassen, einzige Vorgabe war nur, dass die wichtigsten Kernelemente des jeweiligen Märchens zu erkennen sind.

Die Ergebnisse der Klasse 5a konnten sich sehen lassen! Alle Schülerinnen und Schüler hatten sich sehr große Mühe gegeben und einmalige sowie kreative „Märchenboxen“ kreiert. Kunstschnee für Aschenbrödel, eine Beleuchtung des Pfefferkuchenhauses von Hänsel und Gretel oder Wattewölkchen der Frau Holle sind nur einige der vielen tollen Details, womit die Kinder ihre Kisten ausstatteten. Diese wurden dann am Tag der offenen Tür in der Bibliothek ausgestellt, um von den Gästen bewundert zu werden. „Märchen im Fach Deutsch“ weiterlesen

Monster im Werkunterricht

Gruselig oder doch komisch?

Aus zwei Daumenschälchen ein „Monster“ herstellen, das war die Aufgabenstellung. Die Werkgruppe der Klasse 7d einigte sich darauf, dass das Ergebnis gruselig oder komisch sein darf. Die gelungenen Exemplare sind hier zu sehen:

Brigitte Zagel